Die meisten Meeresaquarien sind reine Korallenbecken. Für das Lehraquarium an der Universität Gießen sollte es etwas mehr Meer sein. | VON KAI CZEPA

Die biologische Vielfalt auf dem Planeten Erde ist vielerorts durch anthropogene (menschliche) Einflüsse beeinträchtigt. Zwar geht die stärkste Bedrohung von Habitat- Verlusten aus, doch erlangt auch der globale Klimawandel immer größere Bedeutung. Marine Ökosysteme, beispielsweise Korallenriffe, geraten dabei stärker ins Blickfeld. Sie sind aufgrund ihres Artenreichtums und wegen der von ihnen erbrachten ökosystemaren Dienstleistungen von großer Bedeutung. Zugleich sind gerade sie aufgrund des Klimawandels besonders gefährdet. Die steigenden Wassertemperaturen und die zunehmende Versauerung der Ozeane sind dabei besonders problematisch.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 5/2016

Anders als bei vielen Steinkorallen, die von einer Vielzahl verschiedener Fische, Krebse und weiterer Wirbelloser bewohnt werden, sind die Äste der Netz-Feuerkoralle (Millepora dichotoma) aus dem Roten Meer aufgrund ihrer sehr stark nesselnden Wehrpolypen nur wenig einladend für mögliche Untermieter. Eine Ausnahme stellen die noch nicht genauer bestimmten Feuerkorallen-Springkrebse der Gattung Galathea dar, die man nachts regelmäßig auf diesen Korallen antreffen kann.  Helmut Göthel

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Im dicht besiedelten Korallenriff ist es vor allem für ganz kleine Fische von existenzieller Bedeutung, stets ihre unmittelbare Umgebung genau zu beobachten, damit sie nicht das Opfer eines der zahlreichen größeren Jäger werden. Der bei den Malediven endemische Malediven-Spitzkopfschleimfisch (Helcogramma maldivensis), auch als Malediven-Dreiflosser bezeichnet, erreicht lediglich eine Länge von maximal vier Zentimetern.

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Trotz ihres Kalkskeletts handelt es sich bei den Feuerkorallen der Gattung Millepora nicht um Steinkorallen der Ordnung Scleractinia, die wiederum der Klasse der Blumentiere (Anthozoa) zugeordnet werden. Vielmehr gehören die knapp 20 Arten dieses einzigen Genus der Familie Milleporidae systematisch zu den Hydrozoen (Hydrozoa). Neben den Steinkorallen als wichtigste Bildner tropischer Korallenriffe kommt auch den schnellwüchsigen Feuerkorallen eine entscheidende Rolle beim Riffaufbau zu.

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Trotz ihres deutschen Namens handelt es sich bei den 15 rezenten Arten der Hufeisenwürmer nicht um Würmer im klassischen Sinn. Zwar besitzen sie einen lang gestreckten, wurmförmigen Körper, doch ihr Darm zieht sich nicht wie bei den meisten echten Würmern durch den gesamten Körper. Vielmehr bildet er eine Schleife und mündet direkt neben der Mundöffnung im Zentrum der U-förmigen Basis des Tentakelapparats nach außen. Der wird als Lophophor bezeichnet und dient in erster Linie dem Nahrungserwerb. Helmut Göthel

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