Rückmeldungen zur jeweiligen DATZ-Ausgabe

Seit mehreren Monaten haben mein Mann und ich ebenfalls ein 150 Zentimeter langes Süßwasseraquarium für „Fischnotfälle“ in Betrieb. Vor einigen Wochen stellten wir außerdem ein Becken für Schleierkampffische (Betta splendens) auf, und bei Bedarf können wir auf unsere übrigen laufenden Aquarien zurückgreifen oder kurzfristig weitere aufstellen.

Kürzlich zogen wir mit unserem Forum auf eine neue Plattform um und erweiterten dort unser Spektrum unter anderem um Datenbanken (aquabits.co.de). Dort finden sich auch Informationen über das Projekt „Fische in Not“, und es werden weitere private Pflegestellen vorgestellt. Dieses Projekt ist – wie unser eigenes – privat; jeder trägt die Kosten, die ihm dabei entstehen.

So gibt es also bereits mehrere solcher Angebote, doch in der Regel arbeiten ihre Initiatoren im Stillen.

Aquarianer, die sich selbst als private Pflegestelle in einer nach Postleitzahlen sortierten Liste eintragen lassen wollen, können das hier tun: aquaticwelt.de. Autorin: Silvia Bittner

souvenirsIhr Artikel über „originelle“ Urlaubsmitbringsel von der Insel Kreta hat mir gut gefallen, das darin Dargestellte jedoch eher nicht.Was ich nicht begreife: Es gibt tatsächlich immer noch Menschen, die solches Zeug kaufen. Denn gäbe es dafür keinen Markt, dann würden die Händler derartige Geschmacklosigkeiten bestimmt nicht anbieten.

In Spanien sah ich erst vor wenigen Wochen ähnliche Verkaufsstände. Aber auch in Deutschland fand ich schon „tierische Souvenirs“, Muscheln beispielsweise. Vor gar nicht langer Zeit verbrachte ich einen Urlaub auf Rügen, wo ich auf einem Wochenmarkt die hier wiedergegebene Aufnahme machte. Als der Händler bemerkte, dass ich seine Auslagen ablichtete, untersagte er mir das Fotografieren sogleich.

Was ich mich frage: Woher bekommen die Leute diese Dinge? Es ist doch verboten, derartige Tierpräparate in die EU und damit nach Deutschland einzuführen. Autor: Roger Klein

leserfotoAls Angestellter in einem Aquarienfischgroßhandel gehört es zu meinen Aufgaben, Bilder von neu eingeführten Fischen anzufertigen. Vor einigen Wochen importierte die Firma aqua-global (Seefeld bei Berlin) eine Zuchtform – „Flower“ – der Sumatrabarbe (Puntius tetrazona oder P. anchisporus) aus Singapur. Zwei dieser hübschen Tiere setzte ich in mein Fotobecken und ließ ihnen erst einmal etwas Zeit, um sich zu akklimatisieren.

Das taten die robusten Barben ziemlich schnell, und schon bald wurde ich Zeuge eines der auch von wildfarbenen Individuen häufig ausgetragenen Maulkämpfe. Dabei stehen sich die Fische mit weit geöffneten Mäulern frontal gegenüber. Dann drehen sie sich plötzlich mit ziemlich hohem Tempo umeinander. Dieses Verhalten ist auf dem Foto festgehalten.

Zwar benehmen sich Sumatrabarben anderen Fischen gegenüber nicht gerade sehr „höflich“, im Gegenteil: Vor allem langflossigen Tieren beißen sie gern Teile der Beflossung ab. Artgenossen jedoch scheinen sie bei ihren Rangeleien keinen Schaden zuzufügen. Autor: Ingo Seidel

leserbriefMit großem Interesse las ich den Artikel, in dem Isaäc Isbrücker den DATZ-Lesern mitteilte, dass Microgeophagus Frey, 1957 als verfügbarer Name akzeptiert werden sollte. Vielleicht gelangte der Autor zu seiner Schlussfolgerung, weil er Mikrogeophagus ebenso wenig mag wie ich – dennoch stimme ich nicht mit ihm überein. Ich hoffe, zeigen zu können, dass Kullander (1977) Recht hatte, als er schrieb, der Name Microgeophagus Frey, 1957 sei nicht verfügbar, weil die Gattung, auf die er sich bezieht, nicht angemessen definiert worden sei. Autor: Martin Geerts

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/11

Auch bei meinem damals erst seit wenigen Wochen in Betrieb befindlichen 600-Liter-Schauaquarium mit Diskusbuntbarschen in meinem Arbeitszimmer im ersten Stock musste ich wegen schlampiger Verklebung der Seitennähte und der Querspange eine „Leckage“ erleben. Passiert ist das – wie auch anders? – ebenfalls nachts. Autor: Joachim Großkopf

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 9/11