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datz start 2012 06

Das aktuelle Heft

img 1 Ruhrgebiets-Aquarium Mit einem Aquarium kommt (fast) jeder auf seine Kosten.
img 2 Ein Krebs zieht um Sehenswert: Ein Eremit wechselt seine Behausung.
img 3 Fisch m. Nebenwirkung Über eine Grundel, die kleine Schwertträger frisst
img 4 Kleine Krokodile Unwillkürlich fühlt man sich an ein Krokodil erinnert.
Ein Einsiedlerkrebs zieht um
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datzvolltext05-20110828-011547 klNicht alle Tage zu sehen: Ein Eremit wechselt seine Behausung.

Einsiedlerkrebse sind an Kopf, Brust und Beinen durch einen verkalkten Chitinpanzer geschützt, ihr Hinterleib jedoch ist weich und angreifbar. Daher bedienen sie sich passender Schneckenschalen, die sie mit sich umhertragen. Dieses Verhalten ist ein Beispiel für Metabiose: Die Krebse nutzen leere Schneckenschalen ohne Gegen­leistung zu ihrem Vorteil. Auf der Suche nach einer geeigneten Behausung sind Einsiedlerkrebse verständlicherweise wählerisch, denn eine hohe Passgenauigkeit sichert die besten Überlebenschancen. Bei Gefahr versuchen sie, sich mit ihrem rechtsspiralig gedrehten Hinterleib weit in das Gehäuseinnere zurückzuziehen und mit der größeren Schere die Eingangsöffnung zu verschließen.

 
Ein Fisch mit Nebenwirkungen
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datzvolltextRhinogobius leavelli 09 Seite 30 oben klÜber eine Grundel, die kleine Schwertträger frisst, Schnecken jagt und Aquarianerinnen-Herzen erobert.

Eigentlich halte ich nicht viel von „Funktionsfischen“. Oft kommt es mit ihnen nämlich anders, als man denkt, und die Tiere tun alles, nur nicht das, wozu man sie anschaffte. Dieser Gefahr war ich mir bewusst, als ich mich Anfang 2011 auf die Suche nach einem „Bestandskontrolleur“ für meine Xiphophorus helleri begab. Die Anforderungen an den gesuchten Fisch waren klar. Er musste zum vorhanden Besatz und in das Aqua­rium passen, zuverlässig den Nachwuchs der Zahnkarpfen dezimieren, dabei allerdings die adulten Tiere und die übrigen Bewohner in Ruhe lassen.

 
Halbschnäbler – nicht unbedingt einfach, aber lohnenswert
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Hemi 07 Seite 22 klHemirhamphodon-Arten gehören nicht zum Standardangebot des Zoohandels. Das liegt sicher nicht zuletzt daran, dass ihre Haltung und Nachzucht aquaristisches Können, aber auch ein wenig Glück erfordern.

Als Aquarianer faszinierte mich schon immer die Fischfauna Südostasiens, die kleinen Labyrinther sind mein Schwerpunkt. Das schließt natürlich nicht das Interesse für andere Fischfamilien aus, die in dieser Region zu finden sind. Ins­besondere die Halbschnäbler der ­Gattung Hemirhamphodon begeistern mich, kommen sie doch in denselben Lebensräumen vor wie meine „Hauptfische“, also Prachtguramis, Kampf­fische und Schokoladenguramis. So hoffte ich, meinen Beckenbesatz mit einem interessanten Oberflächenfisch sinnvoll erweitern zu können.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 06|12

 
Das „Ruhrgebiets-Aquarium“
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IMG 9395 kldatzvolltextOb Fischliebhaber, Pflanzenfreund oder Technik-Freak – mit einem Aquarium kommt (fast) jeder auf seine Kosten, so auch im Hause Lattasch.

Familie Lattasch wohnt in einem schmucken Einfamilienhaus in einer hübschen Neubausiedlung am Stadtrand von Dorsten, dort wo das Ruhr­gebiet in das Münsterland übergeht. Verabredet bin ich mit Martin Lattasch, doch begrüßt werde ich von der ganzen Familie. Ehefrau Kirsten, Tochter Julia und Sohn Nils sitzen schon im Wohnzimmer. In der Ecke, gleich neben der Sitzgruppe, steht „unser Blickfang“.