Für den ersten Aufenthalt in der Landeshauptstadt stand nach dem Besuch des ­berühmten Chatuchak-Tiermarktes der Bummel über einen der vielen Frischemärkte auf dem Programm. | von Uwe Dost

Nachdem wir in Bangkok einige Tempel und den Chatuchak-Tiermarkt besichtigt hatten, ließen wir den Abend wieder auf dem „Riverfront-Nachtmarkt“ ausklingen. Dieses Mal gab es Großarmgarnelen statt Krokodil und Quallen.

Zu Fuß zum Frischemarkt
Gut erholt und nach einem üppigen Frühstück gestärkt für die Herausforderungen des neuen Tages, brachen wir am Vormittag auf, um einen der ­legendären Frische-Märkte (Fresh ­Markets), auf denen Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch angeboten werden, zu besuchen. Bewusst verzichteten wir auf ein „Tuk Tuk“ (eine Auto-Rikscha) oder ein Taxi, nachdem uns das hoteleigene Shuttle-Boot am Anleger der Taksin-Brücke abgesetzt hatte.

Thailand gilt als preisgünstiges Reiseziel für Anschluss suchende Herren und Feierlustige. Doch das „Land des Lächelns“ hat viel mehr zu bieten: eine facettenreiche freundliche Kultur, traumhafte Strände und eine artenreiche Tierwelt. | von Uwe Dost

Als die Frage nach einem Reiseziel für den Sommerurlaub 2018 aufkam, einigten wir uns recht zügig darauf, erstmals nach Südostasien, genauer nach Thailand, zu fliegen. Grundsätzlich bevorzuge ich vivaristisch interessante Reiseländer und beginne sofort nach der Buchung, lohnende Ziele zu recherchieren. Dieses Mal hatte meine Frau einen runden Geburtstag und wollte einmal richtig ausspannen, weshalb ich weitestgehend ihr die Planung überließ.
Nur zwei Wünsche äußerte ich zum Urlaubsverlauf, nämlich nicht 14 Tage an einem Ort verweilen zu müssen und auf jeden Fall Bangkok, der Landeshauptstadt, einen Besuch abzustatten. Meine Frau willigte ein und buchte drei Ziele: Bangkok, Phuket und Khao Lak.

Auf den Internationalen L-Wels-Tagen 2017 begannen die ersten konkreten Planungen zu einer Reise, die bereits zwei Jahre zuvor ihren gedanklichen Ursprung hatte, und nach reichlichem Abwägen entschieden die Beteiligten sich für den Río Blanco in Nordbolivien, einen Zufluss des bekannten Río Iténez. | von Daniel Konn-Vetterlein

Insgesamt umfasste die Gruppe sechs Mitglieder, darunter Gerhard Kiefner, Heinz Wilhelmstätter, Achim Werckenthin und mich. Wir hatten uns durch die IG BSSW (Internationale Gemeinschaft Barben Salmler Schmerlen Welse) gefunden und gemeinsam mit einem Vertreter der Universidad Autónoma del Beni (Trinidad) sowie einem Nationalparkwächter diese Reise schließlich organisiert.
Gleich unser erster Biotop brachte einen sehr schönen Fang zutage: Schwanzflossen-Messeraale (Platyuro­sternarchus cf. macrostomus). Beide Arten der Gattung (die zweite heißt P. crypticus) sind in der Aquaristik nahezu unbekannt und werden nur selten eingeführt. Mit ihrer spitz zulaufenden Schnauze nehmen diese Messer­fische Wirbellose in schräger Schwimmhaltung vom Bodengrund auf und verschlucken sie im Ganzen.

Elba erreicht man mit dem Auto oder mit dem Wohnmobil nach einer kurzen Fährfahrt von nicht ganz einer Stunde Dauer. Die Fähren von Piombino (Festland) nach Portoferraio (Hauptstadt von Elba) legen stündlich ab. Die beiden Fährschiffe „Mobby“ und „Torremar“ gehören derselben Muttergesellschaft, beide nehmen Passagiere des jeweils anderen mit, sodass man am Hafen nicht lange auf die nächste Fahrgelegenheit warten muss. | von Frank Rossow

A uf dem Oberdeck sind noch zwei Liegestühle frei, und wir genießen die kurze Überfahrt bei einem leckeren Cappuccino und mit der herrlichen Sicht auf Elba. Das Schiff fährt fast an der gesamten Insel entlang, und man sieht, wie grün und bewaldet sie ist.
Auf einem Campingplatz in der Barbarossa-Bucht machen wir Station. Es sind kaum 50 Meter bis zur Basis von „Omnisub“, und zwei Restaurants liegen auch direkt in der Bucht, ideal, um sich nach den Tauchgängen mit ­einem leckeren italienischen Mahl zu stärken! Herzlich werden wir von Markus und Mirjana, den Basisbesitzern, empfangen.

Das Mittelmeer ist bei tauchenden Aquarianern ein wenig in Vergessenheit geraten. Dabei müssen die Farben der Fische, Korallen oder Schwämme keineswegs hinter denen tropischer Verwandter zurückstehen. Sei es beim Tauchen oder auch beim Schnorcheln – das Mittelmeer bietet nicht nur faszinierende Unterwasserlandschaften, sondern punktet auch mit seiner guten Erreichbarkeit und seinem „dolce Vita“: gutes Essen, schönes Wetter und entspannte Atmosphäre. | von Frank Rossow

J edes Jahr mache ich mit meinem guten Tauchkollegen Volker (er lebt in Australien) eine Tour durch Europa. Dieses Mal standen im August unter anderem die Schiffswracks in Kroatien auf dem Plan. In Istrien wollten wir das berühmte Wrack der „Baron Gautsch“ betauchen. Ein weiterer Trip sollte uns ­zunächst zu verschiedenen Seen in ­Österreich und dann nach Elba füh­-ren. Italien war auch für uns Taucher-Neuland. Elba lockte uns mit sehr ­guten Sichtweiten, außerdem sollte es dort viele rote Gorgonien geben.
Interessant schien uns zudem die Frage, wie sich die Unterwasserwelt zwischen Istrien in Kroatien (die Adria unter dem Einfluss von Nährstoffeinträgen durch den Golf von Triest) und Elba (offenes Mittelmeer mit äußerst klarem Wasser) unterscheidet. Der Bewuchs mit Schwämmen und Korallen hängt stark von den Paramatern Bodenbeschaffenheit, Licht, Strömung und Nährstoffgehalt des Wassers ab.