Der weltgrößte Wochenendmarkt Chatuchak in Thailands Hauptstadt ist ein Anziehungspunkt für Besucher aus aller Herren Länder. Auch wenn er nach einer Schließung für wenige Wochen zu Beginn der Corona-Pandemie wieder geöffnet wurde – reisende Aquarianer dürften es aktuell schwer haben, nach Bangkok zu kommen. Zeit für Erinnerungen an vergangenes Bummeln! | von Manuel Sacha

Die Hauptstadt Thailands ist eine der bestbesuchten Städte der Welt. Von den vielen Märkten der Riesenstadt steht der Chatu­chak Weekend Market für Aquarianer ganz weit vorne, er zählt zu den größten offenen Fischmärkten weltweit. Man findet ihn im Nordosten der Me­tropole, er ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (z. B. BTS oder Skytrain) leicht erreichbar.
Am Wochenende füllt sich die Örtlichkeit mit Fischern, einheimischen Besuchern, Touristen und einer Vielzahl an Straßenhändlern. Ein abgelegener Teil des Marktes ist der Anziehungspunkt für Aquarianer, denn hier gibt es eine beeindruckende Sammlung exotischer Fische zu kaufen. Der Markt an sich besteht in der Mitte aus einem fest eingebauten Teil mit Geschäften sowie aus angrenzenden Verkaufsständen direkt am Rand der umgebenden Straßen. Es fällt schwer, das fischige Angebot kurz zu beschreiben – neben „gewöhnlichen“ Goldfischen bis hin zum astronomisch teuren Arowana sind auch viele seltene Arten zu finden.

Für besondere Erlebnisse und Personen muss man nicht immer weit verreisen – man trifft sie auch vor der eigenen Haustüre, wobei das in Norwegen relativ ist. Für einen Besuch bei einem leidenschaftlichen Diskus-Aquarianer geht es raus aus der Stadt. | von Erlend D. Bertelsen

Über die Jahre habe ich viele Fischräume, Exportstationen in Übersee, große und kleine Importfirmen in Europa und überhaupt Fachgeschäfte rund um den Globus besucht. Jede dieser Einrichtungen ist auf ihre eigene Art faszinierend, und ich schätze die Fachsimpelei mit ihren Besitzern. Dennoch wird es Zeit, in einem meiner Artikel die Aufmerksamkeit nun auf einen besonderen Hobbyzüchter und seine spezielle Aquarienanlage zu richten. Zu ihm musste ich gar nicht weit reisen, denn er lebt nur eine Stunde entfernt – und dennoch nehme ich an, dass 95 % meiner Fischfreunde noch nie von ihm gehört haben. Aber ich bin sicher, jeder kann etwas von ihm lernen.