testlauf - wo bleibt das wasser1Mithilfe der beiliegenden Bauanleitung ist der Schrank relativ zügig zusammengebaut. Dabei erschließt sich dem aufmerksamen Heimwerker auch gleich die Funktionsweise dieses Möbels.

In den Schrank ist eine Auffangwanne eingelassen, die dem Volumen des Aquariums angepasst ist. Je geräumiger das Becken ausfällt, desto größer sind auch Schrank und Wanne – die soll nämlich im Notfall das gesamte Wasser des Aqua­riums aufnehmen.

Der Boden der Auffangwanne enthält eine Ablauföffnung mit kurzem Schlauch. Die Öffnung lässt sich durch einen Schieber verschließen, sodass das Wasser nicht unkontrolliert in den Schrank abfließen kann. Zum Leeren der Wanne stellt man einen Eimer
in den Schrank, legt den Schlauch hinein und öffnet den Schieber. So kann man das Wasser einfach und bequem entnehmen, Liter für Liter. Einen Verlängerungsschlauch anzuschließen und das Wasser direkt ins WC zu entsorgen ist natürlich auch möglich.

Es soll ja immer wieder vorkommen, dass man beim Wasserwechsel nicht schnell genug den Hahn mit dem angeschraubten Wasserwechselschlauch zudreht, sodass das Aquarium am anderen Ende desselben Schlauchs überläuft. Ärgerlich, wenn das darunter stehende Möbelstück dann feucht wird und sich auf dem Zimmer­boden auch noch Pfützen breitmachen. Ähnliches geschieht, wenn eine Silikonverklebung undicht wird oder ein Sprung in der Bodenscheibe das Wasser unkontrolliert nach und nach aus dem Becken tröpfeln lässt. Solchen „Unpässlichkeiten“ beugt die Auffangwanne zuverlässig vor (gegen die Folgen eines plötzlichen Scheibenbruchs kann sie natürlich keinen Schutz bieten).

Um das Auffangbecken unter dem Aquarium zu verbergen, liefern die Herstel­-ler herausnehmbare Pflanzschalen mit, die das Becken umgeben. Jeder Aquarianer hat bei der Einrichtung seines Fischbassins und der Dekoration des „Drumherum“ andere Vorstellungen und Ideen.

So lässt sich auch die botanische Ausstattung dieser Schalen ganz individuell gestalten. (Vielleicht sogar passend zur Jahreszeit: Krokusse zu Ostern und Tannenzweige zu Weihnachten?)

Nachdem das bei der ­Anlieferung des Aquarienschranks mir großzügig anvertraute Grün leider ver­-gilbt war, überlegte ich, wie ich die Pflanzschalen wohl am besten nutze. Da das Aquarium nicht sehr groß ist und eine üppige Einrichtung viel Platz einnehmen kann, der als Schwimmraum ver­loren geht, stellte ich die
als Rückwand vorgesehenen Steine einfach in die hintere Schale, also hinter die Rückscheibe des Aquariums, und legte nur ein paar kleinere Steine und Hölzer in das Becken. Beim Blick in das Bassin vermittelt diese Anordnung eine schöne Tiefe. Die seitlichen Schalen kann man natürlich ebenfalls mit Steinen und Pflanzen dekorieren – oder was einem sonst eben so einfällt.

Der zweitürige Unterschrank bietet ausreichend Platz für das übliche Zubehör. Bei größeren Aquarien lässt sich in dem zwangs­läufig geräumiger ausfallenden Schrank auch ein Außenfilter geschickt verbergen.testlauf - wo bleibt das wasser2

Das Design des Schranks kann individuell gewählt werden. Der Kunde sucht sich Holzart, Farbe, Größe und so weiter aus. Ob das Möbelstück mit oder ohne Aquarium geliefert werden soll, liegt ebenfalls in seinem Ermessen. Autorin: Marion Ruttkowski

 

aQuaDRAEN

(www.aquadraen.com)

 André Griebel und Eric Lux

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