fischverdauung klFische können zwei- bis dreimal so viel Nahrung aufnehmen, wie sie durchschnittlich in der Natur finden. Wer Guppys kennt, glaubt das sofort: Was auch immer man in das Aquarium wirft – die Fische fressen alles und scheinen nie satt zu sein.

Das funktioniert, weil ihr Verdauungssystem viel größer als eigentlich nötig ist. Aber wieso verwendet die Evolution so viel Energie darauf, ein überdimensioniertes System beizubehalten? Dieser Frage gingen Jonathan Armstrong und Da­niel Schindler von der Universität von Washington ­(Seattle, USA) nach.

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mehr vielfalt klHohe Artenvielfalt wird immer wieder als erstrebenswert hervorgehoben, und Schwerpunkte der Biodiversität werden „Hot spots“ genannt. Aber es gibt auch Schattenseiten: Denn eine hohe Artenvielfalt erhöht die Konkurrenz der Spezies untereinander, fanden Forscher der Universität Göttingen heraus.

Bestimmte Tier- und Pflanzenarten ergänzen sich zwar gegenseitig und erhöhen so Produktivität und Stabilität ihres Lebensraums, das sind die Vorteile.

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Brandwunde 02 klSeit 24 Jahren bin ich Aquarianer, außerdem koche ich gern. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Auf den ersten Blick nichts, es sei denn, man macht Bratfisch.

Tatsächlich verbrannte ich mich in der Küche mit heißem Fett. Es gab nur eine kleine Wunde am rechten Zeigefinger oberhalb des Fingernagels. Sie war nicht weiter schlimm, und ich schenkte ihr keine große Beachtung.

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tiefseeQuestIm kommenden Jahr steht die Tiefsee im Mittelpunkt des Ausstellungszentrums Lokschuppen. Veranstalter ist die Veranstaltungs + Kongress GmbH Rosenheim in Zusammenarbeit mit dem Konsortium Deutsche Meeresforschung und dem Zoologischen Museum Hamburg.

„Wir arbeiten hier mit den führenden Institutionen und Museen auf dem Gebiet der Meeresforschung zusammen“, so Geschäftsführer Peter Lutz. „Mit Holger Freiherr von Neuhoff konnten wir zudem einen international renommierten Ausstellungskurator gewinnen.“

Von wegen blind! Wie ein Team von Forschern der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn und Forschungseinrichtungen aus Italien, Norwegen und Schweden herausfand, besitzen Seeigel sehr wohl spezialisierte Lichtsinneszellen, die ein Richtungssehen ermöglichen.

„Die Fotorezeptoren des Purpurnen Seeigels (Strongylocentrotus purpuratus) sind nicht diffus über den ganzen Körper verteilt, wie bislang vermutet, sondern in kleinen Einbuchtungen des runden Kalkskeletss konzentriert“, erläutert Esther Ullrich-Lüter von der Uni Bonn.