margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxSeit Jahrzehnten benutze ich Eheim-Filter. Über die Jahre steigerte ich die Leistungs­fähigkeit durch etliche Modifikationen, doch darüber ein anderes Mal mehr. Hier berichte ich über meine Erfahrungen mit der Filtererwei­terung nach dem Neukauf eines größeren Aquariums.
Bei den Filtermodellen der 1980er- und 1990er-Jahre befand sich der Filtereinlauf unten im Topf, das Wasser durchströmte die Filtermassen und wurde durch die oben auf dem Filtertopf ­sitzende Pumpe zurück ins Aquarium befördert. Um bei größeren Becken meine bereits vorhandenen Außenfilter weiter nutzen zu können, erweiterte ich die Filteran­lage einfach durch das Vorschalten eines zusätzlichen Filtertopfes mit kleinerem oder gleichem Volumen.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 2/2018

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxBei meinem jüngsten Aquarienumbau galt es, den Filterkreislauf neu zu organisieren. Filter und externer CO2-Reaktor waren zuvor in Serie geschaltet und sollten ab sofort getrennte Wege gehen. In meinem Aquarienschrank herrscht allerdings chronischer Platzmangel, und eine Verdoppelung des „Schlauchsalats“ hätte bestimmt zu großem Gedränge und geknickten Schläuchen geführt. An dieser Stelle griff ich auf eine Idee zurück, für die ich einem Arbeitskollegen zu Dank verpflichtet bin.
Für den Heizungsbau gibt es Alu-Mehrschicht-Verbundrohre, die sich mit minimalem Aufwand bearbeiten lassen. Mithilfe einer Biege­feder kann man diese Rohre von Hand auch um enge Radien biegen (engster Radius = 2,5-facher Außendurchmesser). Zum Ablängen genügt eine kleine Metall-Bügelsäge. Für meine Zwecke kamen Rohre mit 20 Millimetern Außendurchmesser und zwei Millimetern Wandstärke zum Einsatz.
Mithilfe eines Haarföhns erwärmte ich einen 16/22er-Aquarienschlauch und schob ihn über die Rohrenden. Die besten Erfahrungen machte ich hier übrigens mit einem etwas weicheren No-Name-Schlauch, die Produkte mancher namhafter Hersteller sind etwas störrischer.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 1/2018

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxBei einem Spätsommer-Aufenthalt in Neapel wurde ich bereits an die nächste Weihnachtszeit erinnert. Die Reiseplanung hatte dieses Mal nichts mit Angeln, Tümpeln oder Schnorcheln vorgesehen, deshalb ging es in
den Süden zu einem Städte-Urlaub.
Beim Bummeln durch die schmalen Gassen fiel uns ein Geschäftsviertel besonders auf. In der „Krippenstraße“ werden in zahlreichen Läden wunderschöne Weihnachtskrippen gefertigt und verkauft. Sie sind allerdings nicht so bescheiden ausgestattet wie bei uns üblich. Vielmehr gibt es beeindruckende Landschaften mit ganzen Gebirgen, so ähnlich wie bei einer riesigen Modelleisenbahn. Zum Gestalten der Felsen und Klippen verarbeiten die Krippenbauer Korkeiche, was sehr natürlich aussieht.
Quercus suber wächst überwiegend im westlichen Mittelmeerraum. Die Borke am Stamm und an den dicken Ästen dient der Kork­gewinnung und wird hauptsächlich für Flaschenkorken verarbeitet.
Natürlich meldete sich sogleich der Aquarianer in mir, als ich die dekorativen Rindenstücke sah. Schon in den 1960er- und 1970er-Jahren verwendeten Fischfreunde Korkrinde als Unterwasserdekoration. Das sollte ich doch eigentlich mal wieder ausprobieren! Als mir dann ein ordent­liches Päckchen mit großen Stücken für nur 2,50 Euro angeboten wurde, war ich vollkommen überzeugt.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2017

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxImmer mehr Aquarianer ersetzen die Leuchtstoffröhren über ihren Aquarien durch LED-Leuchtmittel. Je nach Hersteller gibt es unterschiedliche Adaptersysteme, um die LED-Balken zu fixieren.
Bei mir trat beim Einbau einer solchen Beleuchtung das Problem auf, dass ein Balken deutlich kürzer war als das Becken, das nachfolgende Modell hingegen zu lang. Also kam nur der kürzere Balken infrage. Bei der Montage zeigte sich, dass die mitgelieferten, ausziehbaren Metallbügel nur noch ein sehr kurzes Stück in dem Balken steckten, sodass er etwas wackelig auflag.
Um beim Hantieren in dem Aquarium dem Verschieben oder gar Herausgleiten des Metallbügels aus der Führung des LED-Balkens vorzubeugen, suchte ich nach einer Möglichkeit, den Bügel zu fixieren. Eine Lösung wäre die Verlängerung der Schenkel der Drahtbügel gewesen. Einen festen Draht zu besorgen und entsprechend zu biegen hätte jedoch einen größeren Aufwand erfordert.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2017

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxWalnussbäume sind nicht nur für Eichkätzchen und Siebenschläfer interessant, wenn es darum geht, Vorräte für den Winter anzulegen. Sind die Nager eher an den Früchten von Juglans regia interessiert, sollte das Augenmerk des Aquarianers den Blättern gelten, denn die haben es in sich. Walnussbaumblätter stehen denen des bekannten Katappenbaums (Terminalia ca­tappa, auch als „Seemandelbaum“ bezeichnet) fast in nichts nach. Beide enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, die sich – bei richtiger Dosierung – positiv auf das Aquarienmilieu auswirken.
Der Gerbstoffgehalt der Walnussbaumblätter ist mit neun bis zehn Prozent hoch. Gerbstoffe führen zu einer Verdichtung der Hautzellen (adstringierend, Schleimhautschutz), sodass Erreger (Bakterien, Pilze) schlechter eindringen können. Außerdem fördern sie die Heilung kleinerer Wunden.
Obendrein enthält Walnussbaumlaub bis zu 30 Prozent Naphthochinone, vor allem Juglon. Dieser Farbstoff dient in der Natur als Fraßschutz gegen Insekten und wirkt pilzhemmend (fungizid). Als weitere wertvolle Inhaltsstoffe sind das Vitamin C (bis zu ein Prozent) und wertvolle Mineralstoffe zu nennen.
Walnussbaumblätter dienen aber auch als Nahrung für viele Aufwuchs fressen­-de Aquarienbewohner. Raspelnde Harnischwelse lieben sie ebenso wie Garnelen und Schnecken.
Üblicherweise werden Blätter einheimischer Bäume zu aquaristischen Zwecken in der Herbstfärbung geerntet, nicht so bei der Walnuss. Hier verwendet man das grüne Laub, denn es enthält noch die wertvollen Inhaltsstoffe. Allerdings sollte man die Blätter nicht sofort einsetzen, sie müssen erst getrocknet werden. Ich fand bislang keine Erklärung, warum sie nicht grün zu verwenden sind, vermute aber, dass den Aquarienbewohnern der hohe Juglon-Gehalt nicht angenehm ist (Fraßschutz, siehe oben); aus dem getrockneten Blatt dürfte sich ein wesentlicher Anteil verflüchtigt haben.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2017