heiligenbergsDer Purpurprachtbuntbarsch vereinigt alle Vorzüge der Cichliden in sich: herrliche Farben und interessantes Verhalten. Von Frank Schäfer

Mit einer Maximallänge von zehn Zenti­metern im männlichen Geschlecht – Weibchen bleiben zwei bis drei Zentimeter kürzer – gehört Pelvicachromis pulcher zu den Zwergcichliden. Die Art ist vergleichsweise friedlich und schont die Aquarienpflanzen – kurz und gut, es handelt sich um einen idealen Aquarienbewohner.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2012

tt jahrhundertsalmlerAuch in den ersten zwölf Jahren des 21. Jahrhunderts gelangten aquaristisch neue Salmler aus den Neotropen nach Deutschland – ein Rückblick. | Von Peter und Martin Hoffmann

Als die DATZ-Redaktion uns fragte, ob wir einen Artikel über „Salmler-Neuheiten“ verfassen könnten, zögerten wir zuerst – gab es in der jüngeren Vergangenheit überhaupt neue Salmler für unsere Aquarien? Nach kurzem Nachdenken fanden wir es dann aber doch lohnenswert, eine kleine Rückschau auf die ersten zwölf Jahre dieses Jahrtausends zusammenzustellen.
 

tt kopfsteherBunte Farben sind nicht die herausragenden Qualitäten dieses Salmlers, doch seine Gestalt und sein Verhalten machen ihn zu einem spannenden Pflegling. | Von Thomas Johannes

Die ersten, leider nicht die besten Erfahrungen mit dem „Braunen Stromschnellen-Kopfsteher“ (Sartor respectus) sammelte ich bereits 1998. Am 28. Oktober des Jahres hatte ich über Kai Arendt ein Exemplar von ungefähr neun Zentimetern Gesamtlänge bekommen. Ein weiteres Tier übergab mir Kai am 15. Februar 1999, es war mit acht Zentimetern Länge nur wenig kleiner. Der größere Fisch starb am 1. April 2002; zu diesem Zeitpunkt betrug seine Gesamtlänge exakt 100 Millimeter, und er war leicht abgemagert. Den zweiten Kopfsteher verlor ich nach einem Wasserwechsel am 13. Juli 2004 neben einigen weiteren Anostomiden. Ich nahm keine Messung vor, da ich genug damit zu tun hatte, die Tiere zu konservieren.

Weiter ging es dann erst im September 2005 und im Januar 2006. Bei der Firma „aqua-global“ (Seefeld bei Berlin) schwammen etliche S. respectus sowie Synaptolaemus cingulatus, und mir kam sogleich die Idee, beide Arten in einem Strömungsaquarium auf der „Heimtier & Pflanze“ 2006 in Berlin als Abschluss meiner Ausstelleraktivitäten zu zeigen.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2012

tt schwarzband_02_kEs war gar nicht so einfach, diesen „aus der Mode gekommenen“ Salmler, der als Ausgangspunkt für den nachfolgenden Artikel dienen sollte, aufzutreiben, um wenigstens ein Foto zu liefern. In der Vergangenheit hatten sich die Verfasser nicht näher mit der Art befasst. Leider war nur ein schon etwas älteres Weibchen erhältlich. | Von Peter und Martin Hoffmann

Dieser Salmler-Klassiker steht in dem Ruf eines „friedlichen Anfängerfisches“, und auch seine Nachzucht gilt als einfach. Im Aquarien-Atlas (Band 1) steht unter „Besonderheiten“: „Eine empfehlenswerte Art für den Anfängerzüchter. Der Nachwuchs ist schlecht loszuwerden.“ Das war sicher eine der Ursachen für das weitgehende Verschwinden von H. scholzei aus den Aquarien.

Vielleicht tragen aber auch die im Lauf der Zeit neu eingeführten, farbenfroheren Salmler mit schwarzem Längsband daran eine Mitschuld (obwohl viele von ihnen ein ähnliches Schicksal ereilte).

Diese mehr oder weniger nahen Verwandten aus der Gattung Hyphessobrycon stellen wir auf den folgenden Seiten kurz vor und schildern unsere Erfahrungen mit ihnen. Dabei „gruppieren“ wir die Arten allein nach äußeren Merkmalen.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2012

el abra_08_stanoMexiko ist ein Eldorado für Höhlenbiologen. In vielen lichtlosen Abgründen leben Hunderte blinder und bleicher Tierarten, darunter ein augenreduzierter Salmler. | Von Horst Wilkens

Unsere Expedition begann in Mexiko-Stadt. Als Ulrike Strecker und ich nach unserer Ankunft spätabends vom Flughafen zu unserem Hotel fuhren, herrschte bereits nächtliche Stille. Erst am nächsten Morgen bekamen wir einen Eindruck davon, dass wir uns in einer Mega-City befanden, in deren Metropolregion etwa 20 Millionen Menschen leben.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2012