margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxDie Art wurde erst vor drei Jahren auf der philippinischen Insel Cebu entdeckt. In den Aquarien unserer Autorin erweist sie sich als problemlos, schnellwüchsig und sehr vermehrungsfreudig. | VON CHRISTEL KASSELMANN
Die Gattung Schismatoglottis ist in der Aquaristik weitgehend unbekannt. Sie gehört wie Cryptocoryne, Lagenandra, Anubias und Bucephalandra in die umfangreiche Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Aus dem etwa 120 Arten umfassenden Genus waren bisher keine aquatischen Spezies bekannt. Seit einigen Jahren wird zwar vereinzelt S. roseospatha kultiviert, die als Rheophyt in Sarawak (Borneo) auf Felsen vorkommt; die Art hat sich aber in der Aquaristik nicht durchgesetzt.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 2/2017

In DATZ 10/2014 berichteten wir über die Erstbeschreibung von Nechamandra alternifolia ssp. angustifolia aus Thailand. Inzwischen gelang es unserer Autorin, auch die Stammform aus Indien einzuführen und dauerhaft zu kultivieren. Die neue Aquarienpflanze wird hier erstmals vorgestellt. | VON CHRISTEL KASSELMANN

Die Art Nechamandra alternifolia wurde 1831 als Vallisneria alternifolia Roxburgh ex Wight beschrieben. Die damalige Zuordnung zeigt die nahe Verwandtschaft zu den Vallisnerien, obwohl man das auf den ersten Blick nicht vermuten würde. Beide Gattungen gehören zur Familie der Froschbissgewächse (Hydrocharitaceae). Der englische Botaniker George Henry Kendrick Thwaites überführte die Art 1864 in die bis heute monotypische Gattung Nechamandra. Einen deutschen Namen gibt es nicht.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 1/2017

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxDiese erst kürzlich eingeführte Stängelpflanze ist eine farbenprächtige Art, die auf Steinen und auf anderen Pflanzen festwächst. In der Natur besiedelt sie stark besonnte Habitate mit felsigem Untergrund. Unsere Autorin brachte sie aus Maharashtra (Indien) mit und stellt sie erstmals als Aquarienpflanze vor. | VON CHRISTEL KASSELMANN

Noch eine Rotala aus Indien? In der Tat ist in Zukunft damit zu rechnen, dass aus diesem riesigen Land weitere Vertreter dieser Gattung für die Aquarienkultur eingeführt werden. Von den etwa 50 Arten dieses Genus aus der Familie Lythraceae (Weiderichgewächse) führen Lemiya et al. (2015) allein 29 für Indien an; von ihnen sind wiederum etwa 15 endemisch, kommen also nur in diesem Land vor (Prasad et al. 2013). Die in Aquarien etablierten Spezies R. rotundifolia, R. macrandra und R. wallichii sind ebenfalls in Indien verbreitet, aber nur R. macrandra ist dort endemisch. In der Natur sind diese Aquarienpflanzen in temporären Gewässern gewöhnlich kurzlebig (einjährig), was ihnen durch einen periodischen Wechsel von Trocken- und Regenzeiten aufgezwungen wird; nach der Trockenzeit entwickeln sie sich erneut aus Samen. Im Aquarium wachsen sie dagegen dauerhaft und ziehen auch nicht ein.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2016

Rotala floribunda führt in Wasserfällen eine aquatisch-terrestrische Lebensweise im indischen Bundesstaat Maharashtra. Sie hebt sich dadurch von den in der Aquaristik bekannten Stängelpflanzen der Gattung deutlich ab. Unsere Autorin stellt die Mahabaleshwar-Heide erstmals in einer Aquarienzeitschrift vor. | VON CHRISTEL KASSELMANN
Die Art Rotala floribunda ist im Bundesstaat Maharashtra an der Südwestküste Indiens endemisch. Dokumentiert sind nur sechs Populationen in den Distrikten Ratnagiri, Kolhapur und Satara (Watve 2013). Aus den beiden ersten Gegenden sind lediglich kleine Bestände bekannt. Verbreitungsschwerpunkt der Art ist die Region um die Stadt Mahabaleshwar im Bezirk Satara, wo sie lokal sehr häufig anzutreffen ist. Einheimische nennen die Pflanze „Mahabaleshwar heather“ (Cook 1996), also Heide oder Heidekraut. Das mutet etwas eigenartig an, da die Bezeichnung in unserem Sprachgebrauch mit den weit verbreiteten Heidekräutern oder Erikas aus Heidelandschaften verknüpft ist. Die große Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) umfasst etwa 4.000 Arten, von denen ungefähr 860 zur Gattung Erica zählen. Die meisten Arten kommen in Südafrika vor, nur wenige in Europa und Vorderasien.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 9/2016

Der Fiederspaltige Wasserfreund fand nach seiner Einfuhr im Jahr 2008 schnell den Weg in die Zoofachgeschäfte. Dennoch sieht man selten prächtige Bestände in Aquarien. Wo liegen die Kulturfehler? Antworten darauf geben die Untersuchungen unserer Autorin an Habitaten im indischen Maharashtra. | VON CHRISTEL KASSELMANN

Der Fiederspaltige Wasserfreund ist aus wissenschaftlicher Sicht eine alte Art. Er wurde von Dalzell im Jahr 1852 als Nomaphila pinnatifida beschrieben und von Sreemadhavan 1969 in die Gattung Hygrophila überführt. Dieses Genus gehört zur Familie der Bärenklaugewächse (Acanthaceae). Der Artname nimmt Bezug auf die fiederspaltigen Blätter.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 8/2016