Im Lauf der Erdgeschichte haben Schwämme sowohl mehrere Eiszeiten und lang anhaltende Wärmeperioden als auch die fünf größten sowie einige „kleinere“ Massenaussterben überstanden. Aktuell, Stand März 2025, sind laut „World Porifera Database“ 9.735 Schwammarten beschrieben – darunter 1.400 neue seit 2012. Schwämme besitzen weder echte Gewebe noch Organe. Weder ein Atmungs- noch ein Exkretionssystem ist vorhanden, und auch Muskel-, Nerven- und Sinneszellen sucht man in ihrem Körper vergeblich. Aus diesem Grund werden sie allen anderen mehrzelligen Tieren, den Eumetazoa oder Gewebetieren, gegenübergestellt und zusammen mit den Placozoa als Parazoa oder Gewebelose bezeichnet.