Taggeckos gehören nicht ohne Grund zu den häufig gepflegten Terrarientieren, und besonders schön sind die Phelsumen der Insel Mauritius im Indischen Ozean. Darunter befindet sich eine eingebürgerte Art, die im Hobby äußerst beliebt, aus ökologischer Sicht aber nicht ganz unproblematisch ist. | von Manuel Sacha

Die tropische Insel Mauritius wurde im Jahr 1598 nach dem niederländischen Prinzen Moritz von Oranien getauft. Die Franzosen nannten sie zwischenzeitlich „Île de France“. Sie hat eine Fläche von insgesamt 1.865 km2, der Berg Piton de la Petite Rivière Noire markiert mit 828 m ü. NN ihren höchsten Punkt.

Der Chobe-Nationalpark im Nordwesten Botswanas ist berühmt für seine hohe Anzahl an Elefanten: Zählungen in manchen Jahren ergaben über 120.000 Exemplare. Allerdings hat der Park noch wesentlich mehr zu bieten! Unser Autor besuchte Chobe und teilt hier seine Erfahrungen und Beobachtungen mit.  | von Mirko Barts

Der Chobe-Nationalpark wurde 1967 als erster Nationalpark Botswanas nach der Unabhängigkeit des Landes gegründet. Zwischen 1980 und 1987 kamen weitere Gebiete zur Fläche des Parks dazu, wodurch er auf seine heutige Größe von ca. 10.500 km² anwuchs. Zum Nationalpark gehören das Chobe-Waldreservat mit einer Fläche von 2.400 km², das Kasane-Reservat (1.200 km²) sowie das Maikaelelo-Reservat (300 km²). Der Nationalpark befindet sich in der Nähe des Vierländer­ecks von Namibia (Caprivizipfel), Sambia, Simbabwe und Botswana. Benannt wurde der Park nach dem Fluss Chobe, der in dieser Region die Nordgrenze Botswanas zu Namibia bildet.
Baum-, Gras- und Buschsavannen sind die typischen Vegetationsformen im Park. Der Jahresniederschlag beträgt 500–600 mm. 

Bei Guatemala denkt so mancher DATZ-Leser vielleicht zuerst an die Fülle der Buntbarsch-Spezies. Auf Reisen durch dieses wunderschöne Land kommen aber nicht nur Aquarianer auf ihre Kosten: Die reiche Natur des mittelamerikanischen Biodiversitäts-Hotspots ist ein Eldorado für Tierbeobachtungen aller Art. Besonders faszinierend ist die Vielfalt an Reptilien und Amphibien. Ein Streifzug durch das „Land des ewigen Frühlings“. | Von Kriton Kunz

Nur 20 Staaten der Welt beherbergen gemeinsam über 70 % der landlebenden Arten des Planeten. Sie werden deshalb als Megadiversitätsländer bezeichnet. Darunter befinden sich Riesen wie China, Indien, die Demokratische Republik Kongo und Brasilien. Aber auch ein Land zählt dazu, dessen Fläche mit lediglich 109.021 km² nur etwa so groß ist wie Bayern und Baden-Württemberg zusammen: Guatemala. Ein Zwerg an Fläche also, aber ein Gigant an Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt!

Während eines Kurztrips in den Süden Frankreichs besuchte unser Autor neben diversen Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten auch das CNRS-Labor in Moulis, das weltberühmt ist für seine Grottenolm-Nachzuchten. | Von Uwe Dost

Auf unserer Landpartie entdeckten wir am Ortsrand von Mejannes-le-Clap ein Schild mit dem Hinweis auf eine mir bisher nicht bekannte Höhle – die Grotte de la Salamandre.

Die Salamanderhöhle
Neugierig, welche Salamanderart hier wohl lebte, beschlossen wir, die Höhle zu besuchen. Um es vorwegzunehmen, bei den der Grotte ihren Namen gebenden Lurchen handelte es sich nicht um irgendeine seltene Höhlenspezies, sondern „nur“ um Feuersalamander (Salamandra salamandra), die dort gelegentlich anzutreffen sind.

Während eines Kurztrips in den Süden Frankreichs besuchte unser Autor neben diversen Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten auch das CNRS-Labor in Moulis, das weltberühmt ist für seine Grottenolm-Nachzuchten. | Von Uwe Dost

Beim Durchblättern der Ausgabe 4/2018 von „VDA aktuell“ stieß ich auf den Grottenolm-Beitrag von Florian Lahrmann. Er hatte während eines Kroatien-Urlaubs eine Begegnung mit Proteus anguinus. Sein Artikel endet mit dem Hinweis, dass im CNRS-Labor in Moulis in Südfrankreich seit 1952 diese Schwanzlurche regelmäßig vermehrt werden.
Dieser Satz weckte in mir Erinnerungen an einen sehr abwechslungsreichen und ausgefüllten Kurzurlaub einschließlich eines Besuchs dieser Einrichtung im Juni 2017. Aber alles der Reihe nach …