Normalerweise entfernt man Algen und andere Beläge von Einrichtungsgegenständen im Aquarium mittels Klinge, Bürste oder Ähnlichem, also mechanisch. Manche Oberflächen sind aber zu empfindlich, um diese Prozedur unbeschadet zu überstehen, vor allem, wenn die Verschmutzungen sehr fest sitzen. Hier kann Chemie helfen – natürlich außerhalb des Beckens angewandt und ausschließlich solche, die völlig unbedenklich ist, selbst wenn sie in Spuren in das Aquarienwasser gelangt. Da wären zunächst die beiden organischen Säuren Ameisen- und Essigsäure. Sie sind hilfreich bei der Entfernung kalkhaltiger Verunreinigungen, denn sie zersetzen Kalk unter Bildung von Kohlendioxid (CO2) und Wasser. Ich bevorzuge Essigessenz (25-prozentige Essigsäure), die ich etwa im Verhältnis eins zu eins mit Wasser verdünne. Petra Fitz

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 7/2015

Dem einen oder anderen Mitaquarianer wird es auch schon so ergangen sein. Die ersten Fischarten, die man als Anfänger gepflegt hat, bleiben einem „in hintergründiger Weise“ erhalten. Bei mir waren es vor rund 50 Jahren Panzerwelse (Corydoras paleatus) und Guppys (Poecilia reticulata). Beide Arten schwimmen auch heute noch in meinem Aquarium, eine Gruppe aus Tieren unterschiedlichen Alters. Um einen solchen Bestand dauerhaft zu erhalten, ist – natürlich – die mehr oder weniger regelmäßige Nachzucht erforderlich.  Von Ingo Botho Reize

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 6/2015

Wer, wie ich, Welse in Längen von 15 bis 30 Zentimetern pflegt, überlegt, wie er seinen Lieblingen eine abwechslungsreiche Kost bieten kann. Meine „Katzenfische“ – im Englischen heißen Welse bekanntermaßen „Catfish“ – sind schließlich keine kleinwüchsigen Panzer- und auch keine Algen fressenden Harnischwelse. Allein mit Flocken oder Tabletten kommt man bei größeren karni- oder omnivoren Welsen nicht weit, zumal die ausschließliche Ernährung mit diesen Futtermitteln für die meisten Tiere zu einseitig ist. Frost- und Lebendfutter in Gestalt von Wasserflöhen und ähnlichen Kleinorganismen scheidet aus; Beutetiere dieser Größenordnung werden von den Welsen schlicht ignoriert. Eine gute Alternative für räuberische Katzenfische sind Regenwürmer. Tiefkühl- oder Frischfisch – Lachs, Forelle oder Zan- der, portionsgerecht zerkleinert – bescheren manchen Welsarten ein kulinarisches Erlebnis, doch längst nicht alle Welse mögen Fisch. Reinhold Wawrzynski

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 5/2015

Es gibt wohl sehr wenige – vielleicht sogar überhaupt keine – Veröffentlichungen über einen der wichtigsten Helfer aller Aquarianer. Jeder Fischfreund benutzt es und verwahrt ein oder mehrere Exemplare in seiner aquaristischen Effektenkammer. Gemeint ist – das Handtuch. Wasserpanscher haben immer etwas zu tun und in der Regel mindestens eine nasse Hand. Natürlich kann man seine feuchten Extremitäten auch anderswo trocknen, dafür bietet sich die Cordhose beispielsweise ebenso an wie ... Aber ich will mich hier lieber nicht weiter auslassen, für den Fall, dass dieser Artikel auch von Müttern und Ehefrauen gelesen wird. Fischfreunde verfügen selbstverständlich über ihre eigenen Fischhandtücher. Reinhold Wawrzynski

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 4/2015

Ab und zu mache ich einen Ausflug ins Schaumburger Land westlich von Hannover. Hier erlebte ich als Kind meine ersten aquaristischen Freuden, dazu trug auch ein alter Dorfteich bei. In dem Gewässer fing ich jahrzehntelang Daphnien und andere Futtertiere. Letztens war ich jedoch fast vergebens da. Wasserflöhe waren nicht zu sehen, geschweige denn zu fangen. Dafür schwammen stattliche Goldfische mitsamt ihren Nachkommen in dem bisher fischfreien Teich. Missmutig wollte ich bereits weiterziehen, als mir in Ufernähe, knapp unter der Oberfläche, seltsame Gewächse auffielen. Es handelte sich, wie ich bei näherem Betrachten feststellte, um zahlreiche feine, verzweigte Wurzeln eines Baums oder Strauchs der Ufervegetation. Von Reinhold Wawrzynski

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 2/2015