Rückmeldungen zur jeweiligen DATZ-Ausgabe

leserfotoIst man mitsamt Familie in Schauaquarien oder zoologischen Gärten unterwegs, hat man zwar oft auch eine Kamera in Erwartung schöner Erinnerungsfotos dabei, für „ernsthafte“ Aufnahmen fehlen dann aber in der Regel Ruhe und Zeit. Ein gelungenes Foto erfordert nicht selten mehrere Versuche, Ausdauer und Beharrlichkeit. Den Nachwuchs aber zieht es – verständlich – von einer Attraktion zur nächsten, und selbst der geduldigste Partner will nicht ständig warten, bis das tierische Motiv endlich in der gewünschten Position steht.

Da diese Interessen nicht zusammenpassen, trennt man idealerweise Erholungsausflug und ambitionierte Fotosession, und führt jene ohne Begleitung durch. So richtig abschalten kann aber kaum ein leidenschaftlicher Fotograf. Und so hofft er doch auf den einen oder anderen Schnappschuss, sozusagen „im Vorbeigehen“.

Die hier abgebildete Aufnahme ist ein Beispiel für einen solchen Glücksfall. Man könnte fast meinen, die beiden Einsiedlerkrebse aus dem Kölner Zooaquarium posieren für das Foto, und das größere Exemplar stellt dem interessierten Publikum seinen kleineren Artgenossen vor.

Autor: Andreas Werth

leserbrief-flaggensalmlerHemigrammus ulreyi (Boulenger, 1895) ist aquaristisch zwar schon seit Jahrzehnten bekannt, aber es blieb lange umstritten, welcher Salmler denn nun der „echte Ulreyi“ ist. Namen wie „Goldflossen-“ und „Dreibandsalmler“, Astyanax sp. „Lago Tefé“ oder gar „Falscher Ulreyi“ machten die Runde. Autor: Herbert Bader

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 08/11

rippenqualleSehr geehrte Redaktion,

können Sie mir helfen? Mein Meerwasseraquarium wird seit einigen Monaten von einer wahrhaften Plage heimgesucht: 500 bis 1000 Rippenquallen (fünf bis zehn Millimeter lang, mit 20 bis 30 Zentimeter langen Tentakeln)! Aufgrund der großen Zahl sind die an sich ja schönen Tiere zu einem Problem geworden. Wie bekomme ich die Situation wieder in den Griff? Gibt es möglicherweise einen empfehlenswerten Fressfeind?

Dennis Schrenner

Bei Ihren Rippenquallen handelt es sich höchstwahrscheinlich um Coeloplana sp. (Ordnung Platyctenida). Im Gegensatz zu den frei schwimmenden, „normalen“ Rippenquallen führen die Coenoplaniden ein benthisches Leben und besitzen einen extrem abgeflachten Körper. Statt Wimpernkämme haben sie eine Art Kriechsohle, sodass sie in Aussehen und Bewegung eher an Plattwürmer erinnern. Rolf Hebbinghaus

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2012

Eigentlich halte ich die DATZ für die kompetenteste deutsche Vivaristik-Zeitschrift. Dennoch möchte ich zum Dezember-Heft einige kritische Anmerkungen machen.

Als Mitglied im AKFS (Arbeitskreis Kaltwasserfische und Fische der Subtropen) bekomme ich regelmäßig die Zeitschrift „VDA aktuell“. Hauptproblem der Autoren dieses Heftes scheinen drohende Einschränkungen bei der Haltung exotischer Fische aus Tierschutzgründen zu sein. Ich halte die Argumente der Tierschützer an­gesichts der Beiträge über sogenannte Nano-Aquarien oder „Häusliche Gewalt“ zur Pflege von Channa pulchra durchaus für stichhaltig. Von den Zuständen in manchen Zoohandlungen oder Zimmeraquarien will ich gar nicht erst schreiben. Dass der Handel vom Verkauf dieser Fische profitiert, ist ja eigentlich klar.

stigmatochromis woodiIn seinem Artikel „Zwei weitere Stigmatochromis-Arten“ bedauert Frank Schäfer, Stauffer et al. hätten in ­ihrem Aufsatz die Identität der Arten S. sp. „guttatus“, S. „Modestus Eastern“, S. „Cave“ und S. „Tolae“ nicht aufgeklärt.

Bei Stigmatochromis sp. „guttatus“ handelt es sich um S. macrorhynchos. Dasselbe Foto von S.guttatus“ findet sich bei Konings, „Malawi cichlids in their ­natural habitat“ (vierte Auflage 2007, Seite 343) und bei Stauffer et al. (Seite 217).

Stigmatochromis sp. „Tolae“ ist S. melanchros (Foto bei Konings, Seite 342, und bei Stauffer et al., Seite 219, b und c).

Hinter Stigmatochromis sp. „Modestus eastern“ verbirgt sich Otopharynx antron (siehe Burnel, „Nouveautés systématiques, Malawi“, August 2009: burnel.perso.neuf.fr/systematiques).

Otopharynx sp. „Cave“ schließlich ist Otopharynx spelaeotes (siehe Burnel).

Von Eliseo García Lescun