Während eines Kurztrips in den Süden Frankreichs besuchte unser Autor neben diversen Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten auch das CNRS-Labor in Moulis, das weltberühmt ist für seine Grottenolm-Nachzuchten. | Von Uwe Dost

Auf unserer Landpartie entdeckten wir am Ortsrand von Mejannes-le-Clap ein Schild mit dem Hinweis auf eine mir bisher nicht bekannte Höhle – die Grotte de la Salamandre.

Die Salamanderhöhle
Neugierig, welche Salamanderart hier wohl lebte, beschlossen wir, die Höhle zu besuchen. Um es vorwegzunehmen, bei den der Grotte ihren Namen gebenden Lurchen handelte es sich nicht um irgendeine seltene Höhlenspezies, sondern „nur“ um Feuersalamander (Salamandra salamandra), die dort gelegentlich anzutreffen sind.

Während eines Kurztrips in den Süden Frankreichs besuchte unser Autor neben diversen Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten auch das CNRS-Labor in Moulis, das weltberühmt ist für seine Grottenolm-Nachzuchten. | Von Uwe Dost

Beim Durchblättern der Ausgabe 4/2018 von „VDA aktuell“ stieß ich auf den Grottenolm-Beitrag von Florian Lahrmann. Er hatte während eines Kroatien-Urlaubs eine Begegnung mit Proteus anguinus. Sein Artikel endet mit dem Hinweis, dass im CNRS-Labor in Moulis in Südfrankreich seit 1952 diese Schwanzlurche regelmäßig vermehrt werden.
Dieser Satz weckte in mir Erinnerungen an einen sehr abwechslungsreichen und ausgefüllten Kurzurlaub einschließlich eines Besuchs dieser Einrichtung im Juni 2017. Aber alles der Reihe nach …

Die Playa Kalki in Westpunt im Südwesten Curaçaos verfügt über alle Zutaten für einen gleichermaßen erholsamen wie erlebnisreichen Tauchurlab in der Karbik: die perfekt ausgestattete und sehr gut organisierte Tauchbasis „Go West Diving“, ein traumhaft schönes und ausgesprochen artenreiches Hausriff und „Kura Hulanda Lodge & Beach Club“, eine etwas in die Jahre gekommene, aber immer noch sehr schöne All-Inclusive-Anlage in einer einzigartigen Gartenlandschaft mit atemberaubendem Blick aufs Meer. | Von Silvia und Helmut Göthel

Viele verbinden mit dem Namen „Curaçao“ einen leuchtend blauen, manchmal auch knallroten oder giftgrünen Orangenlikör, den man hervorragend zum Mixen schmackhafter und exotischer Cocktails verwenden kann. Doch Curaçao ist mehr als nur ein Getränk.
Mit 444 Quadratkilometern ungefähr so groß wie Usedom, gehört Cu­raçao zur Inselkette der Kleinen An­tillen, die sich im Osten der Karibik von den Jungferninseln im Norden bogenförmig bis vor die venezolanische Küste im Süden erstreckt. Zusammen mit Aruba und Bonaire bildet sie die ABC-Inseln, die gemeinsam mit zahlreichen weiteren, vor allem kleineren Eilanden zu den „Inseln unter dem Wind“ gezählt werden.

Auf der Suche nach einem Ziel für einen Familien-Wochentrip im Mai 2019 einigten wir uns schnell auf Griechenland, hatten wir Hellas doch bislang noch nie besucht. Schwieriger war es, das genaue Ziel festzulegen, denn Urlaubsorte gibt es dort reichlich, neben dem Festland viele Inseln im Ionischen Meer oder in der Ägäis. | von Uwe Dost

Für mich bedeutet Urlaub stets, aktiv das Zielgebiet zu erkunden und dabei vor allem nach Tieren, aber auch nach Pflanzen, Naturschönheiten und kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten zu schauen. Meine Begleiter wollten vor allem ausspannen. Schließlich entschieden wir uns für Kreta, laut Reiseführer die „Königin der griechischen Inseln, die allen Reisenden aufgrund ihrer Vielfalt etwas zu bieten hat“. Wir logierten nahe Malia in einer gepflegten Hotelanlage direkt am Meer.
Wegen seiner durchschnittlich 300 Tage mit Sonnenschein gilt Kreta ­neben Zypern als die sonnigste aller Mittelmeerinseln. Das ausgeprägte mediterrane Klima sorgt für milde Winter mit vielen Niederschlägen – in den Gebirgen liegt oft noch bis in den Frühsommer Schnee – und trockenheiße Sommer. Dass Kreta einst wirklich, wie von Platon berichtet, vollständig bewaldet war, wird in­zwischen von verschiedenen Autoren bezweifelt, dennoch hat der Mensch durch Rodung und Weidewirtschaft seit der Antike seinen Teil zu der Verkarstung weiter Teile der Insel beigetragen.

Im Oktober 2017 wurde nach über zehn Jahren der Planung und rund dreijähriger Bauzeit das „Aquatis“ eröffnet. Das Aquarium-Vivarium ist nicht nur ein Schauaquarium und -terrarium, sondern auch ein höchst lebendiges Wassermuseum. So hat es die Aargauer Zeitung treffend genannt. | von Dietrich Rössel und Cornelia Stenz-Bradbury

Schon die übersichtliche Ausschilderung zur Anfahrt und das große Parkhaus mit 1.200 Stellplätzen waren ein erfreulicher Beginn unseres Besuchs. Der Eingang ist vorbildlich gestaltet, es gibt genügend Kassen sowie einen Souvenir- und ­Info-Laden.
Wir hatten das Glück, eine private Führung von Michel Ansermet, dem Senior-Kurator, zu erhalten. Er ver­mittelte uns viele Insider-Informationen und beantwortete unsere Fragen.