margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxDas Limnologische Institut der Universität Konstanz ist an der Erforschung des ersten Höhlenfisches Europas beteiligt.
Wenige Tiere leben so versteckt wie jene, die unter der Erde zu Hause sind. Auch in Europa gibt es eine reiche Fauna in Höhlen, im Boden und im Grundwasser, die kaum jemand kennt, Fische waren bisher aber nicht darunter. Während Höhlenfische von anderen Kontinenten bekannt sind, schienen sie in Europa zu fehlen.
Doch kürzlich entdeckte ein Team aus Höhlentauchern und Forschern der Universitäten Konstanz und Oldenburg/Max-Planck-In­stitut für Evolutionsbiologie Plön sowie des Leibnitz-In­stituts für Gewässerschutz und Binnenfischerei Berlin den ersten Höhlenfisch Eu­ropas.
Zugleich handelt es sich um den nördlichsten Höhlenfisch der Welt. Er wurde nicht auf dem Balkan gefunden, wo die meisten europäischen Höhlentiere leben, sondern in einem Gebiet, in dem es niemand vermutet hätte, in Deutschland. „Wir nehmen an, dass in dem 250 Quadratkilometer großen Versickerungsareal der Donau, der in der Aachquelle nördlich des Bodensees mündet, eine große Popu­lation Höhlenfische lebt“, so Privatdozentin Jasminca Behrmann-Godel von der Universität Konstanz.
Dass so weit nördlich auf der Erdkugel überhaupt Höh­lenfische zu finden sind, ist in der Tat eine Überraschung, hatte man doch angenommen, dass solche Organismen nur dort vorkommen, wo die Gletscher der Eiszeit nicht alles Leben unter sich begruben.ndern her­aus, das ging einfach und schnell. So schob ich außerdem überschüssiges Öl zu den Seiten, wo ich es mit ­einem Tuch auffing und abwischte.  Julia Wandt (Stabsstelle Kommuni­kation und Marketing, Universität Konstanz)

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 6/2017

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxZum Fixieren von Rückwandfolie an Aquarienscheiben gibt es mehrere Mög­lichkeiten. Der Handel empfiehlt spezielle Kontaktmittel (etwa „Fixol“ von JBL), doch geht es auch mit Tesafilm: Folie über die Rückwand spannen und mit Klebestreifen befestigen; funktioniert, ist aber nicht immer befrie­digend. Liegt die Folie nicht plan an, entstehen unschöne Schatten. Läuft Wasser zwischen Folie und Glas, sieht das auch nicht gut aus.
Eine Bekannte empfahl mir eine Methode, von der ich noch nicht gehört hatte: die Folie mittels Ölfilm an die Rückwand kleben, so ähnlich wie bei Adhäsionsfolien, nur eben mit Öl anstatt mit ­Wasser. Allerdings hatte ich Bedenken, dass normales Speiseöl mit der Zeit ­ranzig wird und zu riechen beginnt. Ausprobieren wollte ich es dennoch.
Also tränkte ich ein Zellstofftuch mit Sonnenblumenöl und benetzte die Rückwand meines Würfel­aquariums großzügig damit. Dann brachte ich die grob auf Maß geschnittene Rückwandfolie auf die Scheibe. Sie hielt prima auf dem Ölfilm, ich rückte sie noch
ein wenig zurecht. Zuerst blieben einige unschöne, große Blasen zu sehen, hier lag die Folie noch nicht sauber an; mit einem Geodreieck (ein Kunststoffspachtel tut’s auch) strich ich sie von der Mitte zu den Rändern her­aus, das ging einfach und schnell. So schob ich außerdem überschüssiges Öl zu den Seiten, wo ich es mit ­einem Tuch auffing und abwischte. Petra Fritz

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 5/2017

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxWasserlinsen gehören zu den Aronstabgewächsen (Familie Araceae) und sind weltweit verbreitet. Wikipedia weiß, dass es beispielsweise die Schiefe (Lemna aequinoctialis) in tropischen und subtropischen Gewässern, die Zierliche (L. minuta) in Amerika oder die Rote Wasserlinse (L. turionifera) in Europa und Nordamerika gibt. In Europa sind außerdem die Buckelige (L. gibba), die Dreifurchige (L. trisulca) und schließlich die Kleine Wasserlinse (L. minor) bekannt; die zuletzt genannte Art dürfte in der Aquaristik am weitesten verbreitet sein.
Klein, wie sie ist, hängt Lemna sich gern an Wasserpflanzen und wird dann unbemerkt in die Aquarien eingeschleppt. Auch beim Tümpeln gerät sie häufig ins Netz. Einmal eingefangen, wird man sie kaum wieder los, denn ihre Vermehrungsrate ist legendär. Grundsätzlich ist diese Eigenschaft ja gut, denn dadurch werden überschüssige Nährstoffe gebunden und letztendlich die Wasserqualität verbessert.
Jungtiere von Fischen, Garnelen und Schnecken lieben Wasserlinsen-Dickicht. Obendrein schätzen viele Fische diffuses Licht und fühlen sich unter einer Linsendecke geschützt. Petra Fritz

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 4/2017

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxMikrowürmchen (Turbatrix silusiae) sind für kleinste Fischlarven ein wertvolles Erstfutter. Auf einem Nährmedium aus Haferflocken, Milch und etwas Hefe vermehren sie sich rasant. Nur die „Ernte“ gestaltet sich manchmal ein bisschen schwierig.
Meist bekommt man ­„Mikro“ für wenig Geld auf einer Vereinsbörse oder im Internet angeboten, zusammen mit einem „Geheim­rezept“ für das perfekte Kultursub­strat. Ich verwende blüten­zarte Haferflocken mit etwa der doppelten Menge Milch und rühre ein paar Krümel Trockenhefe unter. Anschließend lasse ich das Ganze über Nacht stehen, fülle den entstandenen Brei rund zwei Zentimeter hoch in ein Marmeladenglas und gebe einen Klecks Würmchen aus einem alten Ansatz hinzu. Bei ungefähr 20 °C kommt umgehend eine Massenvermehrung in Gang.
Panagrellus redivivus ist ­getrenntgeschlechtlich. Die Weibchen erreichen nach drei Tagen die Geschlechtsreife und bringen dann täglich ungefähr 40 lebende Jung­tiere zur Welt. Schon nach wenigen Tagen ist die gesamte Oberfläche des Substrats von ­einer wimmelnden Schicht ­Mi­krowürmer überzogen.
Wie aber bekommt man die Würmchen sauber aus dem Nährmedium? Normalerweise kriecht ein Teil der Tierchen an den Wänden des Kulturglases empor, sodass man sie mit einem Pinsel sauber abnehmen kann. Leider ist das nicht immer so. Gerade wenn man sie am nötigsten braucht, ist manchmal kein Exemplar an der Glaswandung zu finden. Was also tun? Thomas Beu

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 3/2017

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxNein, nicht mangelnde Geduld ist hier gemeint, sondern ein anderer Faden, nämlich der des Thermometers! Bei Wärmemessern kommt es immer wieder vor, dass die farbige Flüssigkeitssäule (der Faden), die die Temperatur anzeigt, unterbrochen ist. Ein korrektes Ablesen der Gradzahl ist dann natürlich nicht mehr möglich. Das Herunterschütteln wie bei alten Fieberthermometern (die hatten noch Quecksilber als Messflüssigkeit) bringt in der Regel nichts. Petra Fitz

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 2/2017