Ursprünglich standen zwei Aquarien im Wohnzimmer von Irene Wahlers und Wolfgang Reiher. Aber dann kam der Ofen, und für die Fische musste ein anderer Platz gefunden werden. | VON RAINER STAWIKOWSKI

Jahrgang 1951? Ich hätte ihn jünger geschätzt, was aber nicht viel zur Sache tut. Ebenso wie ich gehört Wolfgang Reiher jedenfalls jener Generation von Fischfreunden an, deren „vivaristische Sozialisation“ unter anderem von mit Wasser gefüllten Bombentrichtern – Relikten aus dem Zweiten Weltkrieg – beeinflusst wurde.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausabe 7/2016

Wo einst ein Traktor parkte und Kühe muhten, steht heute ein Aquarium, in dem südamerikanische Scheibensalmler und Buntbarsche schwimmen. | VON RAINER STAWIKOWSKI

Der naturbegeisterte Großvater war es, der seinen zwölfjährigen Enkel an die Aquaristik heranführte. Gemeinsam gingen Opa – der seinerseits schon als Jugendlicher Ringelnattern in der Wohnung gehalten und vermehrt hatte – und Klein-Walter „tümpeln“ und brachten regelmäßig Molche und Feuersalamander von ihren Exkursionen mit nach Hause. „In jenen Tagen war das noch ganz legal“, erinnert sich Walter Stockem (Jahrgang 1953).

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 6/2016

 

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Kaum ein Vierteljahr ist das Aquarium in Betrieb, schon ziehen seine Innen- und Außen-Gestaltung sowie sein Besatz jeden Betrachter in ihren Bann. | VON RAINER STAWIKOWSKI

Seinen Weg zu den Fischen findet Tim Jakubzik, Jahrgang 1982, über das Angeln. Zwar steht seinem Vater, berufsbedingt, nicht allzu viel freie Zeit zur Verfügung, doch denkt Tim gern an die gemeinsamen Ausflüge zu verschiedenen Gewässern in Herten und Umgebung (nördliches Ruhrgebiet) zurück. So bleibt es nicht aus, dass auch er begeisterter Petrijünger wird und schon als Siebenjähriger seinen Jugendfischereischein macht. Das erste Aquarium bekommt Tim, als er zwölf ist, ein „klassisches“ 60-Zentimeter-Gesellschaftsbecken.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 5/2016

Freiwasser-, Felslitoral-, Sandbodenbewohner – alle sind sie vertreten ... Die Liste des Fischbesatzes unseres aktuellen Blickfangs liest sich wie das Protokoll eines Schnorchel- Ausflugs in die Uferzonen des Tanganjikasees. | VON RAINER STAWIKOWSKI

Der Einstieg in die Aquaristik erfolgte bei Martin Oberliesen – ja, man darf es so sagen – „ganz normal“. Geboren 1964, gehört er zu einer Generation, in der es eben nichts Außergewöhnliches war, dass man als Junge, ausgerüstet mit Kescher und Marmeladenglas, die heimischen Gewässer erkundete. So trug der zwölfjährige Martin stolz seine in der Alche, einem kleinen Zufluss zur Sieg, gefangenen Elritzen und Schlammpeitzger nach Hause. Glücklich ein Kind, dessen Eltern seine Interessen und Neigungen nicht nur verstehen, sondern auch fördern! Seiner Mutter hatte Martin es zu verdanken, dass er bald sein erstes Aquarium besaß, Gesellschaftsbecken, 60 Zentimeter, Lebendgebärende. „Die bunte Welt im Glas“ ließ ihn dann nicht mehr los.

den vollständigen Artikel finden Sie in DATZ 4/2016

Es gibt Liebhaberaquarien, hinter denen sich manches öffentliche Schauaquarium verstecken kann ... | VON RAINER STAWIKOWSKI
Als Siegfried Lösel 1948 das Licht der (Fisch-)Welt erblickte, fand er sich in einer Umgebung, die einfach ideale Voraussetzungen für die künftige Entwicklung seiner Neigungen bot: Sein Vater war sowohl Aquarianer aus Leidenschaft als auch Schlosser von Beruf. Also zierte die Stube ein selbst gebautes Becken, bei dem nicht nur der Rahmen, sondern auch der Boden aus Metall bestand, sodass es – damals durchaus üblich – „extern“ und von unten zu beheizen war. Lebendgebärende bevölkerten das Bassin. Vater Lösel war Aquarianer „durch und durch“ und das Wohnzimmerbecken nicht genug.