Über Buntbarsche in der Wüste, Kärpflinge in heißem Thermalwasser und Saugbarben zwischen kahlen Bergen … | Von Uwe Dost

Für Aquarianer, die nach wasserlebenden Tieren suchen, bieten die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) keine sonderlich verheißungsvollen Aussichten. Die Emirate sind zwar reich an Sand, Steinen und Erdöl, aber arm an ganzjährig bestehenden oberirdischen Gewässern (Dost 2014). Obwohl die Bedürfnisse der Familie im Vordergrund standen, konnte ich 2014 auf einer weiteren Dubai- Reise eine kleine Auszeit nehmen und auf einem Tagesausflug im Landesinneren drei Süßgewässer besuchen. Dubai Die Fläche der VAE umfasst etwa 83.600 Quadratkilometer. Abu Dhabi ist mit 67.340 Quadratkilometern – das sind etwa 80 Prozent der Fläche – mit Abstand das größte Emirat, es besitzt auch die größten Ölreserven. Dubai ist das zweitgrößte Emirat, bedeckt jedoch gerade einmal ein Areal von 3.885 Quadratkilometern. Seitdem das Erdöl reichlich fließt, wuchs dort quasi über Nacht eine glitzernde Märchenwelt aus dem Wüstensand in den Himmel. Noch vor wenigen Jahrzehnten waren die sonnenverbrannten Salzmarschen, Sand- und Geröllwüsten im nördlichen Teil der Arabischen Halbinsel von einer Handvoll Fischer, Perlentaucher und Nomaden be wohnt. Aus mehreren kleinen, verschlafenen Siedlungen, etwa am Dubai Creek, entstand dank der Petro- Dollars in atemberaubender Geschwindigkeit die glitzernde Millionen- Metropole Dubai City.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 8/2015

Unterirdische Gewässer beherbergen oftmals eine eigene, stark an die lichtlose Umgebung angepasste Fauna. Etliche in Höhlen lebende Fischarten zeichnen sich durch auffallende Merkmale in ihrem Farbkleid oder in ihrer Anatomie aus. | Von Jens Kühne

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 6/2015

Lissabon gilt als eine der schönsten Städte Europas und ist ein beliebtes Ziel für Kurzreisen. Da die Stadt eine Vielzahl von Museen, Kirchen und malerischen Altstadtvierteln besitzt, besteht die Gefahr, dass ein Besuch des Ozeanariums versäumt wird. Das wäre schade, denn Aquarianer sollten sich diese Sehenswürdigkeit nicht entgehen lassen. | Von Wolfgang Staeck

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 6/2015

In DATZ 4/2015 wurden der Miramar-See in Chiapas (Südmexiko) und seine Umgebung geschildert, soziokulturelle Aspekte beleuchtet und ein erster Blick auf seine Ichthyofauna geworfen. Hier wird die Artenliste vervollständigt. | Von Juan Miguel Artigas Azas
Im klaren Wasser beobachtete ich Gruppen von Dorosoma anale, einem Clupeiden, der im Englischen „Longfin gizzard shad“ heißt. Bisher hatte ich diesen Heringsverwandten nur in trüben Gewässern gesehen. Der wendige Fisch kann über 25 Zentimeter lang werden und lebt sehr gesellig. In Miramar bewegte er sich langsam in unterschiedlichen Tiefen, blieb aber stets einige Meter von uns entfernt. Dorosoma ernährt sich von Plankton. Aus der Distanz sah ich mehrmals Tiere, die Seite an Seite schwammen, was ich als Balzverhalten interpretierte, doch konnte ich nicht erkennen, ob die Paare auch laichten.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 5/2015

Westlich von Emiliano Zapata im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas lädt das kristallklare Wasser des Miramar-Sees zum Tauchen ein. | Von Juan Miguel Artigas Azas

Vor über 20 Jahren erzählte mir Ad Konings von der „verzauberten“ Laguna Miramar im Herzen des tropischen Regenwalds von Chiapas. Der See liegt unzugänglich im Südwesten des Montes-Azules-Biosphären- Revervats im oberen Usumacinta- Einzug. Es gibt keine Straße, die zu seinen Ufern führt. Ad hatte einen Film gesehen, den deutsche Zahnärzte gedreht hatten, als sie in den 1980er-Jahren Miramar besuchten. Sie waren mit einem Flugzeug in der Umgebung gelandet, und Träger hatten ihnen geholfen, ihre Ausrüstung zum See zu bringen. Unter anderem war in dem Film das Brutpflegeverhalten des Buntbarsches Vieja pearsei zu sehen, das sich nur an wenigen Orten in der Natur beobachten lässt. Diese Geschichte blieb mir in Erinnerung, und ich hoffte, eines Tages selbst die Gelegenheit zu bekommen, den idyllischen See zu besuchen.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 4/2015