Es müssen nicht immer Seerosen sein. Mit Gelber Teichrose, Europäischer Seekanne oder Wasserknöterich lassen sich sowohl kleinere als auch größere Gartenteiche ebenso schön wie naturnah gestalten. Von Rainer Stawikowski
Besuchen Sie doch mal den „Park der Gärten“, rät uns Wolfgang Reiher, Vorsitzender der Aquarien- und Terrarienfreunde Oldenburg. „Da gibt es jede Menge zu sehen, auch interessante und naturnahe Teichanlagen.“ Warum nicht? Meine Frau und ich haben für den kommenden Tag noch nichts vor, die Wettervorhersage lässt allerdings zu wünschen übrig ... So schlimm kommt es dann aber doch nicht. Hin und wieder gibt es einen Schauer, doch meist ist es trocken, später lässt sich sogar die Sonne blicken. Außerdem kann man auch bei Regen schöne Gärten, Blumen und Teiche bewundern, und die gibt es in der ehemaligen Landesgartenschau in Bad Zwischenahn reichlich. In einem Teich – eigentlich ist es eher ein Graben, der sich durch die parkähnlich gestaltete Landschaft schlängelt – fallen zahlreiche leuchtend gelbe, im Durchmesser teils über zehn Zentimeter große, fast kugelrunde Blüten auf, die sich zwischen den dunkelgrünen, mehr oder weniger herzförmigen, bis zu 30 Zentimeter langen Schwimmblättern auf ihren kräftigen Stängeln über die Wasseroberfläche erheben – ein üppiger Bestand der Gelben Teichrose.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2015

Ein 40 Jahre altes „Erbstück“ in einem rund 1.000 Quadratmeter großen Garten bereitete uns Kopfschmerzen. Einige Jahre brauchten wir, um zu einem Entschluss zu kommen: Der Pool wurde „rückgebaut“, wie das heute so schön heißt, an seiner Stelle sollte ein Teich entstehen. | Von Detlef Röder

Dieser Plan war eingebettet in den Versuch, aus einem „gepflegten“ Garten mit großem Koniferen-Bestand einen naturnahen Garten zu machen. Der hiesige NABU half uns bei der Beratung und bei ersten Umgestaltungsmaßnahmen. 2001 liefen dann Rodungsaktionen an, 2003 pflanzten wir die ersten Obstbäume: eine Birnenquitte, zwei Äpfel (Cox Orange und Klarapfel). Gleichzeitig wurden die ersten Strauchgehölze gesetzt: Wildrose (Rosa canina), Felsenbirne (Amelanchier lamarckii), Kornelkirsche (Cornus mas).

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Schmalblättriger Merk, Wasserminze und Wiesenschaumkraut lassen sich am Teichrand kultivieren, aber auch in der Küche verwenden. Außerdem spielen sie eine wichtige Rolle im Leben mancher Insekten. | Von Rainer Stawikowski
Interessiert man sich für einheimische Insekten, kommt man nicht umhin, sich auch ein wenig mit der hiesigen Flora zu beschäftigen. So kann es bei der Suche nach bestimmten Libellen ganz nützlich sein, das eine oder andere Gewächs zu (er)kennen, weil es einem vielleicht den Weg zum ersehnten Ziel weist. Dicht mit dem Berl oder der Berle (Berula erecta) bewachsene, nicht zu schattige, langsam fließende Wiesenbäche oder Gräben sollte ich mir genauer ansehen, riet man mir, wenn ich die Helm-Azurjungfer (Coenagrion mercuriale) finden wollte, eine Libelle, die auf kleine Fließgewässer angewiesen ist, die eine dichte Unterwasservegetation aus eben jenem Berl, aber auch aus Wasserminze oder Brunnenkresse (Nasturtium officinale) aufweisen (Wildermuth & Martens 2014). In den letzten Jahren war diese Kleinlibelle immer häufiger in Gelsenkirchens weiterer und näherer Umgebung zu beobachten. In meiner Heimatstadt fand ich sie bisher jedoch nicht, trotz intensiven Suchens zur entsprechenden Jahreszeit, bei passender Witterung und an – jedenfalls nach meiner Einschätzung – infrage kommenden Gewässern. Aber was ja nicht ist, kann ja noch werden …

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Wiesenschaumkraut-Spaghetti
Für zwei Personen zwei Handvoll Cardamine-Blätter und Blüten waschen und trocken tupfen.
250 Gramm Spaghetti in eineinhalb Litern Gemüsebrühe bissfest garen.
Zwei oder drei Knoblauchzehen fein hacken und in einer Pfanne mit vier Esslöffeln Olivenöl andünsten.
50 Gramm Pinienkerne ohne Fett rösten.
Die Blätter und Blüten des Krauts zu den Knoblauchzehen geben und kurz mitdünsten.
Spaghetti und Pinienkerne dazugeben, das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen,
anrichten und mit einigen Blüten garnieren. Guten Appetit!

Goldfische sind unter den „Zierfischen“ die bekanntesten domestizierten Fische. Es gibt so viele Zuchtformen, dass man kaum glauben mag, dass sie alle gemeinsame Vorfahren haben. Molekularbiologische Forschung schaffte Klarheit.  | Von Gerhard Ott

U nsere Goldfische sind Haustiere, so ähnlich wie Hunde. Nicht die Natur erschuf sie (durch Evolution), die Domestikation ist vielmehr ein kulturelles Ergebnis. Auch Nutztiere wie Schafe oder Ziegen züchtete der Mensch durch gezielte (künstliche) Zuchtwahl heraus. Solche Domestikationen waren es übrigens, die Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie unter anderem durch natürliche Zuchtwahl (Selektion) inspirierten. Goldfische stammen ursprünglich aus China. Über Japan und Europa breiteten sie sich in der ganzen Welt aus. Auf einigen indonesischen Inseln wie Sumatra werden sie sogar als Speisefische gezüchtet.

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Schon als Kind liebte Stefan Meyer die Amphibien – und träumte von einem eigenen Teich. Heute ist er stolzer Besitzer eines Wassergartens, der ganz auf die Bedürfnisse von Schwanzlurchen ausgelegt ist. | Von Rainer Stawikowski

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