margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxKürzlich testete ich den Nano-Mulmsauger der Firma Dennerle. Das Gerät eignet sich, wie schon der Name sagt, für kleine Aquarien, und zwar bis maximal 30 Zentimeter Höhe. Der Hersteller verspricht ein einfaches Ansaugen – dank inte­grierter Pumpe. Mein Exemplar hielt dieses Versprechen, und mit dem schlanken Ansaugrohr gelang es mir mühelos, selbst in dicht bepflanzten Becken an fast unzugänglichen Stellen lästige Mulmablagerungen zu erreichen.
Zu dem Absauger gehören übrigens ein praktischer Schlauchhalter und ein Durchflussregler, dazu unten mehr.
Die Verpackung liefert ­alphabetisch (von A bis I) die Gebrauchsanweisung in Form von Abbildungen, und eine Nummerierung (von eins bis zehn) erläutert die einzelnen Teile des Mulmsaugers. Im Kartoninneren gibt es dann nochmals die Anweisung in fünf Sprachen und zwölf beziehungsweise 14 Grafiken. So dürfte wirklich jeder alles verstehen!
Der große Vorteil des Dennerle-Absaugers besteht in der Tat darin, dass das ­Ansaugen ganz ohne Mund-Saug-Technik und somit ohne Wasserschlucken gelingt.
Gewiss bevorzugten Generationen von Aquarianern die orale Methode, und auch heute noch dürfte es Lieb­haber geben, die sie weiter praktizieren. Alte Hasen aus der Aquaristikszene erzählten mir sogar, man könne dabei gleich den pH-Wert und die Gesamthärte erschmecken, was mir bisher aber nie gelang.

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxAuch in der Meeresaqua­ristik begegnet man immer häufiger den Nano-Aquarien. Galten kleine Becken dieser Spielart früher als „nicht ­stabil“, ist diese Einschätzung aufgrund entsprechender Technik längst überholt. Selbst an Miniatur-Aquarien kann man – sofern sie vernünftig mit robusten Tieren besetzt und mit modernem Equipment ausgestattet sind – durchaus jahrelang seine Freude haben. Eheim hat kürzlich einen besonders ungewöhnlichen, sehr kleinen Abschäumer entwickelt, der für solche Becken gedacht ist, den skim marine 100.
„Ungewöhnlich“ ist natürlich relativ, denn das Grundprinzip ist eigentlich alt: Eine Luftpumpe betreibt einen Holzausströmer, der den nötigen Schaum für den Abschäumer produziert. Ausströmer aus Lindenholz eignen sich besonders gut, weil sie sehr feinperlige Luftblasen hervorbringen. Ihr Nachteil: Man muss sie immer wieder austauschen, weil ihre Poren sich nach ­einiger Zeit zusetzen, doch kostet ein solches Klötzchen nicht viel.
Eheim hat sich eine außergewöhnliche Gesamtkonstruktion einfallen lassen, die in der Abschäumer-Welt wohl einmalig ist: Es gibt keine zusammengeklebten Plexiglasrohre mehr, sondern von vornherein aus Kunststoff geformte, mit Design-Pfiff sogar. „Form follows function.“ So sagt man doch, oder? Der Holzausströmer wird freigelegt, indem man einen Einsatz aus dem Abschäumer herauszieht. Darauf steckt der Blasenproduzent. Da in den Ausströmer ein ­Gewinde eingebracht ist, lässt er sich nach „Verbrauch“ einfach herausschrauben und durch einen neuen ersetzen, das dauert keine zehn Sekunden.

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxMein erster Ablaichkasten war eine alte Tchibo-Kaffeebox aus Kunststoff, die ich mit einer heißen Stricknadel perforierte und innen an eine Scheibe meines Aqua­riums hängte. Das funktionierte ganz gut, war aber ­unhandlich und nahm in dem ohnehin kleinen Becken viel Raum ein. Außerdem bildete sich schon nach kurzer Zeit an der Wasseroberfläche ein Bakterienfilm, der auf schlechte Durchströmung schließen ließ. Nicht gefressenes Fut­-ter lag bald am Boden und verdarb das Wasser.
Später konnte ich mir einen richtigen Ablaichkasten leisten, der mir aber damals schon zu klein vorkam. Gut, Guppys scheinen schmerzfrei, aber für meine Kleinen Maulbrüter war er ungeeignet. Maulbrütende Fische brauchen während der Brutpflege sauerstoffreiches Wasser, in einem Plastikkasten stehendes Nass ist nicht gut.
JBL hat einen Ablaichkasten auf den Markt gebracht, der mit etlichen Besonderheiten glänzt. Das „BabyHome Oxygen“ ist eigentlich schon ein kleines Aquarium, dessen Form und Funktion sich sogar um­gestalten lassen: Entweder dient es als größeres Einhängebecken oder als Doppel- oder Einfach-Ablaichkasten.
Um das Problem der Durchströmung mit frischem, O2-reichem Wasser zu umgehen, wird das BabyHome Oxygen mit Sauerstoff belüftet, daher der Name. Natürlich wird es nicht mit reinem Sauerstoff versorgt, sondern mit einer klassischen Luftpumpe belüftet.
In der Mitte des Ablaichkastens befindet sich ein Steigrohr, in das die mitgelieferte Pumpe Luft einleitet. Sie fördert das Wasser im Rohr nach oben und verteilt es über den runden Auslass gleichmäßig im gesamten Kasten. So entsteht keine starke Strömung, aber ein kontinuierlicher H2O-Austausch, der den Insassen die Wasserqualität des Aquariums gewährleistet, in dem der Behälter hängt. Kunststoffeinsätze ermöglichen es, die Raumaufteilung flexibel zu gestalten.

