margin-right: 20px; margin-bottom: 10px„Der Tod kommt im Schlaf!“ Unter dieser reißerischen Überschrift wurde 2014 mehrfach über die Schlafkrankheit der Kois berichtet. Anlass dazu gaben Nachweise dieser Virus-Infektion in Österreich, Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland. Die Erkrankung wird auch als KSD (nach der englischen Bezeichnung „Koi Sleepy Disease“) oder CEV („Carp Edema Virus“) bezeichnet. | VON SANDRA LECHLEITER
Ganz sicher ist: Kois schlafen nicht im eigentlichen Sinn, sie ruhen höchstens. Augenlider haben sie ja nicht. Der Begriff „Schlafkrankheit“ wird deshalb verwendet, weil sich das Verhalten der Tiere drastisch ändert: Sie hängen schräg oder liegend am Boden, sammeln sich zu großen Gruppen wie im Winter, wenn es kalt wird.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 3/2017

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxDie Sanierung eines 15 Jahre alten Gartenteichs bereitete viel Arbeit. Doch hat sich der Aufwand wirklich gelohnt? | VON HANS-PETER ZIEMEK
In DATZ 3/2016 berichtete ich über die Sanierung meines im Jahr 1998 angelegten Gartenteichs. Der sechs mal acht Meter große Teich war bis 2008 regelmäßig gepflegt worden. Ich hatte jeweils im Herbst einen Großteil der Teichpflanzen entfernt, und es gab ein Laubfangnetz, das die von einer Reihe Birken ins Wasser fallenden Blätter auffing. Nachdem ich jedoch über einige Jahre das Auslegen des Netzes versäumt und auch ein oder zweimal keine Teichpflanzen entfernt hatte, verlandete das Gewässer zusehends. Vor vier Jahren, 2013, begann dann der Sanierungsprozess. Große Mengen organischen Materials entfernte ich Stück für Stück, um die Folie nicht zu beschädigen.

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margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxZwar bieten die gängigen Hersteller für alle Teichgrößen und Anforderungen entsprechende Kombinationen, und oft geht es bei der Anlage eines Teichs vor allem um die Fragen, für welches Filtersystem man sich entscheidet, welche Filtermaterialien die besten sind und ob eine UV-Lampe unabdingbar für glasklares Wasser ist. Aber muss das wirklich sein? Oder lässt sich der Wassergarten auch ohne Technik, nur mithilfe der Natur, zu einem stabilen und pflegeleichten System machen? | VON ALEXANDER PENTEK
Eine Wasserfläche – ob klein oder groß und egal, auf welche Weise sie in die Umgebung eingebunden ist – verschafft jedem Garten eine neue Dimension.

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margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxLibellen am Gartenteich waren schon mehrmals Thema in dieser Zeitschrift. Auf den folgenden Seiten geht es aber nicht um häufiger oder regelmäßig zu beobachtende Wassergarten-Besucher, sondern um eine einzige Art. | VON RAINER STAWIKOWSKI
Beim Plattbauch handelt es sich um eine Großlibelle (Unterordnung Anisoptera) aus der Familie der Segellibellen (Libellulidae), die in unseren Breiten mit fünf Genera vertreten ist: Orthetrum (Blaupfeile), Sympetrum (Heidelibellen), Leucorrhinia (Moosjungfern), Crocothemis (Feuerlibelle) und Libellula, nach dieser Gattung ist die Familie benannt. Ihr deutscher Name spielt auf das Flugverhalten an, das durch häufige und längere Gleit- oder Segelphasen geprägt ist. Libellula ist bei uns mit drei Arten vertreten.

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margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxJustus von Liebig beschrieb 1852 eine „Welt in einem Glase“ und meinte damit einen geschlossenen, wassergefüllten Glasbehälter mit Wasserpflanzen und Schnecken. Gewissermaßen auf seinen Spuren wandelnd, versuchen Studenten der Justus-Liebig-Universität Gießen, aquatische Ökosysteme zu kultivieren. | VON HANS-PETER ZIEMEK
Eigentlich beginnt die Geschichte solcher geschlossenen Systeme schon mit Robert Warington. Er richtete 1849 in London den „plant und fish pond“ ein, ein großes, verschlossenes Glasgefäß zur „wartungsfreien“ Haltung zweier Goldfische (Carassius gibelio). Die Definition eines Ökosystems als die Gesamtheit der Lebensgemeinschaft und der auf sie einwirkenden biotischen und abiotischen Faktoren trifft auf jeden Gartenteich und auf jedes Aquarium zu. Die Größe des Bassins und die Zusammensetzung der Lebensgemeinschaften sind dabei nicht entscheidend.

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