Wer, wie ich, Welse in Längen von 15 bis 30 Zentimetern pflegt, überlegt, wie er seinen Lieblingen eine abwechslungsreiche Kost bieten kann. Meine „Katzenfische“ – im Englischen heißen Welse bekanntermaßen „Catfish“ – sind schließlich keine kleinwüchsigen Panzer- und auch keine Algen fressenden Harnischwelse. Allein mit Flocken oder Tabletten kommt man bei größeren karni- oder omnivoren Welsen nicht weit, zumal die ausschließliche Ernährung mit diesen Futtermitteln für die meisten Tiere zu einseitig ist. Frost- und Lebendfutter in Gestalt von Wasserflöhen und ähnlichen Kleinorganismen scheidet aus; Beutetiere dieser Größenordnung werden von den Welsen schlicht ignoriert. Eine gute Alternative für räuberische Katzenfische sind Regenwürmer. Tiefkühl- oder Frischfisch – Lachs, Forelle oder Zan- der, portionsgerecht zerkleinert – bescheren manchen Welsarten ein kulinarisches Erlebnis, doch längst nicht alle Welse mögen Fisch. Reinhold Wawrzynski

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 5/2015

Es gibt wohl sehr wenige – vielleicht sogar überhaupt keine – Veröffentlichungen über einen der wichtigsten Helfer aller Aquarianer. Jeder Fischfreund benutzt es und verwahrt ein oder mehrere Exemplare in seiner aquaristischen Effektenkammer. Gemeint ist – das Handtuch. Wasserpanscher haben immer etwas zu tun und in der Regel mindestens eine nasse Hand. Natürlich kann man seine feuchten Extremitäten auch anderswo trocknen, dafür bietet sich die Cordhose beispielsweise ebenso an wie ... Aber ich will mich hier lieber nicht weiter auslassen, für den Fall, dass dieser Artikel auch von Müttern und Ehefrauen gelesen wird. Fischfreunde verfügen selbstverständlich über ihre eigenen Fischhandtücher. Reinhold Wawrzynski

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 4/2015

Ab und zu mache ich einen Ausflug ins Schaumburger Land westlich von Hannover. Hier erlebte ich als Kind meine ersten aquaristischen Freuden, dazu trug auch ein alter Dorfteich bei. In dem Gewässer fing ich jahrzehntelang Daphnien und andere Futtertiere. Letztens war ich jedoch fast vergebens da. Wasserflöhe waren nicht zu sehen, geschweige denn zu fangen. Dafür schwammen stattliche Goldfische mitsamt ihren Nachkommen in dem bisher fischfreien Teich. Missmutig wollte ich bereits weiterziehen, als mir in Ufernähe, knapp unter der Oberfläche, seltsame Gewächse auffielen. Es handelte sich, wie ich bei näherem Betrachten feststellte, um zahlreiche feine, verzweigte Wurzeln eines Baums oder Strauchs der Ufervegetation. Von Reinhold Wawrzynski

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 2/2015

Die beiden Aquarienpflanzen Vesicularia dubyana und Riccia fluitans verwende ich schon lange. Unter den Populärnamen Javamoos und (Teich-) Lebermoos dürften sie eigentlich allen Aquarianern bekannt sein. Sie sind tolerant hinsichtlich der Wassertemperatur, pflegeleicht und fast unverwüstlich, wenn man nicht alles falsch macht. Die Moose gedeihen bei mir in kühleren Aquarien mit Hochlandkärpflingen (Skiffia multipunctata) bei 19 bis 22 °C. Sie halten aber ebenfalls in einem Zebrawels-Becken (L 46, Hypancistrus zebra) bei 28 bis 30 °C gut aus. Reinhold Wawrzynski

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2014

Nach jahrelangem Umgang mit den Plagegeistern bin ich sie los. Zwar werden die kleinen Schwimmpflanzen oft als Wasserindikator lobend erwähnt, aber das ist mir weniger wichtig, mich stören sie einfach ... Vor einigen Jahren berichtete ich über meine Lemna-minor-Ausrottungsversuche (DATZ 9/2009). Damals empfahl ich ein Abstreichgitter, wie Maler es verwenden. Damit werden die „guten“ Wasserpflanzen unter Wasser gedrückt, sodass sich die zur Oberfläche emporsteigenden Wasserlinsen besser aus dem Pflanzengewirr entfernen lassen. Das Abfischen erfolgt mittels Kescher, am besten mit feinerer Maschenweite. Im Großen und Ganzen war ich mit dem Ergebnis zwar zufrieden, doch sporadisch tauchten immer wieder winzige Blättchen auf, und die Pflanzen vermehrten sich schließlich erneut recht erfolgreich; es gelang mir einfach nicht, sie restlos zu erwischen. Reinhold Wawrzynski

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2014