Produkt des Monats 1/2015

PondOxi Air-Set von JBL

Membranbetriebene Luftpumpen sind in der Aquaristik nichts Neues. Von der Firma JBL gibt es ein sol- ches Gerät für den Gartenteich. Mein Teich ist fast zugewachsen. Was die Seerosen, Sumpfschachtelhalme und Froschlöffel nicht schaffen, erledigen die Algen. Alle zwei Wochen schöpfe ich sie mit einem Netz ab und habe dann etwas Ruhe. Die tierischen Teichbewohner finden den Bewuchs praktisch: Die Libellenlarven können daran hochklettern, um sich in ein wunderschönes Fluginsekt zu verwandeln, und die Molchlarven finden tolle Verstecke, um sich vor den räuberischen Insektenlarven zu verbergen. Um es auszuprobieren, installierte ich das Ganze wie vorgeschrieben. Die Pumpe wurde im Keller aufgestellt, der Schlauch führte durch das Fenster und das Abdeckgitter des Lichtschachts in den Gartenteich. Er ist so lang (zehn Meter), dass der Teich noch einige Meter weiter entfernt sein dürfte. An den Schlauch steckte ich den großen Sprudelstein und den mitgelieferten Schwimmer.

Produkt des Monats 12/2014

ClipSafe von JBL

Unendlich groß ist das Sortiment an aquaristischem Zubehör. Was braucht man? Was braucht man bestimmt nicht? Anfänger sind hier oft überfordert. Aber auch manche alten Hasen haben zuweilen ihre Zweifel. An der Notwendigkeit von Schlauchbefestigungen beim Wasserwechsel zweifle ich nicht mehr, nachdem ich selbst – zum Glück nur leichte – Wasserschäden hatte.

Produkt des Monats 11/2014

Dosator von Dennerle

Die beste Versorgung von Aquarienpflanzen mit Nährstoffen erreicht man durch die kontinuierliche Zugabe geringster Düngermengen, denn es ist ideal, den Pflanzen nur so viel zu geben, wie sie auch verbrauchen. Eine solche „quasi kontinuierliche“ Düngung ist etwa mit einer morgendlichen Verabreichung von Flüssigdünger zu erreichen. Diese Methode ist aber nur etwas für disziplinierte Aquarianer. Zumindest bei mir kehrte nach mehreren Wochen der Schlendrian ein, und ich vergaß immer öfter die tägliche Fütterung meiner Pflanzen.
Da lag es nah, eine Erfindung von Dennerle auszuprobieren, den Dosator, eine Vorrichtung für die automatisierte Düngung von Aquarienpflanzen, ohne Strom. Der Anbieter verspricht, dass sich mit dem Gerät Aquarien von 50 bis 300 Litern Inhalt gleichmäßig, permanent und bedarfsgerecht düngen lassen. Bei der stetigen, geringen Dosierung sollen die Wasserpflanzen prächtig wachsen, gleichzeitig soll übermäßigem Algenwachstum durch das geringe Nährstoffniveau vorgebeugt werden.

Produkt des Monats 10/2014

Eco Runner von Aqua Medic

Die Filterung des Wassers ist eine sehr wichtige Maßnahme für die Schaffung und den Erhalt einer guten Wasserqualität im Aquarium, das ist eine Binsenweisheit. Der Fachhandel bietet dazu verschiedene Innen- und Außenfilter an. Wichtig ist dabei, dass das Filtervolumen und die Filterleistung dem Aquarium angepasst sind. Für normal dimensionierte Becken bis rund 500 Liter Volumen sind handelsübliche Innen- und Außenfilter meiner Erfahrung nach gut geeignet. Die Filterung eines großen Aquariums mit deutlich mehr als 500 Litern Wasserinhalt verlangt hingegen eine Filterleistung und ein Filtervolumen, die oftmals nur unter gleichzeitiger Verwendung mehrerer Filter zu gewährleisten sind. Eine sinnvolle Alternative dazu stellt ein separates Filterbecken dar. Es lässt sich bezüglich seiner Abmessungen optimal auf die Größe und den Besatz des Aquariums anpassen.

Produkt des Monats 8/2014

Tetra EX 800 plus Komplett-Set

Dieses Mal kam ein besonders großes Paket aus Gelsenkirchen an. Darin befand sich der Außenfilter EX 800 Plus von der Firma Tetra für Aquarien von 100 bis 300 Litern Inhalt. Zum Vorschein kamen der Filtertopf mit dem darauf montierten Filterkopf und ein kleinerer Karton mit verschiedenen Einzelteilen und einem Schlauch. Der Filter enthielt die Filterkörbe und das Filtermaterial, das vor dem Gebrauch erst vollständig ausgepackt und durchgespült werden muss. Da ich den zu testenden Filter an ein bereits in Betrieb befindliches Aquarium (anstelle des dort bisher verwendeten Geräts) anschließen wollte, spülte ich die Filtermedien nicht, wie in der umfangreichen Bedienungsanleitung angeregt, mit Leitungswasser, sondern mit „Putzwasser“ des alten Filtersubstrats und übernahm anstelle der Aktivkohle einiges von diesem alten Substrat.