Rückmeldungen zur jeweiligen DATZ-Ausgabe

taiwan 2 klAuf ihrer Suche nach Wasserpflanzen in Taiwan fragte sich Christel KASSELMANN, „wo die bei Hualien beheimateten Paradiesfische (Macropodus opercularis) in der Trockenzeit bleiben, über die Gerhard OTT in DATZ 3/2011 berichtete“, denn sie sah „während der Trockenperiode im Dezember [...] keinerlei Feuchtbiotope“.

Tatsächlich fand auch ich zwei Jahre nach meiner ersten Reise, nämlich 2007, das Grabental südwestlich von Hualien im Januar/Fe­bruar fast vollkommen trocken vor. Es gab allerdings einige wenige Restwasser­löcher, die unter der Vegetation kaum zu erkennen waren. Die dort überlebenden Fische befanden sich zum größten Teil in erbärmlichem Zustand, da die zusammengepferchten Tiere verstärkt Angriffen von zahlreichen Parasiten ausgesetzt waren.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 01|12

dertutnichts klZur Belebung der oberen Zonen meines L-Wels-Aquariums suchte ich noch etwas Passendes. Auf der Messe „Zierfische & Aqua­rium“ in Duisburg sah ich rund vier Zentimeter lange Hecht­salmler (Ctenolucius hujeta), die mir auf Anhieb gefielen.

Spontankäufe sind ja eigentlich nicht zu empfehlen. Aber kennen Sie dieses Gefühl, Tiere zu sehen und unbedingt haben zu wollen, obwohl Sie zu Hause eigentlich genug tolle Fische pflegen? Ich konnte es mir leider nicht verkneifen, acht Hechtsalmler mitzunehmen. Dass sie etwas größer werden, war mir ja klar, aber die robusten und gepanzerten L-Welse werden sie schon in Ruhe lassen – dachte ich.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 01|12

(DATZ 8/2011) Mit großem Interesse habe ich im August-Heft den Beitrag von Siegfried Bäsler über die Mangrove Bay gelesen.

Ich war zuletzt vor elf Jahren dort und freue mich, dass die Riffe noch in gutem Zustand sind, und dass es möglich ist, mit Kompaktkameras im Flachwasser zu ziemlich guten Fotos zu kommen. In den Aufnahmen auf den Seiten 96/97 sieht man jedoch die Grenzen dieses Systems, insbesondere wenn ohne Blitz fotografiert wird, sodass nur blaue und grüne Farbtöne übrig bleiben (was oft aber auch seinen Reiz hat).

Eine Zwergkrallenfrosch- Kaulquappe (Hymenochirus boettgeri) füllt ihren Bauch mit frisch geschlüpften Artemia-Nauplien. In diesem Entwicklungsstadium bildet die Froschlarve die ersten Ansätze der Hinterbeine aus und ist noch so transparent, dass die Farbe der aufgenommenen Nahrung durch die Rumpfhaut hindurchschimmert.

Die Kaulquappen dieser wasserlebenden Froschart ernähren sich von tierischer Kost und schrecken auch vor Kannibalismus nicht zurück. Je nach Futter- und Platzangebot entwickeln sich gleich alte Tiere unterschiedlich schnell, sodass kleinere Exemplare bald in das Beuteschema ihrer weiter entwickelten Geschwister passen.

(DATZ 6, 7 und 9/2011) Der Alptraum vom geplatzten Aquarium im Wohnzimmer! Den zweiteiligen Artikel von Andreas Spreinat las ich mit einer leichten Gänsehaut, und die Leserbriefe in der September-Ausgabe bestätigen die Brisanz dieses Themas, zu dem ich folgende Fragen habe:

Kann man alte Aquarien, die jahrelang nicht genutzt wurden, die also längere Zeit trocken standen, bedenkenlos „reaktivieren“
Verändert sich das Silikon in den Fugen, altert es im Lauf der Zeit, auch wenn der Behälter keinem Wasserdruck ausgesetzt ist?