margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxSchon als Kind hatte er Freude an kleinen, überschaubaren Landschaften. Der „Mikrokosmos Modelleisenbahn“ begeisterte ihn ebenso wie ein „See im Glas“. | Von RAINER STAWIKOWSKI


Natürlich geriet Herbie (Herbert) Klinger – geboren 1956 und aufgewachsen in einer eher ländlichen Umgebung mit viel Natur – ziemlich früh mit heimischen Wasserwelten und deren Bewohnern in Kontakt. Aber seine Liebe zur Aqua­ristik entwickelte sich davon ganz ­unabhängig.
Schon als Acht- oder Neunjährigem gelang es dem studierten Architekten, der es später aber vorzog, als Lehrer an der Städtischen Musikschule in Marl an der Grenze zwischen Ruhrgebiet und Münsterland seine Brötchen zu verdienen, seinen Vater davon zu überzeugen, dass unbedingt ein Aquarium in die elterliche Wohnung gehörte. Den Anstoß dazu hatte ein 200 Liter großes Süßwasser-Becken im Schaufenster des örtlichen Zoohändlers gegeben. An dessen Einrichtung und Besatz erinnert Herbie sich noch ganz genau: „Eine wunderschön geformte, große Holzwurzel hob sich mit ihrem warmen Braun unheimlich dekorativ vom frischen Grün der Wasserpflanzen ab. Und die Skalare waren gewissermaßen die Krönung der Schöpfung. Diesen Anblick werde ich nie ver­gessen!“

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 6/2017

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxOb als Aquarianer daheim im Wohnzimmer, als Taucher in den schönsten Korallen­riffen der Welt oder als Referent auf irgendeinem Kongress – am liebsten ist Othmar Pötsch von Wasser und seine tierischen Bewohnern umgeben. | Von HANS ESTERBAUER


Das nasse Element spielte im ­Leben von Othmar Pötsch (Jahrgang 1947) immer eine wichtige Rolle. Im, unter oder am Wasser fühlte er sich am wohlsten. So war er schon in jungen ­Jahren Rekord- und Meisterschwimmer (mehrfacher Oberösterreichischer Meister, Einberufung ins Nationalteam, Staatsmeister im Flossenschwimmen), dann Taucher, begeisterter Aquarianer und Meerestourist. Jährlich drängt es ihn mehrmals zu den schönsten Tauchrevieren der Erde, da ihn die farbenprächtige Unterwasserwelt mit den fantastischen Fischen, Korallen und anderen Wirbellosen, die sich in den schönsten Farben und apartesten Formen zeigen, von jeher fasziniert. Seit 45 Jahren ist er aktiver Taucher, seit 1993 setzt er sich intensiv mit der Unterwasserfotografie auseinander und hat es dabei zu einem wahren Meister gebracht.
Seine eindrucksvollen Unterwasserbilder wurden bereits mehrfach bei diversen Veranstaltungen im In- und Ausland sowie in Ausstellungen präsentiert. Ebenso fanden sie zur Illus­tration von Publikationen diverser Aquarien- und Fotografie-Zeitschriften großen Anklang.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 5/2017

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxEs ist nicht sein erstes Riffaquarium, auch nicht sein bisher größtes. Im Grunde ist unser Blickfang sogar nur ein Kompromiss, aber ein sehenswerter! Und sein Besitzer wird nicht müde zu betonen, dass er alles andere ist als ein „Technik-Freak“. | Von RAINER STAWIKOVSKI

