Rückmeldungen zur jeweiligen DATZ-Ausgabe

leserfotoAls Angestellter in einem Aquarienfischgroßhandel gehört es zu meinen Aufgaben, Bilder von neu eingeführten Fischen anzufertigen. Vor einigen Wochen importierte die Firma aqua-global (Seefeld bei Berlin) eine Zuchtform – „Flower“ – der Sumatrabarbe (Puntius tetrazona oder P. anchisporus) aus Singapur. Zwei dieser hübschen Tiere setzte ich in mein Fotobecken und ließ ihnen erst einmal etwas Zeit, um sich zu akklimatisieren.

Das taten die robusten Barben ziemlich schnell, und schon bald wurde ich Zeuge eines der auch von wildfarbenen Individuen häufig ausgetragenen Maulkämpfe. Dabei stehen sich die Fische mit weit geöffneten Mäulern frontal gegenüber. Dann drehen sie sich plötzlich mit ziemlich hohem Tempo umeinander. Dieses Verhalten ist auf dem Foto festgehalten.

Zwar benehmen sich Sumatrabarben anderen Fischen gegenüber nicht gerade sehr „höflich“, im Gegenteil: Vor allem langflossigen Tieren beißen sie gern Teile der Beflossung ab. Artgenossen jedoch scheinen sie bei ihren Rangeleien keinen Schaden zuzufügen. Autor: Ingo Seidel

leserbriefMit großem Interesse las ich den Artikel, in dem Isaäc Isbrücker den DATZ-Lesern mitteilte, dass Microgeophagus Frey, 1957 als verfügbarer Name akzeptiert werden sollte. Vielleicht gelangte der Autor zu seiner Schlussfolgerung, weil er Mikrogeophagus ebenso wenig mag wie ich – dennoch stimme ich nicht mit ihm überein. Ich hoffe, zeigen zu können, dass Kullander (1977) Recht hatte, als er schrieb, der Name Microgeophagus Frey, 1957 sei nicht verfügbar, weil die Gattung, auf die er sich bezieht, nicht angemessen definiert worden sei. Autor: Martin Geerts

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/11

Auch bei meinem damals erst seit wenigen Wochen in Betrieb befindlichen 600-Liter-Schauaquarium mit Diskusbuntbarschen in meinem Arbeitszimmer im ersten Stock musste ich wegen schlampiger Verklebung der Seitennähte und der Querspange eine „Leckage“ erleben. Passiert ist das – wie auch anders? – ebenfalls nachts. Autor: Joachim Großkopf

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 9/11

leserfotoIst man mitsamt Familie in Schauaquarien oder zoologischen Gärten unterwegs, hat man zwar oft auch eine Kamera in Erwartung schöner Erinnerungsfotos dabei, für „ernsthafte“ Aufnahmen fehlen dann aber in der Regel Ruhe und Zeit. Ein gelungenes Foto erfordert nicht selten mehrere Versuche, Ausdauer und Beharrlichkeit. Den Nachwuchs aber zieht es – verständlich – von einer Attraktion zur nächsten, und selbst der geduldigste Partner will nicht ständig warten, bis das tierische Motiv endlich in der gewünschten Position steht.

Da diese Interessen nicht zusammenpassen, trennt man idealerweise Erholungsausflug und ambitionierte Fotosession, und führt jene ohne Begleitung durch. So richtig abschalten kann aber kaum ein leidenschaftlicher Fotograf. Und so hofft er doch auf den einen oder anderen Schnappschuss, sozusagen „im Vorbeigehen“.

Die hier abgebildete Aufnahme ist ein Beispiel für einen solchen Glücksfall. Man könnte fast meinen, die beiden Einsiedlerkrebse aus dem Kölner Zooaquarium posieren für das Foto, und das größere Exemplar stellt dem interessierten Publikum seinen kleineren Artgenossen vor.

Autor: Andreas Werth

leserbrief-flaggensalmlerHemigrammus ulreyi (Boulenger, 1895) ist aquaristisch zwar schon seit Jahrzehnten bekannt, aber es blieb lange umstritten, welcher Salmler denn nun der „echte Ulreyi“ ist. Namen wie „Goldflossen-“ und „Dreibandsalmler“, Astyanax sp. „Lago Tefé“ oder gar „Falscher Ulreyi“ machten die Runde. Autor: Herbert Bader

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 08/11