Schon früh entdeckte Harald Kahden seine Liebe zu den Buntbarschen. Während in seiner Zuchtanlage im Keller Cichliden aus dem ostafrikanischen Tanganjikasee dominieren, gehört sein Blickfang im Wohnzimmer südamerikanischen Segelflossern. | VON RAINER STAWIKOWSKI
Das sächsische Dorf Rammenau der 1950er- und 1960er-Jahre bot offenbar eine ideale Umgebung, um junge Menschen zu Aquarianern zu machen: Vier Karpfenteiche und ein durch den Ort fließender Bach verleiteten förmlich dazu, Schlammpeitzgern aufzulauern, Stichlinge zu keschern oder Frösche zu jagen. An seine Kindheit erinnert Harald Kahden, Jahrgang 1953, sich gern, auch an seine ersten Schritte als Süßwasseraquarianer. Natürlich waren es Gurkengläser, bar jeder Technik, aber mit üppig wucherndem Hornfarn, die als Heimstatt für die ersten lebendgebärenden Fische dienten: Doch waren es keine Guppys, die Harald hegte und pflegte, sondern Halbschnabelhechte (Dermogenys pusilla), die ihm der Bruder eines Schulfreunds geschenkt hatte.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 9/2016

Eine alles andere als alltägliche Konstellation: Genau das Riffbecken, das wir auf diesen Seiten vorstellen, war der Auslöser dafür, dass sein Besitzer überhaupt Aquarianer wurde – vor 46 Jahren! Wie kam es dazu? | VON RAINER STAWIKOWSKI

Christoph Happe war fünf Jahre alt, als sein Vater beschloss, das heimische Wohnzimmer mit einem Salzwasser-Aquarium zu verschönern. Gunther Happe war nicht nur einer der ersten Meeresaquarianer in Nordrhein-Westfalens heimlicher Hauptstadt, sondern auch ein ideenreicher Tüftler. Sein Beruf – Pharmazeut und Apotheker – stand seiner Leidenschaft ebenfalls nicht im Weg, ganz im Gegenteil. Gunther Happe verstand sich nicht nur darauf, die in den Anfangszeiten der Meerwasser-Aquaristik regelmäßig verwendeten toten Korallenstöcke eigenhändig mit Wasserstoffperoxid zu bleichen und Teile seiner Riffdekoration mittels Kunststoffbehälter, Aceton, Korallensand und -bruchstücken selbst zu basteln, sondern er entwickelte sogar seine eigene Meersalz-Mischung, um das Wasser den Bedürfnissen seiner Tiere entsprechend aufzubereiten.

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Ursprünglich standen zwei Aquarien im Wohnzimmer von Irene Wahlers und Wolfgang Reiher. Aber dann kam der Ofen, und für die Fische musste ein anderer Platz gefunden werden. | VON RAINER STAWIKOWSKI

Jahrgang 1951? Ich hätte ihn jünger geschätzt, was aber nicht viel zur Sache tut. Ebenso wie ich gehört Wolfgang Reiher jedenfalls jener Generation von Fischfreunden an, deren „vivaristische Sozialisation“ unter anderem von mit Wasser gefüllten Bombentrichtern – Relikten aus dem Zweiten Weltkrieg – beeinflusst wurde.

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Wo einst ein Traktor parkte und Kühe muhten, steht heute ein Aquarium, in dem südamerikanische Scheibensalmler und Buntbarsche schwimmen. | VON RAINER STAWIKOWSKI

Der naturbegeisterte Großvater war es, der seinen zwölfjährigen Enkel an die Aquaristik heranführte. Gemeinsam gingen Opa – der seinerseits schon als Jugendlicher Ringelnattern in der Wohnung gehalten und vermehrt hatte – und Klein-Walter „tümpeln“ und brachten regelmäßig Molche und Feuersalamander von ihren Exkursionen mit nach Hause. „In jenen Tagen war das noch ganz legal“, erinnert sich Walter Stockem (Jahrgang 1953).

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 6/2016

 

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Kaum ein Vierteljahr ist das Aquarium in Betrieb, schon ziehen seine Innen- und Außen-Gestaltung sowie sein Besatz jeden Betrachter in ihren Bann. | VON RAINER STAWIKOWSKI

Seinen Weg zu den Fischen findet Tim Jakubzik, Jahrgang 1982, über das Angeln. Zwar steht seinem Vater, berufsbedingt, nicht allzu viel freie Zeit zur Verfügung, doch denkt Tim gern an die gemeinsamen Ausflüge zu verschiedenen Gewässern in Herten und Umgebung (nördliches Ruhrgebiet) zurück. So bleibt es nicht aus, dass auch er begeisterter Petrijünger wird und schon als Siebenjähriger seinen Jugendfischereischein macht. Das erste Aquarium bekommt Tim, als er zwölf ist, ein „klassisches“ 60-Zentimeter-Gesellschaftsbecken.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 5/2016