In den Wüsten der VAE sind während der heißen Sommermonate tagsüber kaum Tiere zu sehen. Im Hinterland des Emirats Sharjah beherbergt jedoch das AWC eine außerordentliche Kollektion teils sehr seltener Bewohner der Arabischen Halbinsel. | VON UWE DOST

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), dieses dank des reichlich vorhandenen Erdöls innerhalb weniger Jahrzehnte aus dem sonnenverbrannten Wüstensand in den Himmel gewachsene Märchenland aus Tausendundeiner Nacht, war vor zwei Jahren das Ziel einer Familienreise. Insbesondere Dubai, das zweitgrößte der Emirate, setzt nicht nur auf das wohl in absehbarer Zeit zur Neige gehende Öl, sondern vermehrt auf Handel, Bankwesen und Tourismus. Im selben Jahr besuchten nicht nur wir, sondern über 17 Millionen Gäste aus aller Herren Länder die gleichnamige Hauptstadt.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 2/2016

Der Besuch auf dem winzigen philippinischen Eiland zeigte, dass sich oft ein zweiter und ein dritter Blick lohnen. Selbst Lebensräume, die im ersten Moment sehr trist wirken, haben Überraschungen zu bieten. | VON MAREN GAULKE
Seit über drei Jahrzehnten bereise ich nun schon die Philippinen. Langeweile kommt dabei nicht auf: Über 7.000 Inseln unterschiedlichster Größe gehören zu diesem Archipel, der geografisch die östlichste Inselgruppe des Malaiischen Archipels bildet. Biogeografisch werden die philippinischen Inseln trotz eines gewissen Einflusses der Australis (beispielsweise gibt es auf den Philippinen eine Kakadu-Art) von vielen Tiergeografen nicht der Wallacea zugerechnet, der nach dem berühmten Forschungsreisenden Alfred Russel Wallace benannten Übergangsregion zwischen Orientalis und Australis, sondern der Orientalis.

den vollständigen Artikel finden Sie in DATZ 1/2016

Ausgehend von den Beobachungen, die der Naturforscher Alexander von Humboldt vor 200 Jahren am Río Atabapo machte, wurden im letzten Heft Ökologie und zoogeografische Bedeutung des Flusses sowie die Biozönose der zwischen seinen Felsen lebenden Fische beschrieben. | Von Wolfgang Staeck
Im abschließenden Teil dieses Artikels stelle ich weitere Fischarten vor, die in anderen Mikrohabitaten des Río Atabapo vorkommen, und schildere die aquaristische Bedeutung des Flusses und seine Gefährdung durch die Tätigkeit von Goldwäschern.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2015

Militante Tierschützer und Tierrechtler fordern ein Verbot der Aquaristik. Auslöser für die immer weitere Abnahme der Artenvielfalt sind jedoch Umwelt- und Habitatzerstörungen. Von Wolfgang Staeck
Weiterhin gegen Süd, wo das System der braungelben Gewässer beginnt, gemeinhin schwarze Wasser (aguas negras) genannt, an den Ufern des Atabapo… genossen wir einer Ruhe, ich hätte bald gesagt eines Glückes, wie wir es gar nicht erwartet hatten.“ Dies ist ein Zitat (nach Jaspert 1979) aus Alexander von Humboldts Reisetagebüchern, der vor über 200 Jahren mit dem Boot den Orinoco bis San Fernando de Atabapo hinauf reiste und dort in den Atabapo abbog, um dann flussaufwärts über den Río Temi und die Landenge am Caño Pimichin den oberen Rio Negro zu erreichen. Er beschreibt eine erstaunliche Beobachtung, die ich dort ebenfalls machte. Während an anderen südamerikanischen Urwaldflüssen Zikaden und Frösche in der Abenddämmerung ein vielstimmiges Konzert beginnen, das auch bei Dunkelheit noch lange anhält, und die Morgendämmerung von vielen Vögeln lautstark begrüßt wird, ist es am Atabapo absolut still, weil beides fehlt.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2015

Die drei Kraterseen Xiloá, Apoyo und Masaya sowie der große Lago Cocibolca mit ihren artenreichen Buntbarschfaunen standen im Mittelpunkt des ersten Teils dieses Beitrags (DATZ 9/2015). | VON WILLEM HEIJNS (Übersetzung aus dem Englischen von Kai Stawikowski)

Nikaragua hat aber auch Flüsse, vor allem im „Hinterland“ – im Norden und an der Ostküste. Vor deren Besuch steht jedoch noch ein weiterer See auf dem Programm. Große Hoffnungen steckte ich in den Lago Asososca Managua. Dieser Kratersee dient immerhin der Wasserversorgung der Landeshauptstadt, also erwartete ich, dass er sauberer wäre als der Masaya. Nun, er war es, aber dennoch verdreckt. Ein grüner Schimmer im Wasser war nicht zu übersehen, er erschwerte das Filmen sehr. Und würde ich meine Unterwasserleuchte benutzen, dann verschwänden sicher die Fische. Aber verglichen mit anderen waren diese Problemen eher klein. Wie man sich vorstellen kann, wird die Wasserversorgung einer großen Stadt gut bewacht. Natürlich hatten wir ein Empfehlungsschreiben von der Universität, doch das wurde von der zuständigen Behörde erst einmal gründlich geprüft. Währenddessen wurden wir und unser Auto durchsucht. Sämtliches Gepäck musste ausgeladen werden, und das war viel.

> den vollständigen Artikel finden Sie in der DATZ-Ausgabe 10/2015