Vor 15 Jahren entstand diese Koi-Zuchtform. Heute zählt sie zu den begehrtesten Varietäten der Welt. | VON SANDRA LECHLEITER
Seit 2005 besuche ich jedes Jahr die Konishi-Koi-Farm in Hiroshima. Zweck der Reise sind die tierärztliche Betreuung und die Überwachung des hauseigenen Labors, das eigens für den Nachweis des Koi-Herpesvirus aufgebaut wurde. Im Zuge der Tests und Probenahmen auf der Farm fielen mir von Anfang an die „Kara­shigoi“ als etwas Besonderes auf.


den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 04/2013

volltextEinheimische Amphibien unterliegen seit 1980 der Bundes­artenschutzverordnung. Seitdem ist es zum Beispiel ver­boten, Lurche, ihren Laich oder ihre Larven der Natur zu entnehmen, um sie im heimischen Gartenteich anzusiedeln. Umso erfreulicher ist es, wenn eine stark bedrohte Art wie der Laubfrosch freiwillig ein solches Gewässer als Laich­habitat auswählt. | VON RAINER DEIBLE

Vor fünf Jahren gestalteten wir unseren Garten um und legten dabei auch einen kleinen Folienteich von etwa 6000 Litern Inhalt an. Auf Technik verzichteten wir ganz bewusst, da von Anfang an kein Fischbesatz geplant war. Stattdessen war­teten wir auf Amphibien und Wirbellose, die das neue Gewässer allein ­finden sollten – keine 1.000 Meter Luft­linie von den Rheinauen südlich von Karlsruhe entfernt sicher nicht aussichtslos.

lotosLotosblumen spielen in der fernöstlichen Mythologie eine große Rolle. Aquarianer begegnen ihnen mitunter in den Habitaten ihrer Lieblinge. Für die Aquarienhaltung sind diese Pflanzen zwar untauglich, doch werden sie für mobile Wassergärten immer beliebter, in sommerwarmen Regionen auch für Gartenteiche. | Von Gregor Dietrich

Meist werden Lotosblumen als tropische Gewächse angesehen. Das ist aber nicht ganz richtig. Die Gattung Nelumbo hat ihren Verbreitungsschwerpunkt in den gemäßigten Zonen Nordamerikas und Ostasiens. In den wärmeren Regionen ist sie ursprünglich viel rarer, doch der Mensch verschleppte sie als Kultpflanze teils weit in die Tropen.

Lotosblumen sind typische Sumpfpflanzen. Sie wachsen aus bananenförmigen, überwinternden Sprossknollen, die nur ein einziges Auge haben. Bricht die Triebspitze ab, so geht die Pflanze ein. Diese echten Knollen oder Wechselknollen sterben im Lauf der Vegetationsperiode ab. Der Stängel wächst kriechend als ­Rhizom im Schlamm. Wird er vor der Bildung neuer Knollen zwischen Blattknoten durchtrennt, dann ist die Pflanze kaum noch zu retten.

Mit diesen Zeilen verbinde ich eine schmerzliche Erinnerung. Ich hatte Mitte der 1990er-Jahre die Möglichkeit, über einen Vereinskollegen bei einem niederländischen Großhändler zu bestellen, unter anderem eine begehrte Nelumbo-Sorte zu einem günstigen Preis – für mich dennoch eine hohe Ausgabe, die man sich nur ein Mal leistet. Ich erhielt die Pflanze und bemerkte, dass sie unvollständig war. Der zur Rede gestellte Kollege meinte lediglich, da sei schon ein Ableger ­gewesen, den habe er sich genommen, und ich sollte nicht so kleinlich sein. Das war’s dann – auch mit der Freundschaft.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 05/12

gartenteich ringelnatterGibt man Kindern einen Kescher oder eine Becherlupe, dann können sie sich oft über Stunden an Gartenteichen aufhalten, ohne über Langeweile zu klagen. Schnell werden sie sogar mit Fragen kommen, und einige davon können selbst Aquarianer nicht beantworten. Nehmen wir Kindern diese Möglichkeit zum „Naturerleben“, brauchen wir uns später nicht über ihr Desinteresse an ihrer Umgebung zu wundern. | Von Herbert Winkelmann

 Die Erkenntnis: „Wasser ist Leben“, lässt sich kaum besser als an einem Gartenteich zeigen. Nicht nur Kinder werden magisch vom Wasser angezogen. Jedes noch so kleine Gewässer – selbst mit Wasser gefüllte Eimer, Töpfe oder Regentonnen – lockt schnell erste Besucher an, die hier trinken, baden, ablaichen oder leben wollen. Vieles bleibt uns leider verborgen, weil wir nur selten genauer hinschauen.

 den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 03/12

 

 

 

teichpflanzen 000Ästhetisches Wirken und biologisches „Funktionieren“ des heimischen Kleingewässers stehen und fallen mit seiner Bepflanzung – je abwechslungsreicher, desto besser. | Von Werner Baumeister

 Vielleicht erinnert sich der eine oder andere Leser an den Bericht über meinen Gartenteich in DATZ 4/2011. Inzwischen entwickelte sich dieser Teich weiter, wie jeder Biotop.

Die Guppys, die ich im Frühsommer immer wegen der Stechmücken einsetzte, sind Geschichte. Die Libellenlarven entdeckten sie endgültig als Nahrung. Allerdings haben diese Tierchen jetzt auch die Stechmückenlarven unter Kontrolle. Ich bin also zufrieden, zumal ich auf meine Libellen nicht verzichten möchte. Wer unbedingt Fische in einem solchen kleinen Teich halten will, muss von Anfang an Arten einsetzen, die auch junge Libellenlarven fressen – das ist eigentlich schade.

Natürlich veränderte sich auch die Vegetation des Gartenteichs. Einige Arten dominierten, andere wurden sogar lästig, wieder andere wurden verdrängt. Die Erstbepflanzung sollte also gut geplant sein.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 03/12