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxMein erster Ablaichkasten war eine alte Tchibo-Kaffeebox aus Kunststoff, die ich mit einer heißen Stricknadel perforierte und innen an eine Scheibe meines Aqua­riums hängte. Das funktionierte ganz gut, war aber ­unhandlich und nahm in dem ohnehin kleinen Becken viel Raum ein. Außerdem bildete sich schon nach kurzer Zeit an der Wasseroberfläche ein Bakterienfilm, der auf schlechte Durchströmung schließen ließ. Nicht gefressenes Fut­-ter lag bald am Boden und verdarb das Wasser.
Später konnte ich mir einen richtigen Ablaichkasten leisten, der mir aber damals schon zu klein vorkam. Gut, Guppys scheinen schmerzfrei, aber für meine Kleinen Maulbrüter war er ungeeignet. Maulbrütende Fische brauchen während der Brutpflege sauerstoffreiches Wasser, in einem Plastikkasten stehendes Nass ist nicht gut.
JBL hat einen Ablaichkasten auf den Markt gebracht, der mit etlichen Besonderheiten glänzt. Das „BabyHome Oxygen“ ist eigentlich schon ein kleines Aquarium, dessen Form und Funktion sich sogar um­gestalten lassen: Entweder dient es als größeres Einhängebecken oder als Doppel- oder Einfach-Ablaichkasten.
Um das Problem der Durchströmung mit frischem, O2-reichem Wasser zu umgehen, wird das BabyHome Oxygen mit Sauerstoff belüftet, daher der Name. Natürlich wird es nicht mit reinem Sauerstoff versorgt, sondern mit einer klassischen Luftpumpe belüftet.
In der Mitte des Ablaichkastens befindet sich ein Steigrohr, in das die mitgelieferte Pumpe Luft einleitet. Sie fördert das Wasser im Rohr nach oben und verteilt es über den runden Auslass gleichmäßig im gesamten Kasten. So entsteht keine starke Strömung, aber ein kontinuierlicher H2O-Austausch, der den Insassen die Wasserqualität des Aquariums gewährleistet, in dem der Behälter hängt. Kunststoffeinsätze ermöglichen es, die Raumaufteilung flexibel zu gestalten.

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxHaben Sie schon einmal versucht, einen Fisch aus einem eingerichteten Aquarium zu fangen? Es hat schon seinen Grund, warum Händler­becken in der Regel spar­tanisch eingerichtet sind. Selbst dort ist es manchmal nicht einfach, ein bestimmtes Tier zu erwischen. Da spielt es auch keine Rolle, ob es sich um ein Süß- oder um ein Meerwasserbecken handelt. Da aber Meeresaquarien in der Regel üppiger eingerichtet sind und es auch nicht ratsam ist, eingelau­fene Miniriffe komplett auszuräumen, ist es hier noch etwas komplizierter.
In solchen Fällen helfen Fischfallen, die mit Ködern bestückt werden, die die zu fangenden Fische oder Krebse anlocken sollen.
Je größer ein Aquarium, desto vertrackter die Situa­tion. Ein 8.000-Liter-Becken lässt sich nun gar nicht „mal eben“ ausräumen. Da ich ­jemanden kenne, der ein so großes Aquarium betreibt (eigentlich sogar drei davon), und weil ich ohnehin gern im ­Hotel „Edelweiß“ ­Urlaub ­mache, fand mein Test der Aqua-Medic-Fischfalle in Berwang (Tirol) statt.
Und er gelang! Jedenfalls kann man mit einer solchen Falle Fische und anderes Getier fangen, nicht unbedingt immer gezielt das Individuum, auf das man es gerade abgesehen hat. Aber wir erwischten Fische, sogar eine ganze Menge.
Zuerst muss man die Falle zusammenbauen. Das ist einfach und schnell erledigt. Da fast alles aus solidem Glas besteht, ist die Appa­ratur aber nicht ganz leicht und auch nur für größere Aquarien geeignet.