Trotz entsprechender Begegnungen in der Kindheit fand Dieter Laumann spät zur Aquaristik. Sein Weg führte vom Süßwasser über das Mittelmeer zum Tropenriff. | VON RAINER STAWIKOWSKI
Als bodenständigen Münsterländer bezeichnet sich Dieter Laumann. Er hat es fertiggebracht, immer noch dort zu leben, wo er geboren wurde, wo er sich wohlfühlt. Und hier, in Borghorst, einem Ortsteil der Kreisstadt Steinfurt, liegen auch seine aquaristischen Wurzeln. An Vaters Goldfisch-Becken erinnert sich Dieter, der im August 1955 das Licht Nordrhein-Westfalens erblickte, gut: „Das war Anfang der 1960er-Jahre. Der Behälter war frei von jeglicher Technik, also auch nicht beleuchtet. Kein Wunder, dass das Grün darin regelmäßig erneuert werden musste, ohne Licht wachsen ja keine Pflanzen!“ Aber das war kein Problem, denn in den Gewässern der Umgebung gab es genug Wasserpflanzen, und die holte man sich eben bei Bedarf. „Mutter war keine Aquarianerin, legte aber Wert darauf, dass der Glaskasten sauber war. Samstags war Großreinemachen, auch in Vaters Fischbecken: Wasser raus, Scheiben geputzt, Steine geschrubbt, Bodengrund gewaschen.

den vollständigen Artikel finden Sie in DATZ 1/2016

Der Blick schweift über die tiefer gelegte Sitzgruppe vorbei an der meterlangen Fensterfront mit großzügiger Aussicht auf den parkartigen Garten (nebst Wasserfall) und endet vor einer lilafarbenen Wand. Dort steht ein Diskus-Becken. Was ist hier los? | Von Rainer Stawikowski
Die Umgebung, in der das Aquarium steht, ist in der Tat erklärungsbedürftig, jedenfalls für Gäste, die das Haus von Dorothea Berger und Holger Sprenger zum ersten Mal betreten. In der Mitte des rund 100 Quadratmeter großen Wohnzimmers steht einladend die Sitzgruppe – ein kleiner Tisch, zwei bequeme Sofas, davon eines L-förmig, im Grunde also nichts Ungewöhnliches. Allerdings muss man zunächst drei Stufen hinabsteigen, um es sich auf einem der Polster gemütlich zu machen. „Wir sitzen hier in dem ehemaligen Schwimmbad eines Hotels“, erläutert mir Holger Sprenger.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2015

Ein Meerwasserbecken, besetzt mit tropischen Fischen und Korallen, als Einstieg in die Aquaristik? Warum eigentlich nicht? Von Rainer Stawikowski
Jahrgang 1963 ist Klaus Müller und studierter Elektroingenieur. Er arbeitet im Ruhrgebiet, plant und automatisiert Kraftwerke und große Gasanlagen. Im „Pott“ ist er auch geboren und aufgewachsen, hat also sein ganzes Leben hier verbracht, und seine Frau Beate und er wollen diesem starken Stück Deutschland auch weiterhin treu bleiben. Nein, als Kind hat Klaus Müller kein Aquarium besessen, erzählt er mir, auch keine Stichlinge und Kaulquappen in den Gewässern der Umgebung gekeschert. Aquarianer ist er nämlich erst seit 15 Monaten. „Eigentlich bin ich noch Anfänger“, koket- tiert er. Dabei sieht sein Riffbecken, das sich höchst harmonisch in das modern eingerichtete Wohnzimmer einfügt, so aus, als wäre es schon seit mehreren Jahren in Betrieb.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2015

Ein Leben ohne Fische ist denkbar, aber nicht wünschenswert, ein Zwei-Meter-Bassin findet selbst in einer 35-Quadratmeter-Wohnung Platz. Klaus Nossmann zählt zu jenen Zeitgenossen, die sich ein Leben ohne Aquarium nicht vorstellen können.| VON RAINER STAWIKOWSKI 

Nein, Kaulquappen haben in meiner aquaristischen Laufbahn überhaupt keine Rolle gespielt“, verrät mir Klaus Nossmann. Dabei ist der gelernte Bäcker gar nicht so viel jünger als ich – Baujahr 1963, also immerhin schon in den Fünzigern. Dennoch hatte aber auch er irgendwie „draußen“ zu jenem Hobby gefunden, dem er sein Leben lang (fast) ohne Unterbrechung treu bleiben sollte: Ein Kumpel aus seiner „ Mofa-Gang“ schwärmte ihm gern von seinem Aquarium vor, wenn sie die Straßen des beschaulichen Dörfchens Ense in der Soester Börde unsicher machten … So etwas wollte er auch haben – und bekam es, als er 14 Jahre alt war.

> den vollständigen Artikel finden Sie in der DATZ-Ausgabe 10/2015

Bei Albert Schmid kann man nicht nur ein wunderschönes Riffaquarium bewundern, sondern auch noch jede Menge Amazonas-Bewohner samt Nachkommen. | Von Petra Fitz

Wenn du ein tolles Meerwasseraquarium sehen willst, dann nehme ich dich mal zum Albert nach Landshut mit“, schwärmte mir Jürgen Kaiser vor ( siehe DATZ 9/2013). Gesagt, getan! Was ich dort zu sehen bekam, über- traf allerdings meine Erwartungen. Freundlich empfingen uns Hausherr Albert und seine Gattin Ulrike bei meinem ersten Besuch. Damals ging es zuerst in den Keller, das „Zuckerl“ im Wohnzimmer kam zum Schluss. Zum Interview-Termin, zwei Jahre später, ging es dann gleich in die gute Stube. Dort hat Albert ein Riffaquarium aufgebaut, das einen sofort in seinen Bann schlägt. Unser Blickfang hat ein Bruttovolumen von 870 Litern und ist über Eck gebaut.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 9/2015