margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxZurzeit betreibe ich ein 240-Liter-Vollglas-Aquarium mit einem Außenfilter. Die Filteranlage besteht aus einem Eheim-Topf (476) als Vor- und einem „Professionel 2222“ als Hauptfilter, doch dachte ich immer wieder daran, es einmal mit ­einem Mattenfilter zu versuchen – warum nicht mittels Eheim-Filtertopf?
Mit einfachsten Mitteln entwickelte ich einen Prototyp. Zuunterst brachte ich einen Blumenuntersetzer aus Kunststoff ein. Darauf legte ich ein Kunststoffgitter (Baumschutz gegen Wildverbiss), das ich zuvor zu einem Zylinder geformt und verklebt hatte. Darüber stülpte ich die Filtermatte (das Teuerste an der ganzen Kon­struktion), ebenfalls zu einem Zylinder gewickelt. Das gesamte Gebilde versenkte ich anschließend im Filtertopf.
Den Abschluss der Klarwasserkammer bildet ein handelsüblicher Blumentopf, ebenfalls aus Kunststoff. Zuletzt setzte ich dem Ganzen den Eheim-Filterdeckel mit O-Ring auf und verschloss alles mit den Clips – fertig war mein Eheim-Mattenfilter!
Mit Standzeiten von bis zu zwölf Monaten läuft dieser Filter mittlerweile bereits im dritten Jahr.
Wichtig sind bei dieser Installation, dass die einzelnen Innenteile exakt aneinander angepasst werden, das gilt vor allem für die Filtermatte und die Distanz vom ­Bodengitter zum Topfdeckel, damit das zu reinigende Wasser keine „Umwege“ sucht und findet. Horst Groß

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 8/2017

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxAquarianer, die häufig und regelmäßig Wasser wechseln, vermissen mitunter einen sicheren und bequemen Schlauchanschluss im Ba­dezimmer an Wasch­becken oder Wanne. Rasch impro­visierte Steckverbindungen lösen sich gern und setzen im ungünstigsten Fall das Bad unter Wasser.
Auf der Suche nach etwas „Gscheitem“, wie wir Schwaben sagen, wurde ich im Gartenmarkt fündig, denn von Gardena gibt es ein ganz pfiffiges Set, und das funktioniert so: Einfach den alten Diffusor vom Hahn schrauben und durch das
im Set mitgelieferte entsprechende Teil ersetzen. Es hat zwei abgeflachte Seiten. Daran wird das Gardena-Teil angesetzt und durch Verschieben eines ­Hebels arretiert. Nun kann man den Schlauch mit dem üb­lichen Gardena-Anschluss dort einklicken. Das Ganze ist eine Sache von ein, zwei Minuten, und es ist schnell und sicher.
Das Set kostet etwas über zehn Euro, dürfte also für jedermann erschwinglich sein.Berthold Weber

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margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxDas Limnologische Institut der Universität Konstanz ist an der Erforschung des ersten Höhlenfisches Europas beteiligt.
Wenige Tiere leben so versteckt wie jene, die unter der Erde zu Hause sind. Auch in Europa gibt es eine reiche Fauna in Höhlen, im Boden und im Grundwasser, die kaum jemand kennt, Fische waren bisher aber nicht darunter. Während Höhlenfische von anderen Kontinenten bekannt sind, schienen sie in Europa zu fehlen.
Doch kürzlich entdeckte ein Team aus Höhlentauchern und Forschern der Universitäten Konstanz und Oldenburg/Max-Planck-In­stitut für Evolutionsbiologie Plön sowie des Leibnitz-In­stituts für Gewässerschutz und Binnenfischerei Berlin den ersten Höhlenfisch Eu­ropas.
Zugleich handelt es sich um den nördlichsten Höhlenfisch der Welt. Er wurde nicht auf dem Balkan gefunden, wo die meisten europäischen Höhlentiere leben, sondern in einem Gebiet, in dem es niemand vermutet hätte, in Deutschland. „Wir nehmen an, dass in dem 250 Quadratkilometer großen Versickerungsareal der Donau, der in der Aachquelle nördlich des Bodensees mündet, eine große Popu­lation Höhlenfische lebt“, so Privatdozentin Jasminca Behrmann-Godel von der Universität Konstanz.
Dass so weit nördlich auf der Erdkugel überhaupt Höh­lenfische zu finden sind, ist in der Tat eine Überraschung, hatte man doch angenommen, dass solche Organismen nur dort vorkommen, wo die Gletscher der Eiszeit nicht alles Leben unter sich begruben.ndern her­aus, das ging einfach und schnell. So schob ich außerdem überschüssiges Öl zu den Seiten, wo ich es mit ­einem Tuch auffing und abwischte.  Julia Wandt (Stabsstelle Kommuni­kation und Marketing, Universität Konstanz)

