margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxDie in den meisten indopazifischen Riffen zahlreich vertretenen rund 40 Arten ­umfassenden Buschkorallen (Familie Pocilloporidae) verteilen sich auf die drei ­Gattungen Pocillopora, Stylophora und Seriatopora, von denen die Seriatoporen hier vorgestellt werden. | Von James W. Fatherree

Ihre Populärnamen Nadel-, Dornen- oder Vogelnestkorallen beziehen sich auf die fein- und dicht­ästige, oft kugelförmige Stöcke bildende Wuchsform dieser Busch­korallen, deren Durchmesser 40 Zen­timeter selten überschreitet.
Seriatoporen sind vorwiegend Flachwasserbewohner. Sie sind weit verbreitet und kommen in den Riffen häufig vor, jedoch nicht, wie man es bei den Pocillopora-Arten oft sieht, in größeren, zusammenhängenden Ansammlungen, sondern als isolierte ­Kolonien.
Normalerweise lassen sich Nadelkorallen von anderen Steinkorallen-Genera gut unterscheiden. Eine Identifikation der einzelnen Arten (laut WoRMS sind es neun) ist hingegen weit schwieriger und allein anhand des äußeren Erscheinungsbildes, also ohne eine nähere Untersuchung der Koralliten, wenig verlässlich.
Im Unterschied zu den Angehö­rigen der beiden Gattungen Pocillo­pora und Stylophora wachsen die ­Polypen der Seriatopora-Spezies in deutlichen Längsreihen (lat. series = „Reihe“).
Außerdem besitzt die Mehrzahl dieser Korallen dünnere Äste, die sich mehr oder weniger stark verjüngen; bei S. hystrix enden sie meist regelrecht spitz (gr. hystrix = „Stachelschwein“). Ein weiteres Merkmal der Nadelkorallen besteht darin, dass sich ihre Äste, nachdem sie sich verzweigt haben, oft wieder miteinander ver­binden.

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margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxZwergkaiser- oder Herzogfische gehören zu den beliebtesten Fischarten für Riffaquarien, mit gutem Grund: Im Gegensatz zu ihren großwüchsigeren Vettern, den übrigen Falter- und Kaiserfischen, weisen Centropyge-Arten zahlreiche Eigenschaften auf, die sie für die Aquaristik besonders geeignet machen: Sie fressen weniger substratgebunden, sondern nehmen Nahrungspartikel im freien Wasser auf, sodass sie sich mit den meisten sessilen Wirbellosen gemeinsam pflegen lassen, ohne dass es zu Übergriffen seitens der Fische kommt. Sie bleiben handlich klein (unter 15 Zentimeter Gesamtlänge) und sind meist sehr attraktiv gefärbt. Frank Schäfer

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margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxMit einer Gesamtlänge von bis zu 20 Zentimetern gehört die Gelbviolette Sternschnecke (Felimare picta), die sowohl im Ostatlantik von Angola bis Spanien als auch im Westatlantik von Florida bis Brasilien vorkommt, zu den größten Nacktschnecken des Mittelmeers. Helmut Göthel

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margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxAuch wenn die meisten Zeitgenossen mit „Seehase“ nicht unbedingt einen Meeresfisch verbinden, haben doch viele schon kulinarischen Kontakt zu ihm gehabt, ohne es zu wissen: Der Rogen der Weibchen wird – schwarz gefärbt und in Salzlake eingelegt – als „Deutscher Kaviar“ verkauft. Aufgrund seiner gedrungenen Körperform wird Cyclopterus lumpus auch als „Lumpfisch“ oder „Lump“ bezeichnet; das stammt aus dem Englischen und bedeutet „Klumpen“. Helmut Göthel

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margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxSo vielfältig wie zahlreich sind die Krabben in ihrem angestammten Habitat, dem Meer. Im Aquarium sind sie leider oft ungern gesehen. | VON OLIVER MENGEDOHT
Aus dem Meer kommt das Leben, im Meer gibt es auch die meisten Krabben. Rund 5.400 von etwa 7.000 beschriebenen Kurzschwanzkrebs- Arten leben in den Oze- anen dieser Welt. Dieses Habitat ist also ihr natürlichstes, ihr angestammtes. Dennoch sind Krabben im Riffaquarium – häufig reisen mit dem Lebendgestein kleine Tiere mit ins Becken – nur selten willkommen: Oft gelten sie als böse Räuber, bestenfalls als Störenfriede. Dabei können die wenigsten Krabben einen gesunden Fisch bedrängen, und nur Ausnahmen knabbern an Korallen.

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