margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxIm November 2015 erhielt unser Autor ein Krabbenpärchen, doch nach wenigen Monaten starb das Weibchen. Einige Tage später tauchten zahlreiche Krabbenwinzlinge auf, die bei abwechslungsreicher Kost gut heranwuchsen (DATZ 7/2016). Verluste, etwa durch Häutungsschwierigkeiten, blieben gering. Im Sommer 2016 waren die Nachzuchttiere erwachsen und ließen ihrerseits auf Nachwuchs hoffen. | Von Ingo Botho Reize


Sieben Monate nach dem Schlupf waren die Nachwuchskrabben geschlechtsreif. Von den ursprünglich 22 Tieren lebten noch 18. Darüber freute ich mich sehr, denn mit einer solchen Quote hatte ich nicht ­gerechnet, zumal mir zwei Krabben­experten gesagt hatten, dass die Verluste hoch sein könnten. Von den 18 Tieren waren 16 etwas früher „fertig“, die beiden anderen waren wohl Nachzügler. Sind die Scheren nach einer Häutung plötzlich erheblich größer als zuvor, dann sind die Krabben geschlechtsreif.
Ihre Ernährung gestaltete ich so abwechslungsreich wie möglich. Im Winter verabreichte ich den Tierchen Chaoborus-Larven mittels Pinzette und bot ihnen auf zwei Tellerchen ­allerlei weitere Leckerbissen. Dazu ­gehörten zwei Sorten Flockenfutter, ein Granulat, getrocknete Flohkrebse, Erbsen und Maiskörner. Im Bodengrund zehrten viele Fadenwürmer von verschlepptem Futter; sie dienten den Krabben ihrerseits als Nahrung. Insbesondere zu Anfang waren sie für die Krabbenbabys eine beliebte Beute.
Nachdem aus den vielen weißen Mückenlarven im Teich des Botanischen Instituts der Kölner Uni Imagines geschlüpft waren, versiegte diese Lebendfutterquelle vorerst. Aber bei den wärmeren Temperaturen gab es nun viele Kellerasseln unter Steinen, die ich ebenfalls verfütterte.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 6/2017

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxDer Zwergbuntbarsch Taeniacara candidi, populär auch als Torpedo-Zwergbuntbarsch bezeichnet, zieht trotz seiner geringen Größe alle Blicke auf sich. Er gilt als Rarität und als nicht ganz einfach, zumindest was die Nachzucht betrifft. | VON UWE WERNER
Vor einigen Monaten erhielt ich von einem Bekannten ein paar etwa einen Zentimeter lange Jungfische, bei denen es sich um Taeniacara candidi handeln sollte. Mit der Zeit stellte sich aber heraus, dass sich mehrere Apistogramma unter den Fischchen befanden. Schließlich waren nur drei Taeniacara dabei, zwei Männchen und ein Weibchen. Den unauffälligen Zwergcichliden schenkte ich anfangs keine besondere Beachtung, erinnerte mich aber daran, dass ich dieser Art schon am Río Tapajós begegnet war.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 2/2017

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxDie Abgrenzung näher miteinander verwandter Panzerwelse ist nicht immer ganz einfach, und sie kann noch komplizierter werden, wenn „neu entdeckte“ Arten hinzukommen. Ein anschauliches Beispiel dafür ist die Corydoras-bondi-Gruppe. | VON ERIK SCHILLER
Die Serie von Panzerwels-Neubeschreibungen reißt seit Monaten erfreulicherweise nicht ab. Leider traten jedoch nicht alle dieser Welse in Europa aquaristisch in Erscheinung. Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe weiterer Arten in den vier Gattungen Aspidoras, Brochis, Corydoras und Scleromystax, die nur selten gepflegt werden, bestenfalls in kleinen Stückzahlen in unseren Aquarien schwimmen und wissenschaftlich bisher noch nicht beschrieben sind.

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margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxImmer seltener gelangten in den letzten Jahren aquaristisch noch nicht bekannte Salmler aus Südamerika nach Deutschland. Hier endlich wieder mal eine ansehnliche Neuheit. | VON PETER UND MARTIN HOFFMANN
Er wurde schon vor über 100 Jahren beschrieben, doch in der Aquaristik ist Hyphessobrycon copelandi Durbin, 1908 (Copelands Salmler oder Federsalmler) – vermutlich mangels Importtieren – bisher ebenso wenig bekannt wie der in unserem „Rosy Tetras“-Artikel (Hoffmann & Hoffmann 2004) als H. sp. 2 bezeichnete Salmler. Sowohl in der Literatur als auch im Handel taucht dieser hier erneut vorgestellte, wissenschaftlich wohl noch nicht beschriebene Salmler gelegentlich unter dem Namen H. copelandi auf. Im „Géry“ findet sich auf Seite 572 ein Bild mit der Bezeichnung „unidentifizierter Tetra, möglicherweise ein Megalamphodus oder Hypessobrycon, ähnlich Hyphessobrycon copelandi“. Den vielleicht „echten“ H. copelandi bildet Géry auf Seite 489 ebenfalls ab (beide Fotos stammen von Herbert R. Axelrod). Der deutsche Name „Federsalmler“ wäre durchaus passend, ist aber womöglich schon für H. copelandi reserviert.

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margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxOft sind es die kleinen Dinge, die das Leben einfacher machen. Wer nicht gerade große Mengen an Artemia-Nauplien benötigt, verfügt mit dieser simplen Methode täglich über frisch geschlüpfte Salzkrebschen und spart Strom und Arbeit. | VON ROLAND SCHREIBER
Angeregt durch den Beitrag von Reinhold Wawrzynski in DATZ 11/2016 schildere ich hier eine weitere Methode zur einfachen Artemia-„ Ernte“, die ich seit einiger Zeit erfolgreich anwende. Langjährige Aquarianer sind oft auch begeisterte Bastler. Wenn meine Ehefrau mich länger als zehn Sekunden vor einem Regal im örtlichen Discounter, etwa bei den Süßigkeiten, stehen sieht, kommt meist die schnippische Frage: „Wozu kannst du das denn schon wieder gebrauchen?“ Dabei ist die Antwort oft sehr einfach, so auch in diesem Fall.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 2/2017