Nachdem gleich zu Beginn der Reise in Bangkok zwei Punkte der To-Do-Liste erfolgreich abgearbeitet waren, ging es zur von der Hauptstadt eineinhalb Flugstunden entfernten Insel Phuket, einem der größten Touristenmagneten des Landes. | von Uwe Werner

Auf Ko (Thai = „Insel“) Phuket, einem bergigen, von Regenwald bedeckten Eiland in der Andamanen-See, liegen einige der ­beliebtesten Strände Thailands.
Die Stadt Patong, eine Party-Hochburg, zählt zu den berühmt-berüchtigten Urlaubs-Hotspots des Königreichs. In Patong gibt es ein schrilles, buntes, exotisch facettenreiches Nachtleben, Partyszene und Rotlicht-Milieu gehen nahtlos ineinander über.
Mit Einbruch der Dunkelheit nimmt das bunte Treiben seinen Lauf, unter anderem in der Bangla Road, der breiten Straße, die von der Strandpromenade in die Stadt führt und mit Einbruch der Nacht zur Fußgänger­zone wird. Unzählige „Promoter“ versuchen allabendlich, die Touristen in einen der vielen Klubs mit Live-Musik, Open-Air-Bars, Nachtklubs, eine der zahlreichen Diskotheken oder eines der Erotik-Etablissements zu lotsen.
Das Eintauchen in diesen Party-Dschungel hatte ich nicht auf meiner Liste, es war jedoch eine überaus ­interessante Erfahrung, die unseren ersten Südostasien-Trip ethologisch abrundete.

Für den ersten Aufenthalt in der Landeshauptstadt stand nach dem Besuch des ­berühmten Chatuchak-Tiermarktes der Bummel über einen der vielen Frischemärkte auf dem Programm. | von Uwe Dost

Nachdem wir in Bangkok einige Tempel und den Chatuchak-Tiermarkt besichtigt hatten, ließen wir den Abend wieder auf dem „Riverfront-Nachtmarkt“ ausklingen. Dieses Mal gab es Großarmgarnelen statt Krokodil und Quallen.

Zu Fuß zum Frischemarkt
Gut erholt und nach einem üppigen Frühstück gestärkt für die Herausforderungen des neuen Tages, brachen wir am Vormittag auf, um einen der ­legendären Frische-Märkte (Fresh ­Markets), auf denen Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch angeboten werden, zu besuchen. Bewusst verzichteten wir auf ein „Tuk Tuk“ (eine Auto-Rikscha) oder ein Taxi, nachdem uns das hoteleigene Shuttle-Boot am Anleger der Taksin-Brücke abgesetzt hatte.

Thailand gilt als preisgünstiges Reiseziel für Anschluss suchende Herren und Feierlustige. Doch das „Land des Lächelns“ hat viel mehr zu bieten: eine facettenreiche freundliche Kultur, traumhafte Strände und eine artenreiche Tierwelt. | von Uwe Dost

Als die Frage nach einem Reiseziel für den Sommerurlaub 2018 aufkam, einigten wir uns recht zügig darauf, erstmals nach Südostasien, genauer nach Thailand, zu fliegen. Grundsätzlich bevorzuge ich vivaristisch interessante Reiseländer und beginne sofort nach der Buchung, lohnende Ziele zu recherchieren. Dieses Mal hatte meine Frau einen runden Geburtstag und wollte einmal richtig ausspannen, weshalb ich weitestgehend ihr die Planung überließ.
Nur zwei Wünsche äußerte ich zum Urlaubsverlauf, nämlich nicht 14 Tage an einem Ort verweilen zu müssen und auf jeden Fall Bangkok, der Landeshauptstadt, einen Besuch abzustatten. Meine Frau willigte ein und buchte drei Ziele: Bangkok, Phuket und Khao Lak.

Auf den Internationalen L-Wels-Tagen 2017 begannen die ersten konkreten Planungen zu einer Reise, die bereits zwei Jahre zuvor ihren gedanklichen Ursprung hatte, und nach reichlichem Abwägen entschieden die Beteiligten sich für den Río Blanco in Nordbolivien, einen Zufluss des bekannten Río Iténez. | von Daniel Konn-Vetterlein

Insgesamt umfasste die Gruppe sechs Mitglieder, darunter Gerhard Kiefner, Heinz Wilhelmstätter, Achim Werckenthin und mich. Wir hatten uns durch die IG BSSW (Internationale Gemeinschaft Barben Salmler Schmerlen Welse) gefunden und gemeinsam mit einem Vertreter der Universidad Autónoma del Beni (Trinidad) sowie einem Nationalparkwächter diese Reise schließlich organisiert.
Gleich unser erster Biotop brachte einen sehr schönen Fang zutage: Schwanzflossen-Messeraale (Platyuro­sternarchus cf. macrostomus). Beide Arten der Gattung (die zweite heißt P. crypticus) sind in der Aquaristik nahezu unbekannt und werden nur selten eingeführt. Mit ihrer spitz zulaufenden Schnauze nehmen diese Messer­fische Wirbellose in schräger Schwimmhaltung vom Bodengrund auf und verschlucken sie im Ganzen.

Elba erreicht man mit dem Auto oder mit dem Wohnmobil nach einer kurzen Fährfahrt von nicht ganz einer Stunde Dauer. Die Fähren von Piombino (Festland) nach Portoferraio (Hauptstadt von Elba) legen stündlich ab. Die beiden Fährschiffe „Mobby“ und „Torremar“ gehören derselben Muttergesellschaft, beide nehmen Passagiere des jeweils anderen mit, sodass man am Hafen nicht lange auf die nächste Fahrgelegenheit warten muss. | von Frank Rossow

A uf dem Oberdeck sind noch zwei Liegestühle frei, und wir genießen die kurze Überfahrt bei einem leckeren Cappuccino und mit der herrlichen Sicht auf Elba. Das Schiff fährt fast an der gesamten Insel entlang, und man sieht, wie grün und bewaldet sie ist.
Auf einem Campingplatz in der Barbarossa-Bucht machen wir Station. Es sind kaum 50 Meter bis zur Basis von „Omnisub“, und zwei Restaurants liegen auch direkt in der Bucht, ideal, um sich nach den Tauchgängen mit ­einem leckeren italienischen Mahl zu stärken! Herzlich werden wir von Markus und Mirjana, den Basisbesitzern, empfangen.