Jahrgang 1950, geboren in Bot­-trop, der übliche „Gurkenglas-Einstieg“, darauf gehe ich aber nicht näher ein (alles wiederholt sich). Zudem brauchte Christian Notthoff dann noch viele Jahre, um „richtiger“ Aquarianer zu werden. Erst 1971 – seit 1970 mit seiner Marlies verheiratet und mittlerweile in Gladbeck wohnhaft – kam dem gelernten Schlosser und Schweißfachmann „auf Arbeit“ die Idee, sich ein Aquarium zu bauen, ­Eisengestell, Süßwasser, Lebendgebärende Zahnkarpfen, was sonst? Bald schwammen die ersten Jungfische, die man natürlich aufziehen musste. Einmachgläser dienten als Kinderstuben, doch als Marlies einmal befürchtete, dass die Fischkinder in einem nicht beheizten Glas wohl froren und das Gefäß fürsorglich auf den etwas zu warmen Küchenherd stellte, platzte der Boden. Dumm gelaufen, aber Schwamm drüber.
Nach dem Umzug 1972 aus der Gladbecker Zechen- in eine Bottroper Neubauwohnung begann Christians Riffaquarianer-Laufbahn mit einem immerhin 160 Zentimeter langen Becken; kein Eisenrahmen mehr, sondern silikonverklebt, wie mittlerweile üblich. In Gelsenkirchen gab es damals ein Zoogeschäft, dessen Meerwasserabteilung über die Stadtgrenzen hinaus bekannt war. Bei den Brüdern Bernd und Werner Patalla fand Christian vieles, das ihm gefiel, und alles, was er brauchte. Seitdem blieb
er der Meeresaquaristik treu.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 4/2017

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxAquarianer ist er bereits seit seiner Kindheit. Zur Meeresaquaristik fand er vor 15 oder 16 Jahren. Seinen aktuellen Blickfang nahm er aber erst vor gut einem Jahr in Betrieb. | Von RAINER STAWIKOVSKI

Als 14-Jähriger besaß Thomas Oexmann seine ersten Fische, das war 1983. Seine aquaris­tischen Anfänge waren bescheiden, Goldfische bevölkerten das 60 Zentimeter lange, mit Innenfilter und Membranpumpe ausgestattete Plastikbecken. Wie es dazu kam? Er hatte einfach Spaß an mit grünen Pflanzen und bunten Fischen besetzten Aquarien. Zwar hatte sein Großvater ein klassisches Gesellschaftsbecken besessen, aber das war vor Thomas’ Zeit. Auch die Fauna und Flora auf und neben dem elterlichen Grundstück in Gelsenkirchen-Schalke (noch heute gibt es ganz in der Nähe eine stabile Kreuzkröten-Population) interessierten ihn, aber Molche oder Kaulquappen fanden nie ihren Weg in seine Obhut. „Für mich war das immer zweierlei, draußen die heimische Natur und drinnen meine exotischen Fische.“
Wie auch immer, nachdem der junge Thomas Oexmann Gefallen an der geheimnisvollen Unterwasserwelt gefunden hatte, konnte er zunächst nicht genug davon bekommen. Schon bald nannte er drei Aquarien sein Eigen, ein Eckbecken übernahm er von seiner Schwester. Sein größtes Bassin, besetzt mit Lebendgebärenden Zahnkarpfen, maß immerhin 120 x 40 x 40 Zentimeter.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 3/2017

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxEs gibt viele Wege zur Aquaristik. Nicht alle beginnen an heimatlichen Bächen und Tümpeln und sind gesäumt mit Gurkengläsern als Heimstatt für Stichlinge, Kaulquappen oder Molche. Und mitunter kommt sowieso alles ganz anders ... | VON RAINER STAWIKOWSKI
Manch einer findet spät zu seinem Glück. Gerd Herzog, Jahrgang 1954, begann erst vor rund 40 Jahren mit der Aquaristik, irgendwann in den 1970er-Jahren, da war er schon Anfang 20. Keine Kaulquappen-Kindheit, keine selbst gekescherten Molche und Stichlinge im Gurkenglas, er weiß gar nicht, was er da versäumt hat! Er kann sich aber auch nicht mehr daran erinnern, wie und warum er sein erstes Aquarium aufstellte und einrichtete. Geboren und aufgewachsen ist Gerd in Bochum, also (fast) mitten im Ruhrgebiet und in einer Stadt, in der es nicht nur einen damals noch ziemlich aktiven Aquarienverein gab, sondern auch eine ganze Reihe zwar eher kleinerer Zoogeschäfte, deren Inhaber allerdings wussten, was in ihren Verkaufsbecken schwamm. Aber halt, das ist ein anderes Thema, ich darf mich nicht verzetteln …

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 2/2017