Rückmeldungen zur jeweiligen DATZ-Ausgabe

Eine Zwergkrallenfrosch- Kaulquappe (Hymenochirus boettgeri) füllt ihren Bauch mit frisch geschlüpften Artemia-Nauplien. In diesem Entwicklungsstadium bildet die Froschlarve die ersten Ansätze der Hinterbeine aus und ist noch so transparent, dass die Farbe der aufgenommenen Nahrung durch die Rumpfhaut hindurchschimmert.

Die Kaulquappen dieser wasserlebenden Froschart ernähren sich von tierischer Kost und schrecken auch vor Kannibalismus nicht zurück. Je nach Futter- und Platzangebot entwickeln sich gleich alte Tiere unterschiedlich schnell, sodass kleinere Exemplare bald in das Beuteschema ihrer weiter entwickelten Geschwister passen.

(DATZ 6, 7 und 9/2011) Der Alptraum vom geplatzten Aquarium im Wohnzimmer! Den zweiteiligen Artikel von Andreas Spreinat las ich mit einer leichten Gänsehaut, und die Leserbriefe in der September-Ausgabe bestätigen die Brisanz dieses Themas, zu dem ich folgende Fragen habe:

Kann man alte Aquarien, die jahrelang nicht genutzt wurden, die also längere Zeit trocken standen, bedenkenlos „reaktivieren“
Verändert sich das Silikon in den Fugen, altert es im Lauf der Zeit, auch wenn der Behälter keinem Wasserdruck ausgesetzt ist?

Bevor die Jungfische vieler Eierlegender Zahnkarpfen schlüpfen, verbringen die befruchteten Eier mehrere Wochen oder gar Monate im trockenen Boden des verdunsteten Laichgewässers.

Aquarianer lassen diese Fische gern in Torf ablaichen, der sich dann – leicht feucht – bis zum vorhersagbaren Schlupftermin ganz einfach aufbewahren lässt.