Ein Meerwasserbecken, besetzt mit tropischen Fischen und Korallen, als Einstieg in die Aquaristik? Warum eigentlich nicht? Von Rainer Stawikowski
Jahrgang 1963 ist Klaus Müller und studierter Elektroingenieur. Er arbeitet im Ruhrgebiet, plant und automatisiert Kraftwerke und große Gasanlagen. Im „Pott“ ist er auch geboren und aufgewachsen, hat also sein ganzes Leben hier verbracht, und seine Frau Beate und er wollen diesem starken Stück Deutschland auch weiterhin treu bleiben. Nein, als Kind hat Klaus Müller kein Aquarium besessen, erzählt er mir, auch keine Stichlinge und Kaulquappen in den Gewässern der Umgebung gekeschert. Aquarianer ist er nämlich erst seit 15 Monaten. „Eigentlich bin ich noch Anfänger“, koket- tiert er. Dabei sieht sein Riffbecken, das sich höchst harmonisch in das modern eingerichtete Wohnzimmer einfügt, so aus, als wäre es schon seit mehreren Jahren in Betrieb.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2015

Ein Leben ohne Fische ist denkbar, aber nicht wünschenswert, ein Zwei-Meter-Bassin findet selbst in einer 35-Quadratmeter-Wohnung Platz. Klaus Nossmann zählt zu jenen Zeitgenossen, die sich ein Leben ohne Aquarium nicht vorstellen können.| VON RAINER STAWIKOWSKI 

Nein, Kaulquappen haben in meiner aquaristischen Laufbahn überhaupt keine Rolle gespielt“, verrät mir Klaus Nossmann. Dabei ist der gelernte Bäcker gar nicht so viel jünger als ich – Baujahr 1963, also immerhin schon in den Fünzigern. Dennoch hatte aber auch er irgendwie „draußen“ zu jenem Hobby gefunden, dem er sein Leben lang (fast) ohne Unterbrechung treu bleiben sollte: Ein Kumpel aus seiner „ Mofa-Gang“ schwärmte ihm gern von seinem Aquarium vor, wenn sie die Straßen des beschaulichen Dörfchens Ense in der Soester Börde unsicher machten … So etwas wollte er auch haben – und bekam es, als er 14 Jahre alt war.

> den vollständigen Artikel finden Sie in der DATZ-Ausgabe 10/2015

Bei Albert Schmid kann man nicht nur ein wunderschönes Riffaquarium bewundern, sondern auch noch jede Menge Amazonas-Bewohner samt Nachkommen. | Von Petra Fitz

Wenn du ein tolles Meerwasseraquarium sehen willst, dann nehme ich dich mal zum Albert nach Landshut mit“, schwärmte mir Jürgen Kaiser vor ( siehe DATZ 9/2013). Gesagt, getan! Was ich dort zu sehen bekam, über- traf allerdings meine Erwartungen. Freundlich empfingen uns Hausherr Albert und seine Gattin Ulrike bei meinem ersten Besuch. Damals ging es zuerst in den Keller, das „Zuckerl“ im Wohnzimmer kam zum Schluss. Zum Interview-Termin, zwei Jahre später, ging es dann gleich in die gute Stube. Dort hat Albert ein Riffaquarium aufgebaut, das einen sofort in seinen Bann schlägt. Unser Blickfang hat ein Bruttovolumen von 870 Litern und ist über Eck gebaut.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 9/2015

Auch im hohen Alter kann man Freude an einem Aquarium haben, Helga Arndt und Hermann Lachmund beweisen es. In ihrem Wohnzimmer steht ein 260-Liter-Gesellschaftsaquarium. | Von Rainer Stawikowski

Hermann Lachmund und Helga Arndt leben seit eindreiviertel Jahren zusammen, und zwar in einer Wohnung in einer Anlage für betreutes Wohnen im niedersächsischen Oldenburg. Hermann ist 89, Helga 83 Jahre alt. Kennengelernt haben Helga und Hermann sich in einem Singkreis. Schnell haben sie Gemeinsamkeiten entdeckt, verbindende Interessen gefunden, wie etwa das Singen und das Musizieren. Und weil beide sich einsam fühlten, sind sie eben zusammengezogen. Was für Hermann natürlich ganz wichtig war: Auch sein geliebtes Aquarium durfte bei Helga mit einziehen!

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In DATZ 8/2014 stellten wir das Wohnzimmer-Aquarium von Udo Ocklenburg vor, ein schickes, „dreifach sehenswertes“ Süßwasser-Gesellschaftsbecken. Aber Udo ist auch Meeres-Aquarianer, nämlich in seinem Verein ... | Von Rainer Stawikowski
Die „Zierfischfreunde Roter von Rio Hattingen e. V.“ sind zu beneiden. Es gibt nicht viele Vereine, die eine derart schöne und vielseitige Aquarien- und Terrarien-Anlage ihr Eigen nennen dürfen. Nicht weniger als 14 Vivarien von 300 bis 780 Litern Inhalt stehen in den insgesamt 100 Quadratmeter großen Räumen, geschickt und geschmackvoll verteilt zwischen mehreren Sitzecken, einem großen Tresen und einer praktischen Börsenbecken-Abteilung, das Ganze vorbildlich und vorschriftsmäßig ausgestattet mit Fluchtweg und Notausgang und so weiter, und so fort. Worauf die Mitglieder aber – zu Recht – besonders stolz sind: Alles haben sie selbst geplant, gebaut und eingerichtet. „Jedes Aquarium oder Terrarium ist anders, es gibt keine zwei Becken mit gleichem Tierbesatz“, erklärt mir Udo Ocklenburg, seit über drei Jahrzehnten zweiter Vorsitzender des Vereins. „Wir legen großen Wert auf thematische Vielfalt.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 7/2015