von Petra Fitz

„Der beste Filter ist der Eimer“, lautet eine alte Aqua­rianer-Weisheit, die nichts von ihrer Gültigkeit verloren hat.
Regelmäßige Wasserwechsel entfernen Stoffwechselprodukte, die sich mit der Zeit im Aquarienwasser anreichern, auch die Zahl der Keime wird reduziert. Nicht zuletzt können Wasserwechsel auch Farbstoffe (Huminstoffe), die durch Wurzeln oder Futter (Blätter) verursacht werden, beseitigen. Damit die Wasserparameter nicht zu stark schwanken, sollte man dabei nach der Devise vorgehen: „Lieber oft wenig als selten viel!“

von Reinhold Wawrzynski

Einmal erwischt es jeden (wieder). Jahrelang hatte ich keine Probleme mit Algen, mit Fadenalgen sowieso nicht. Auf Vereinsabenden lieferte ich Neulingen oft Tipps, damit sie erst gar keine Algen in ihr Aqua­rium bekamen. Beleuchtungsstärke und -dauer, möglichst üppiger Pflanzenwuchs, regelmäßige Wasserwechsel – alle diese Maßnahmen sind mir natürlich bekannt, und ich gab meine Kenntnisse glaubwürdig weiter. Meistens halfen sie auch.

von Petra Fitz

PVC-Rohre sind in der Aquaristik unentbehrlich. Von Aquarien-Ausstattern werden sie, meist in dezentem Grün oder Grau gehalten, als Ein- und Auslassbögen für den Schlauchanschluss von Außenfiltern angeboten.

von Petra Fitz

Bei der Aufzucht von Jung­fischen kommt man um Artemia-Nauplien kaum herum. Auch für Planktonfresser und kleine Fischarten stellen diese Krebse eine Bereicherung des Speiseplans dar.
Salinenkrebs-Zysten gibt es als Artemia-„Eier“ im Handel. Für ihren Schlupf wird eine Salzwasserlösung angesetzt (15 bis 30 Gramm Salz pro Liter; der pH-Wert sollte pH 8,0 bis 8,3 betragen), grobblasig belüftet (um die Zysten in Schwebe zu halten und das Wasser mit O2 anzureichern) und mit Zysten versetzt. Auf 500 Milliliter Wasser gibt man rund 0,5 Gramm (etwa 1,5 Milli­liter, dafür gibt es Dosierlöffelchen; ein Teelöffel fasst fünf Milliliter). Bei 25 bis 28 °C schlüpfen die Nauplien nach 24 bis 32 Stunden.

von Petra Fitz

In einem Garnelen-Aqua­rium wollte ich mit Flusskieseln einen Aufbau gestalten. Damit die Brocken nicht verrutschen und Tiere unter sich begraben, waren sie fest miteinander zu verbinden.
Zwei Materialien sind mir bekannt, mit denen sich Steine für den Einsatz unter Wasser verkleben lassen: Aquariensilikon und Aqua­rienmörtel. Silikon wirkt meines Erachtens unnatürlich. Mörtel schien mir die bessere Wahl.