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margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxZum Fixieren von Rückwandfolie an Aquarienscheiben gibt es mehrere Mög­lichkeiten. Der Handel empfiehlt spezielle Kontaktmittel (etwa „Fixol“ von JBL), doch geht es auch mit Tesafilm: Folie über die Rückwand spannen und mit Klebestreifen befestigen; funktioniert, ist aber nicht immer befrie­digend. Liegt die Folie nicht plan an, entstehen unschöne Schatten. Läuft Wasser zwischen Folie und Glas, sieht das auch nicht gut aus.
Eine Bekannte empfahl mir eine Methode, von der ich noch nicht gehört hatte: die Folie mittels Ölfilm an die Rückwand kleben, so ähnlich wie bei Adhäsionsfolien, nur eben mit Öl anstatt mit ­Wasser. Allerdings hatte ich Bedenken, dass normales Speiseöl mit der Zeit ­ranzig wird und zu riechen beginnt. Ausprobieren wollte ich es dennoch.
Also tränkte ich ein Zellstofftuch mit Sonnenblumenöl und benetzte die Rückwand meines Würfel­aquariums großzügig damit. Dann brachte ich die grob auf Maß geschnittene Rückwandfolie auf die Scheibe. Sie hielt prima auf dem Ölfilm, ich rückte sie noch
ein wenig zurecht. Zuerst blieben einige unschöne, große Blasen zu sehen, hier lag die Folie noch nicht sauber an; mit einem Geodreieck (ein Kunststoffspachtel tut’s auch) strich ich sie von der Mitte zu den Rändern her­aus, das ging einfach und schnell. So schob ich außerdem überschüssiges Öl zu den Seiten, wo ich es mit ­einem Tuch auffing und abwischte. Petra Fritz

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margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxWasserlinsen gehören zu den Aronstabgewächsen (Familie Araceae) und sind weltweit verbreitet. Wikipedia weiß, dass es beispielsweise die Schiefe (Lemna aequinoctialis) in tropischen und subtropischen Gewässern, die Zierliche (L. minuta) in Amerika oder die Rote Wasserlinse (L. turionifera) in Europa und Nordamerika gibt. In Europa sind außerdem die Buckelige (L. gibba), die Dreifurchige (L. trisulca) und schließlich die Kleine Wasserlinse (L. minor) bekannt; die zuletzt genannte Art dürfte in der Aquaristik am weitesten verbreitet sein.
Klein, wie sie ist, hängt Lemna sich gern an Wasserpflanzen und wird dann unbemerkt in die Aquarien eingeschleppt. Auch beim Tümpeln gerät sie häufig ins Netz. Einmal eingefangen, wird man sie kaum wieder los, denn ihre Vermehrungsrate ist legendär. Grundsätzlich ist diese Eigenschaft ja gut, denn dadurch werden überschüssige Nährstoffe gebunden und letztendlich die Wasserqualität verbessert.
Jungtiere von Fischen, Garnelen und Schnecken lieben Wasserlinsen-Dickicht. Obendrein schätzen viele Fische diffuses Licht und fühlen sich unter einer Linsendecke geschützt. Petra Fritz

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