Einfach zu merken: auf den Streifen kommt es an
Nun ist die Zahl der anerkannten Tanichthys-Arten in relativ kurzer Zeit geradezu in die Höhe geschnellt – wenn man bedenkt, dass sehr lange Zeit nur eine Art (T. albonubes), dann eine zweite (T. micagemmae) und dritte (die hier behandelte T. kuehnei) akzeptiert war und sich erst 2022 auf einen Schlag acht Arten hinzugesellten (wobei es sich bei zweien davon offenbar um Synonyme handelt). Äußerliche Unterscheidungsmerkmale sind vorhanden, aber man muss sich ordentlich in die Thematik einarbeiten, um einen anständigen Überblick über diese Merkmale zu haben. Dazu kommt die Unklarheit, ob auch die jüngst beschriebenen Arten nicht schon teilweise in der Aquaristik vorhanden sind oder sogar – und das macht die Sache vollständig undurchschaubar – teilweise ohne Kenntnis der Tanichthys-Artendiversität oftmals gekreuzt wurden.


