margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxSind Aquarianer unterwegs – sei es auf einem Spaziergang, zu einem Ausflug oder im Urlaub –, ist immer der Gedanke dabei, dass sie etwas finden könnten, das sich zur Dekoration oder Pflege der heimischen Aquarien gebrauchen ließe. Bei mir ist das jedenfalls so. Ganz oft nehme ich irgendwelche Steine oder Wurzeln mit, und in meinem Sommerurlaub sammele ich regelmäßig Erlenzäpfchen. Nicht, dass ich die daheim nicht ebenfalls finden würde, aber auf dem Campingplatz in Südfrankreich, wo ich meist zelte, stehen einige Erlen direkt neben meinem Stellplatz. Zudem sind die Zapfen hier besonders groß und gut erreichbar. Innerhalb von zehn Minuten habe ich eine ganze Tragetasche voll. Das ist mehr, als ich im Jahresverlauf verbrauche, aber man kann ja auch Gleichgesinnte damit beglücken. Uwe Werner

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 2/2017

margin-right: 20px: margin-bottom: 10pxHomo sapiens könnte an der Verbreitung des Rana-Virus beteiligt sein, das seit einiger Zeit weltweit Froschlurche befällt. Es ist hochansteckend, ein Ausbruch kann die gesamte Froschpopulation eines Gewässers – auch des heimischen Gartenteichs – dahinraffen! Um die Verbreitung des Virus zu untersuchen, sammelten britische Wissenschaftler Daten zu Frosch- Populationen im Vereinigten Königreich. Dazu griffen sie auch auf Daten von „Citizen Scientists“ zurück, also auf Hinweise von Laien-Forschern. Die Auswertung zeigte, dass das Virus sich in wohlhabenden, städtischen Gegenden am schnellsten ausbreitet. Als Grund vermuten die Forscher, dass die Menschen dort ihre Frösche häufiger transportieren, entweder zwischen Tierhandlung und Gartenteich oder von Teich zu Teich. Redaktion

Literatur Price, S. J., T. W. J. Garner, A. A. Cunningham, T. E. S. Langton & R. A. Nichols (2016): Reconstructing the emergence of a lethal infectious disease of wildlife supports a key role for spread through translocations by humans. – Proceedings of the Royal Society B. Biological Sciences. DOI: 10.1098/rspb.2016.0952.

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxAb welcher Größe kann man einen durchsichtigen Wasserbehälter mit Bodengrund, Pflanzen und aquatisch lebenden Tieren eigentlich „Aquarium“ nennen? Deutschland hat keine gesetzlichen Vorschriften bezüglich der Beckenmindestgrößen für die Pflege von Fischen und Wirbellosen (im Grunde erstaunlich). Auf Aquaristik-Börsen allerdings gibt es für Verkaufsbecken bestimmte Vorgaben. In Österreich beispielsweise sind die Regelungen strenger. Kein Fisch darf in einem Becken unter 60 Zentimetern Kantenlänge gehalten werden. Für Wirbellose existieren dort wie hier keine Einschränkungen. In der Nano-Aquaristik werden Garnelen und andere Wirbellose oft in kleinsten Gefäßen untergebracht. Dabei versteht es sich natürlich von selbst, dass die Tiere sich wohlfühlen müssen und keinesfalls gequält werden dürfen. Reinhold Wawrzynski

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margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxEuropäische Austern (Ostrea edulis) sollen – über 80 Jahre nach ihrem Verschwinden – in der deutschen Nordsee wieder heimisch werden. Dafür braucht es gezielte Unterstützung durch den Menschen, basierend auf wissenschaftlicher Forschung und Tests in der Praxis. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Alfred- Wegener-Institut Helmholtz- Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) gaben kürzlich einen Einblick in die Inhalte und die Ziele eines dreijährigen Erprobungs- und Entwicklungs- Vorhabens. In dem Projekt werden erstmalig die Möglichkeiten der Wiederherstellung von Beständen der einheimischen Auster in der deutschen Nordsee eingehend im Freiland erforscht. „Die Bestände der Europäischen Auster werden in ganz Europa als stark gefährdet eingestuft.

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