Für die Reinigung des Aquarienwassers ist lediglich ein Eiweißabschäumer im Einsatz, Wasserwechsel finden nicht statt. Dennoch gedeihen die vielen Steinkorallen in diesem Becken ausgesprochen gut, das Bild oben beweist es! | VON RAINER STAWIKOWSKI

Wie gern hätte Jürgen Witkowski (Jahrgang 1944) schon als Kind ein Aquarium besessen! Doch in der elterlichen Wohnung mangelte es schlicht und ergreifend an Platz. So blieb ihm nichts anderes, als seinen Opa, der ein leidenschaftlicher Süßwasser-Aquarianer war und seinen Enkel wohl mit dem „Fisch-Virus“ infiziert hatte, so oft wie möglich zu besuchen und auf seine spannenden Fischfang-Tümpeltouren zu begleiten.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 1/2017

Noch bevor man die Verkaufsräume betritt, steht man vor der Frontscheibe eines großen Riffaquariums. Der Weg in das Geschäft führt an der rechten Seitenscheibe vorbei, sodass man die Rifflandschaft aus einem anderen Winkel betrachten kann. Verlässt man schließlich den Laden, eröffnet sich ein weiterer Blick durch die linke Scheibe. Alle Perspektiven haben ihren Reiz. | VON RAINER STAWIKOWSKI
Burda’s Tierwelt eröffnete vor gut 15 Jahren am jetzigen Standort, im September 2001. Das Unternehmen „Zoo Burda“ gibt es aber schon länger, nämlich seit 1969, gegründet von Franz Burda, dem Vater der Tierwelt-Inhaberin Annette. In drei Jahren, 2019, darf das Geschäft also sein 50-jähriges Bestehen feiern. Unser Blickfang ist fast so alt wie die Verkaufsräume in der Buschgrundstraße.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2016

Günther Schadowski liebt es grün, zu Recht ist er stolz auf seine beiden üppig bepflanzten Aquarien. Sie bedeuten ihm ein wichtiges Stück Lebensqualität, zumal er – vorsichtig formuliert – auf eine bewegte Vergangenheit zurückblickt. | VON RAINER STAWIKOWSKI

Als Sechsjähriger kam Günther Schadowski, geboren 1947, nach Hemer. Seine Familie war aus Ostpreußen geflohen und nach kurzem Aufenthalt im Flüchtlingslager Fallingbostel (Niedersachsen) im schönen Sauerland (Nordrhein-Westfalen) angekommen. Hier verbrachte Günther seine Kindheit und Jugend. Daran, dass er als Achtjähriger seine ersten Guppys in Bonbongläsern hielt, hatte nicht zuletzt sein naturverbundener Volksschullehrer, nebenbei Förster, seinen Anteil.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2016

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„Diese südamerikanische Flusslandschaft strahlt eine wunderbare Ruhe aus, ein idealer Ausgleich für jeden noch so hektischen Arbeitstag ...“ | VON RAINER STAWIKOWSKI

Thomas Schmidt kam im August 1959 auf die Welt, in Münster, einer der beiden heimlichen Hauptstädte Nordrhein-Westfalens (die andere ist Soest). Damals gab es im Stadtgebiet noch viele wassergefüllte Bombentrichter, in denen unter anderem Kammmolche lebten, die sich einfach fangen und in größeren Gurken- oder Einmachgläsern halten ließen. Heute ist das undenkbar – zum einen hat sich die Zahl Lurch-tauglicher Lebensräume arg verringert, zum anderen ist es verboten, wildlebende Tiere der Natur zu entnehmen, unabhängig von ihrem Schutzstatus. Der ist bei Triturus cristatus übrigens sehr hoch, findet der Schwanzlurch sich doch in der „Liste der in Deutschland vorkommenden Arten des Anhangs IV der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH)“. Mitte des vergangenen Jahrhunderts war das aber noch nicht so, und Kammmolch & Co. trugen sicher nicht unwesentlich mit dazu bei, dass viele junge Menschen schließlich Aquarianer wurden. So auch Thomas Schmidt. Als Zehnjähriger bekam er sein erstes „richtiges“ Aquarium, zwar nur aus Plastik und lediglich zehn Liter groß. Doch der Vater unterstützte Thomas naturkundliche Ambitionen, die ebenso rasch wuchsen wie das Volumen seiner Fischbecken, bis er eines Tages stolzer Besitzer seiner ersten Cichliden war: Feuermaul- oder Rotbrustbuntbarsche (Thorichthys meeki) in einem 200-Liter-Bassin.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2016

Schon früh entdeckte Harald Kahden seine Liebe zu den Buntbarschen. Während in seiner Zuchtanlage im Keller Cichliden aus dem ostafrikanischen Tanganjikasee dominieren, gehört sein Blickfang im Wohnzimmer südamerikanischen Segelflossern. | VON RAINER STAWIKOWSKI
Das sächsische Dorf Rammenau der 1950er- und 1960er-Jahre bot offenbar eine ideale Umgebung, um junge Menschen zu Aquarianern zu machen: Vier Karpfenteiche und ein durch den Ort fließender Bach verleiteten förmlich dazu, Schlammpeitzgern aufzulauern, Stichlinge zu keschern oder Frösche zu jagen. An seine Kindheit erinnert Harald Kahden, Jahrgang 1953, sich gern, auch an seine ersten Schritte als Süßwasseraquarianer. Natürlich waren es Gurkengläser, bar jeder Technik, aber mit üppig wucherndem Hornfarn, die als Heimstatt für die ersten lebendgebärenden Fische dienten: Doch waren es keine Guppys, die Harald hegte und pflegte, sondern Halbschnabelhechte (Dermogenys pusilla), die ihm der Bruder eines Schulfreunds geschenkt hatte.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 9/2016