Im Juni 2016 verbrachte unser Autor einige Tage an der Türkischen Riviera. Er fand in mehreren Gewässern aquatisches Leben, insbesondere Glasgarnelen und Süßwasserkrabben, und schließlich sogar einen sehr hübschen Killifisch. | VON UWE DOST

Killifische der Gattung Aphanius sind entlang den Küsten des Mittelmeers über den Mittleren Osten bis Pakistan zu finden. In den letzten Jahren wurden mehrere wissenschaftlich neue Arten beschrieben.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 1/2017

Anfang Juni 2016 verbrachte unser Autor einige Urlaubstage an der Türkischen Riviera bei Belek. Mit einem Mietwagen erkundete er die Umgebung von Antalya. Bereits vor Reiseantritt hatte er nach interessanten Zielen geforscht und war im Internet auf mehrere vielversprechende Wasserfälle gestoßen. | VON UWE DOST
Mitten in und am Rand der Millionenstadt Antalya gibt es gleich zwei häufig besuchte Wasserfälle, den Unteren und den Oberen Düden-Fall. Den Unteren, auch Alexander-Fall genannt, hatten wir bereits auf dem Weg zum Antalya- Aquarium besucht. Als Ziel eines weiteren Tagesausflugs hatten wir den Kursunlu-Wasserfall gewählt. Auf dem Weg dorthin machten wir einen kurzen Abstecher zum Oberen Düden- Fall. Noch liegt er etwas außerhalb, am Rand der Großstadt, im Umfeld wird aber viel gebaut, sodass die Stadt rasch immer näher rückt. Der Wasserfall befindet sich in einem Park, dem Düdenbasi Picknick Alani.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2016

Die Betreiber öffentlicher Aquarien müssen sich einiges einfallen lassen, um für ihre Besucher attraktiv zu sein und zu bleiben. Insbesondere Nichtaquarianer wollen bei den oft nicht gerade niedrigen Eintrittspreisen auch etwas für ihr Geld sehen. Bei Neueröffnungen solcher Anlagen gehen viele Interessenten ja noch ganz erwartungsvoll hin. Um Kunden jedoch für einen zweiten Besuch zu motivieren, sind die Halter von Schauaquarien schon richtig gefordert, die Gäste sollen ja nicht den Souvernir-Laden oder das Fastfood-Restaurant am anziehendsten finden (obwohl vielleicht die einträglichsten Kostenstellen). Bei einer Besichtigung des „Sealife“-Aquariums – der „Siam Ocean World“ – in Bangkok (Thailand) im Februar 2016 stieß ich auf eine Attraktion, die den Besuch der Anlage insbesondere für die ganz junge Generation interessant macht. Natürlich gab es auf den 10.200 Quadratmetern Fläche, mit den fünf Millionen Litern Was- ser und für die circa 30.000 Wassertiere auch die geläufigen Riesentunnel und entsprechend geräumige Bassins, schließlich weisen einige der dort gehaltenen Süßwasserfische Längen von über 100 Zentimetern auf. Die beschuppten Meeresbewohner sind bisweilen sogar noch stattlicher. Nicht nur Kids finden große Fische anziehend und ansprechend, auch erwachsene Besucher staunen über Rochen und Haie, asiatische ebenso wie europäische. Viele Gäste möchten auch mehr über die Wasserbewohner erfahren.

Während seines Sommerurlaubs 2015 in Istrien begegnete unser Autor Spiegeleiquallen und anderen Meeresbewohnern sowohl am Strand als auch hinter Glas, nämlich im Aquarium in Pula. | VON UWE DOST
Istrien hatten wir 2015 zum Ziel unseres Sommerurlaubs auserkoren. Einer der Höhepunkte war der Besuch des Tular-Höhlenlabors in Slowenien in dem Städtchen Kranj. Dort trafen wir den Biologen und Projektmanager des Tular-Labors, Gregor Aljancic, der uns gestattete, einen Blick auf die seltenen weißen und schwarzen Grottenolme zu werfen (siehe DATZ 4 und 5/2016). Anschließend ging es weiter nach Kroatien, wo wir unweit von Rovinj unser Feriendomizil bezogen. Am späten Nachmittag fuhren wir in das Städtchen, um den Tag bei einem guten Abendessen ausklingen zu lassen. Wir parkten in der Nähe des Hafens, die See war ruhig, und bevor wir zum Stadtbummel aufbrachen, musste ich als Biologe und Aquarianer erst einmal über die Kai-Mauer ins Wasser äugen, um nach aquatischem Leben Ausschau zu halten.

den vollständigen Artikelfinden Sie in Ausgabe 11/2016

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxAbseits des hektischen Berliner Großstadttrubels hat sich im Grunewald ein kleines Naturparadies etabliert. | VON NICOLAS VON LETTOW-VORBECK

Der Forst Grunewald ist einer der wichtigsten Anziehungspunkte für naturverbundene Hauptstädter und Touristen. Er erstreckt sich über rund 3.000 Hektar und liegt in den beiden westlichen Berliner Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf. Im nördlichen Teil des Grunewalds befindet sich der Teufelssee. Etwa 2,1 Hektar groß und maximal sechs Meter tief, blickt er wie ein schwarzes Auge aus dem geheimnisvollen Dickicht des Waldes. Der See – sein Name leitet sich wahrscheinlich von einem vorchristlichen Kultort an gleicher Stelle ab – ist eiszeitlichen Ursprungs. Er liegt an einer Eiszeit-Schmelzwasserrinne, der sogenannten Teufelssee- Pechsee-Barssee-Rinne. Die drei abflusslosen Seen bildeten sich durch eingelagerte Toteisbrocken, Gletschereis, das nicht mehr mit dem aktiven Gletscher verbunden war, sich deshalb nicht mehr bewegte und mit Sedimenten bedeckt wurde.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2016