Die meisten Aquarianer versuchen, ihren Fischen und Wirbellosen möglichst natürliche Unterwasserlandschaften zu bieten. Wenn sich dann durch die eingebrachten Dekorationselemente noch günstigere Wasserwerte und brauchbare Rückzugsmöglichkeiten ergeben – umso besser! In (sub)tropischen Gewässern finden sich häufig nicht nur Sumpf- und Wasserpflanzen – wenn überhaupt –, sondern auch allerhand Holz, Äste und Laub. Warum also nicht auch im Aquarium? Reinhold Wawrzynski

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 9/2015

Manchmal ist es schon ein Kreuz mit dem Nachwuchs – natürlich sind Jungfische gemeint! Meine Hochlandkärpflinge (Skiffia multipunctata), waren es, die mir Sorgen bereiteten. Hält man bestimmte Pflegebedingungen ein, pflanzen sich diese lebendgebärenden Fische aus Mexiko sogar fort. Die stattlichen Weibchen setzen dann bis zu 20 Jungfische ab, allerdings keine Minifischchen, sondern Kerlchen von bis zu 1,5 Zentimetern Länge. Mit frisch geschlüpften, lebenden Salinenkrebschen kriegt man die Nachkommenschaft gleich ans Fressen. Das Problem dabei ist nur, dass Kärpflinge, die man ausschließlich mit diesen Kleinkrebsen ernährt, gar nicht zufriedenstellend wachsen.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 8/2015

Normalerweise entfernt man Algen und andere Beläge von Einrichtungsgegenständen im Aquarium mittels Klinge, Bürste oder Ähnlichem, also mechanisch. Manche Oberflächen sind aber zu empfindlich, um diese Prozedur unbeschadet zu überstehen, vor allem, wenn die Verschmutzungen sehr fest sitzen. Hier kann Chemie helfen – natürlich außerhalb des Beckens angewandt und ausschließlich solche, die völlig unbedenklich ist, selbst wenn sie in Spuren in das Aquarienwasser gelangt. Da wären zunächst die beiden organischen Säuren Ameisen- und Essigsäure. Sie sind hilfreich bei der Entfernung kalkhaltiger Verunreinigungen, denn sie zersetzen Kalk unter Bildung von Kohlendioxid (CO2) und Wasser. Ich bevorzuge Essigessenz (25-prozentige Essigsäure), die ich etwa im Verhältnis eins zu eins mit Wasser verdünne. Petra Fitz

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Dem einen oder anderen Mitaquarianer wird es auch schon so ergangen sein. Die ersten Fischarten, die man als Anfänger gepflegt hat, bleiben einem „in hintergründiger Weise“ erhalten. Bei mir waren es vor rund 50 Jahren Panzerwelse (Corydoras paleatus) und Guppys (Poecilia reticulata). Beide Arten schwimmen auch heute noch in meinem Aquarium, eine Gruppe aus Tieren unterschiedlichen Alters. Um einen solchen Bestand dauerhaft zu erhalten, ist – natürlich – die mehr oder weniger regelmäßige Nachzucht erforderlich.  Von Ingo Botho Reize

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Wer, wie ich, Welse in Längen von 15 bis 30 Zentimetern pflegt, überlegt, wie er seinen Lieblingen eine abwechslungsreiche Kost bieten kann. Meine „Katzenfische“ – im Englischen heißen Welse bekanntermaßen „Catfish“ – sind schließlich keine kleinwüchsigen Panzer- und auch keine Algen fressenden Harnischwelse. Allein mit Flocken oder Tabletten kommt man bei größeren karni- oder omnivoren Welsen nicht weit, zumal die ausschließliche Ernährung mit diesen Futtermitteln für die meisten Tiere zu einseitig ist. Frost- und Lebendfutter in Gestalt von Wasserflöhen und ähnlichen Kleinorganismen scheidet aus; Beutetiere dieser Größenordnung werden von den Welsen schlicht ignoriert. Eine gute Alternative für räuberische Katzenfische sind Regenwürmer. Tiefkühl- oder Frischfisch – Lachs, Forelle oder Zan- der, portionsgerecht zerkleinert – bescheren manchen Welsarten ein kulinarisches Erlebnis, doch längst nicht alle Welse mögen Fisch. Reinhold Wawrzynski

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 5/2015