margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxDie Einrichtung meines neuen 600-Liter-Aquariums war mir ganz gut gelungen. Was mir aber nicht gefiel, war
die Rückwand, das heißt, eigentlich gab es gar keine.
Die weiße Raufaser-Tapete hinter der Rückscheibe machte keinen glanzvollen Eindruck. Da musste noch etwas geschehen!
Käufliche Rückwandfolien mit Unterwassermotiven oder schwarzen Plakatkarton hinter dem Becken mag ich nicht. Es gibt im Handel fer­tige Hintergründe, die in das Aquarium eingebaut werden. Aber die preisgünstigen sehen mir zu unnatürlich aus, und die wirklich guten Wände scheinen mir unnatürlich teuer. Das geplante Limit für das neue Becken war ohnehin längst überschritten.
Bastelversuche aus meinen ersten Aquaristik-Jahren – Zementrückwände, mittels Feuerzeug und Lötkolben behandelte Styroporplatten, Korktapeten oder Baumrinde – wollte ich nicht wieder aufleben lassen.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 8/2018

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxPünktlich zur Gartensaison sind sie wieder da, diese Plagegeister: Blattläuse (Aphid­oidea)! Gemein saugen sie mit ihrem Stechrüssel an zarten Pflänzchen. Bei mir waren mühsam gezogenen Pa­prikapflanzen arg betroffen.
Gift zur Bekämpfung kommt bei umweltbewussten Hobby-Gärtnern natürlich nicht infrage. Also, was tun?
Die ersten Pflänzchen spülte ich mit Wasser ab. Dazu füllte ich eine große Schüssel und tauchte das Ganze so gut wie möglich unter (die Pflanze mitsamt der Erde sollte ja im Topf bleiben). Dann rieb ich die Läuse vorsichtig ab. Dieses Vorgehen entfernte einen Großteil der Pflanzensauger, aber eben nicht alle.
Doch als ich so in die Schüssel sah, dachte ich: ­Eigentlich schade um die Läuse! Die schmecken doch bestimmt meinen Fischen … Also goss ich das Blattlaus-Süppchen in mein 700-Liter-Aquarium. Die Insekten mundeten nicht nur meinen Halbschnäblern (Dermogenys pusilla) hervorragend, sondern auch die Salmler, Buntbarsche und Barben waren begeistert.

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margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxFische bleiben leider nicht immer dort, wo sie hinge­hören. Einige verlassen gern einmal das Wasser – und springen. Bekannt dafür sind vor allem die Jäger
von Anflugnahrung, etwa Hechtlinge oder wei­tere Zahnkarpfen. Andere Arten bringen sich durch Luftsprünge vor ihren Fressfeinden in Sicherheit, beispielsweise Beilbauch­salmler.
Hält man solche Tiere, sollte das Aquarium gut abgedeckt sein, das leuchtet wohl ein. Woran man aber nicht immer denkt, das sind die Gefahren, die im Aqua­rium auf Springer lauern.
So betreue ich ein Becken, an dessen Rückwand ein großer Filterschacht angebracht ist. Der Wasserstand in dem Bassin liegt nur etwa einen Zentimeter unter der Filterschacht-Oberkante. Ein Fisch, der diese Hürde nimmt, ist im Schacht unweigerlich verloren.
Also musste ein Springschutz her. Die einfachste ­Lösung bestand darin, die Kante des Schachtes zu erhöhen. Das war in diesem Fall aber nicht praktikabel, weil die Schachthöhe zugleich der „Notüberlauf“ für den Fall eines Verstopfens des Überlaufrechens darstellt. Der Springschutz musste also derart gestaltet wer­-
den, dass er keine Barriere für überfließendes Wasser bildet.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 6/2018

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxEheim steht seit vielen Jahren für Qualität „Made in Germany“. Reinhold Wawrzynski hatte sich nach längerer Suche für eine Eheim Air Pump 400 entschieden und in seinem Testlauf (DATZ 5/2014) über seine durchweg positiven Erfahrungen mit diesem Gerät berichtet: „Kaum zu glauben: Kaum
zu hören!“
Die angeführten Pluspunkte waren der dauerhaft leise Betrieb, die Möglich­-keit des Verstellens der Luftmengen am Gerät sowie des Ausströmerbildes an den beiliegenden beiden Eheim-Ausströmern, der mitgelieferte Luftschlauch von zwei Metern Länge und – nicht zuletzt – die Drei-Jahre-Garantie. Der Tester betrieb über je einen Vierer-Luftabsperrhahn pro Ausgang verschiedene Dreieck- und Schwammfilter, Ausströmersteine und zwei Artemia-Kultur-Flaschen zu seiner vollsten Zufriedenheit.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 5/2018

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxDas Fotografieren von Aquarienfischen fällt mit Digitalkameras deutlich leichter als mit einer analogen Ausrüstung. Der größte Vorteil besteht darin, dass man sofort sehen kann, ob ein Bild brauchbar ist oder nicht.
Vor allem größere Aquari­enpfleglinge kann man pro­blemlos ablichten, insbe­sondere ruhige Tiere.
Das Fotografieren kleinerer Fische, die sich dazu schnell bewegen, kostet aber auch heute noch Zeit und Nerven. Das musste ich vor ein paar Jahren feststellen, als ich versuchte, von Pseudomugil tenellus vorzeigbare Fotos zu schießen. Die quir­ligen, ja, hektischen kleinen Fische schossen bei ihren Rangeleien nur so durch das Wasser, dass ich schier verzweifelte. Kaum befanden sie sich im Schärfebereich des Objektivs, waren sie auch schon wieder weg.
Also sann ich auf Abhilfe und überlegte mir, kleinere Objekte durch ein eingeschränktes Raumangebot zu zwingen, sich in der Nähe der Frontscheibe aufzuhalten. Und da ich sie in einer möglichst natürlichen Umgebung aufnehmen wollte, sollte der Raum dahinter wie ein richtiges Aquarium gestaltet sein. Allerdings wollte ich kein spezielles Fotobecken aufstellen, sondern vorhandene Aquarien nutzen, von denen sich drei meiner Becken anboten, die nur 40 Zentimeter hoch sind.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 4/2018