Badestraende-Seen1 klAn Seen mit großen Badestränden ist das Nahrungsnetz regelrecht verkümmert. Wissenschaftler des Leibniz-In­stituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der brasilianischen Bundesuniversität von São João del Rei spürten an solchen Stränden deutlich weniger Kleintiere auf als an natürlichen Ufern.

Mario Brauns vom UFZ und seine Kollegen nahmen den Grienericksee bei Rheinsberg, den Unterruckersee bei Prenzlau im nördlichen Brandenburg und den Langen See in Berlin-Köpenick unter die Lupe; alle drei Seen haben natürliche, aber auch mit Spundwänden verbaute Ufer und Badestrände.

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Berlin 01 klAm ersten Dezember-Wochenende 2011 fanden in Berlin zwei bemerkenswerte Veranstaltungen statt: ein vereins- und fachübergreifendes Aquarianertreffen und die Gründung eines überregionalen Vereins für aquaristische Sonderlinge.

Austragungsort war das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin-Köpenick, malerisch am Müggelsee gelegen. Ermöglicht wurden die Zusammenkünfte in dem idealen und außergewöhnlichen Rahmen durch Marcus Ebert, der am Institut als Biologe arbeitet und als Leiter der IGL-Ortsgruppe Berlin (Internationale Gemeinschaft für Labyrinthfische) Mitinitiator des Aquarianertreffens war.

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wieder einmal klDie Frage der kaufrechtlichen Gewährleistung beim Tierkauf ist an dieser Stelle schon oft behandelt worden. Auch eine aktuelle Entscheidung des Landgerichts Magdeburg (Az. 2 S 117/11) befasst sich mit diesem Thema.

Nach den allgemeinen kaufrechtlichen Regeln muss der Verkäufer einer mangelhaften Sache vom Käufer zunächst die Gelegenheit zur „Nacherfüllung“ erhalten: Er muss die Möglichkeit haben, entweder die Kauf-„Sache“ nachzubessern oder eine mangelfreie Sache als Ersatz zu liefern. Erst bei zweima­ligem Fehlschlagen kann der Käufer vom Kaufvertrag zurücktreten oder Schadensersatz verlangen (§§ 439, 440 BGB).

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fischverdauung klFische können zwei- bis dreimal so viel Nahrung aufnehmen, wie sie durchschnittlich in der Natur finden. Wer Guppys kennt, glaubt das sofort: Was auch immer man in das Aquarium wirft – die Fische fressen alles und scheinen nie satt zu sein.

Das funktioniert, weil ihr Verdauungssystem viel größer als eigentlich nötig ist. Aber wieso verwendet die Evolution so viel Energie darauf, ein überdimensioniertes System beizubehalten? Dieser Frage gingen Jonathan Armstrong und Da­niel Schindler von der Universität von Washington ­(Seattle, USA) nach.

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mehr vielfalt klHohe Artenvielfalt wird immer wieder als erstrebenswert hervorgehoben, und Schwerpunkte der Biodiversität werden „Hot spots“ genannt. Aber es gibt auch Schattenseiten: Denn eine hohe Artenvielfalt erhöht die Konkurrenz der Spezies untereinander, fanden Forscher der Universität Göttingen heraus.

Bestimmte Tier- und Pflanzenarten ergänzen sich zwar gegenseitig und erhöhen so Produktivität und Stabilität ihres Lebensraums, das sind die Vorteile.

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