Von wegen blind! Wie ein Team von Forschern der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn und Forschungseinrichtungen aus Italien, Norwegen und Schweden herausfand, besitzen Seeigel sehr wohl spezialisierte Lichtsinneszellen, die ein Richtungssehen ermöglichen.

„Die Fotorezeptoren des Purpurnen Seeigels (Strongylocentrotus purpuratus) sind nicht diffus über den ganzen Körper verteilt, wie bislang vermutet, sondern in kleinen Einbuchtungen des runden Kalkskeletss konzentriert“, erläutert Esther Ullrich-Lüter von der Uni Bonn.

Erstmals wurde kürzlich eine europäische Population des australischen Flusskrebses Cherax quadricarinatus gemeldet; Einzelfunde hier ausgewildeter Exemplare gab es schon früher.

Zwei Biologen des Nationalen Instituts für Biologie in Ljubljana berichteten von einer Cherax-Gruppe im Altarm des Flusses Topla im Osten Sloweniens, wo es heiße Thermalquellen gibt. 15 Tiere wurden gesammelt; das bisher geringe Vorkommen zeigt entweder, dass die Population sich noch in der Entwicklungsphase befindet, oder dass die Habitatbedingungen für die Spezies nicht optimal sind.