Wie sich natürlich aussehende, leichtgewichtige Kunststeine aus Socken, Epoxidharz und Sand herstellen lassen, wurde in DATZ 5/2017 beschrieben. Aber es gibt noch weitere, nicht minder kreative Möglichkeiten. | Von Andreas Spreinat


Abgesehen von der bereits erwähnten hilfreichen Elastizität des verwendeten Stoffs ist es nach eigenen Erfahrungen nicht entscheidend, welches Material benutzt wird. Die Sorge, dass ein biologisch abbaubares Gewebe (wie Baumwolle) zersetzt werden könnte, ist unbegründet, da der Stoff komplett durch das Epoxidharz versiegelt wird. Die Ver­siegelung dürfte auch weitgehend ­verhindern, dass Bestandteile des ­Gewebes in bedeutsamen Größenordnungen ins Wasser diffundieren. Außerdem sollten die für den mensch­lichen Gebrauch (Bekleidung) bestimmten Textilien ohnehin keine bedenklichen Verbindungen enthalten.
Die hier beschriebenen Stoff-Epoxidharz-Steine sind bei mir in diversen Aquarien seit Januar 2013 im Einsatz. Negative Auswirkungen auf die Fische (vorwiegend Malawisee-, aber auch diverse andere Buntbarsche, Kongosalmler, Harnisch- und Fiederbartwelse) oder auf die Wasserqualität stellte ich in dieser Zeit nicht fest.
Bei abbaubaren Textilien kann man übrigens sehr gut erkennen, wie schnell die Bakterien ihr Werk verrichten, wenn das Gewebe nicht vollständig mit Harz bedeckt wurde. Innerhalb weniger Wochen entstehen dann zusätzliche Löcher, die aber zum positiven Gesamteindruck beitragen.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 6/2017

Bis in die 1990er-Jahre wurde das hier abgebildete Aquarium mit Leuchtstoffröhren betrieben, dann erfolgte die Umstellung auf LED – eine richtige Entscheidung! | VON JÜRGEN BRÜGGEMANN
Viele Jahre lang betrieb ich ein 200 x 60 x 60 Zentimeter großes Aquarium mit vier Leuchtstoffröhren à 154 Zentimeter Länge und 58 Watt, wie sie vom Aquarienbauer mitgeliefert worden waren. Da ich in den Anfangsjahren Malawisee-Buntbarsche pflegte, die nur einen begrenzten Einsatz von Aquarienpflanzen zuließen, war ich mit der erzielten Ausleuchtung zufrieden. Ein Problem gab es allerdings mit der Wassertemperatur. Obwohl ich alle Vorschaltgeräte aus der unmittelbaren Umgebung des Aquariums entfernt hatte, erwärmte sich das Wasser auf 27 bis 28 °C. Durch den Bau einer Durchflussanlage reduzierte ich die Wärme um 2 °C. Nach der Wende stiegen die Wasserpreise in den neuen Bundesländern und erreichten geradezu astronomische Werte, sodass ich die Durchflussanlage abschalten musste.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 1/2017

Viele Züchter messen zum Überwachen der Nitrat-Belastung des Wassers in ihren Zuchtbecken die Leitfähigkeit. Der Beitrag soll zeigen, dass dieses Verfahren für Weichwasser mit niedrigem pH-Wert ungeeignet ist. | VON GERALD GANTSCHNIGG

Der Zusammenhang zwischen der elektrischen Leitfähigkeit und dem pH-Wert eines Wassers wird oft übersehen, und das aus gutem Grund. Die meisten Aquarien laufen in einem Bereich von pH 6 bis 8, und in diesem nahezu neutralen Wasser hat der pH-Wert keinen merklichen Einfluss auf die elektrische Leitfähigkeit. Das ändert sich aber schnell, wenn man vom Standardwasser auf extreme Verhältnisse übergeht, wie sie etwa in Schwarzwassersümpfen vorherrschen. Normalerweise verbindet man die elektrische Leitfähigkeit mit „Salz“ im Wasser. Gemeint ist damit nicht nur das bekannte Kochsalz (Natriumchlorid), sondern es geht um alle gelösten Ionen von Salzen, die im Wasser vorkommen, beispielsweise Natrium Kalzium-, Chlorid- und Sulfat-Ionen.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 8/2016

Es gibt Dinge, die der ganzen Familie nützen, so die Strickwolle: Die Kinder mögen sie, weil ihre Socken so kuschelig sind, die Oma vertreibt sich die Zeit damit, um ihrem Mann einen Schal zu stricken, und der Aquarianer braucht sie für seine Fische ... | VON ROLAND SCHREIBER

Seit Langem verwenden Zuchter sogenannte Wollmopps als Laichhilfe für ihre Fische. Nicht nur bei den Killifisch-Liebhabern kommen die praktischen Mopps regelmässig zum Einsatz, sondern auch viele Regenbogenfische, Barben und Barblinge, Salmler, ja, selbst manche Panzerwelse suchen gern die dichten Wollfasern auf, um daran oder dazwischen zu laichen.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 6/2016

Obwohl es zum Thema Aquarienbeleuchtung viel zu lesen gibt, erfährt man leider nie, wie sich das fantastische Schillern und Glitzern von Schuppen oder der beeindruckende Farbenglanz hervorzaubern lassen, wie manche, sonst eher unspektakulär gekleideten Fische sie zeigen, wenn Sonnenlicht in ihr Aquarium fällt ... | VON STEPHAN GOHMANN
Aquarien sollen ja beruhigen, und ich will auch gar nicht ausschließen, dass das anderswo der Fall sein mag, doch meine regen mich regelmäßig auf. Nun ist das keineswegs tragisch, ganz im Gegenteil! Es ist sogar gewollt, denn alles, was funktioniert, wird schnell langweilig, jedenfalls meiner Meinung nach. Hier soll es, wie sich aus den einleitenden Zeilen erahnen lässt, um einen dieser „Aufreger“ gehen, die Beleuchtung.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 5/2016