Es gibt mehrere Methoden, um die winzigen Zysten des Salinenkrebschens (Artemia salina) zu erbrüten. Ausschlaggebend ist die Qualität der „Eier“. Man findet im Zoofachhandel hochwertige, nicht gerade niedrigpreisige Ware mit Schlupfraten von 90 bis 100 Prozent, aber auch billige, kaum brauchbare. Ich kaufe grundsätzlich ordentliche Qualitäten, denn hier ist das Teuerste am Ende das Preiswerteste. Bei meiner „Brutmethode“ arbeite ich, wie schon in den 1970er-Jahren, mit drei Ein-Liter-Glasflaschen und starker Belüftung.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2016

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxDie meisten Aquarianer freuen sich über üppigen Wasserpflanzenwuchs. Manchmal hält sich die Pracht aber nicht an den richtigen Stellen, oder sie verteilt sich ungleichmäßig. Einige Pflanzenarten wachsen einfach und schnell, andere brauchen besondere Bedingungen, um überhaupt in Gang zu kommen. Seit jeher bin ich ein Freund von Oberflächenpflanzen. Schwimmpflanzen und hoch emporstrebende Wasserpflanzen, die ihre ausgedehnten Triebe oder ihre Schwimmblätter auf den Wasserspiegel legen, zählen zu meinen Lieblingen. Jungfische und andere kleine tierische Aquarienbewohner finden hier ideale Versteckplätze. Solche Grünlinge neigen, weil sie sich dicht unter der Aquarienbeleuchtung befinden, zu schönem Wuchs. Oft gedeihen sie allerdings auch zu schön und wuchern die ganze Wasseroberfläche zu. Ein häufiger Nachteil einer starken Oberflächenbegrünung besteht darin, dass sie zu viel Schatten auf die Pflanzen in den unteren Etagen wirft, sodass die unter Umständen kümmern. Kürzlich kam mir eine Idee, wie man Bodengewächse, die mit etwas mehr Licht ansehnlicher werden, zu ihrem Glück verhelfen kann, indem man die Ausbreitung der Konkurrenten an der Oberfläche im Zaum hält. Ich wollte eine bestimmte Wasserfläche frei von Pflanzen(teilen) haben, damit das Licht möglichst in voller Stärke den Bodengrund erreicht. In Internet und Literatur fand ich Empfehlungen für Absperrungen mit Angelschnur. Das funktionierte bei mir aber nicht, und es sah auch nicht schön aus. Reinhold Wawrzynski

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2016

Zum vielseitigen Aquarienzubehör gehören seit Jahren Pinzetten, Löffel, Scheren, kleine Spatel und weitere Werkzeuge aus Metall. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Manche Aquarianer brauchen Pflanzpinzetten, um ihre Grünlinge sorgfältig in den Bodengrund zu bringen. Andere benötigen Spatel, um Sand und Kies zu glätten. Die Löffel – es gibt nur ganz wenige im Fachhandel – werden ebenfalls meistens zur Bodenpflege benutzt. Scheren sind für das Stutzen der Wasserpflanzen gedacht. Vorteil des Metalls ist die Langlebigkeit der Geräte, die aber auch ihren Preis haben. Vor allem Utensilien renommierter Anbieter sind nicht immer günstig. Man hat dann aber etwas Solides und braucht sich nicht mit minderwertigen Plastikartikeln aus Fernost herumzuärgern. Reinhold Wawrzynski

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 9/2016

Es gibt kaum etwas, das Garnelen, Harnischwelse und Schnecken lieber fressen als Brennnesseln. Dass diese Pflanze auch ungemein gesund ist, weiß man aus der Naturheilkunde: Das Brennnesselkraut (Urticae herba) enthält neben ein bis zwei Prozent Flavonoiden reichlich Mineralstoffe (darunter Kieselsäure, Kalium und Nitrat – bis zu 20 Prozent) und wirkt als Heilkraut diuretisch, entzündungshemmend und antirheumatisch. Für unsere Aquarienbewohner ist vor allem sein hoher Mineralstoffgehalt vorteilhaft. Man erntet die jungen Triebspitzen, indem man sie abschneidet, und verfüttert sie am besten überbrüht.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 8/2016

Von kleinen Glasscheiben kann ich nie genug haben. Ich verwende sie für alle möglichen aquaristischen Zwecke. Es gibt diverse Größen. Meine kleinsten Scheiben messen neun mal 13, die größten 30 x 38 Zentimeter. Ich benutze sie zum Abdecken
• kleiner Glasbehälter (Marmeladengläser) zum Betrachten und Beobachten von Schnecken und anderen Wasserorganismen,
• von Plastik-Ablaichkästen für Lebendgebärende Zahnkarpfen,
• meiner praktischen „Gerdkästen“ zum Aufziehen von L-Welsen,
• käuflicher kleiner Aquarien zu Quarantäne-Zwecken,
• selbst geklebter „Mini-Aquarien“,
• von Fotoküvetten und
• meiner Behälter mit Lebendfutter-Kulturen. Reinhold Wawrzynski

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 6/2016