In DATZ 12/2012 stellten wir das „aQuaDRAEN“ vor, ein Aquarium, das sich dadurch auszeichnet, dass es in einer Wanne im mitgelieferten Schrank steht, die dem Beckenvolumen entspricht. Sollte das Bassin also wirklich einmal undicht werden, dann fängt die Wanne das auslaufende Wasser auf und hindert es daran, sich auf dem Zimmerboden breitzumachen. Die beiden Erfurter Eric Lux und André Griebel, Erfinder und Vertreiber des aQuaDRAEN, stellten der DATZ-Redaktion für ihren Testlauf ein Exemplar zur Verfügung, das anschließend verlost werden sollte. Wie zu erwarten, hätten sich mehrere Leser gern dieses Aquarium in Gelsenkirchen abgeholt. Das Los fiel auf Georg Markuszewski, der bereits einen Termin in der Skagerrakstraße vereinbart hatte, als ihn ein längerer Klinikaufenthalt ereilte. Großzügig stellte er seinen Gewinn zur Verfügung, und Marion Ruttkowski durfte noch einmal Glücksfee spielen. Hier stellen wir die neuen Gewinner vor: Susanne Lauterbach und ihr Freund Björn Odparlik freuten sich sehr über ihr Glück, statteten der Redaktion an einem sonnigen Juli-Tag einen netten Besuch ab und luden dann Aquarium samt Zubehör in ihr Auto. Björn ist schon seit fünf Jahren Aquarianer und seit einiger Zeit regelmäßiger DATZ-Leser. In ihrem Wohnzimmer betreiben er und seine Susanne ein großes Süßwasserbecken (200 Liter), und das Schlafzimmer birgt drei Meerwasserbassins (60 und 30 Liter). Björns und Susannes aquaristische Interessen sind breit gefächert. Was aber nun in das neue, fünfte Aquarium einziehen soll, wissen die beiden noch nicht. Aber sie haben versprochen, es uns bei Gelegenheit zu verraten. Redaktion

Produkt des Monats 9/2013

Aquarienfischfutter von Söll

Nicht immer kann man bei der Fütterung seiner Aquarienbewohner auf lebende Futtertiere oder Tiefkühlkost zurückgreifen und muss seine Trockenfuttervorräte bemühen, die man als Ergänzungsnahrung ja stets bereithält (es soll sogar Fischfreunde geben, die ihre Lieblinge ausschließlich „trocken“ füttern). Liebhaber mit mehreren Aquarien bevorzugen meist Zehn- oder 20-Liter- Eimer mit Flockenfutter. Andere verfügen über ein Sortiment zahlloser kleinerer und größerer Dosen verschiedener Hersteller mit „Flakes“, „Pellets“, „Sticks“ oder „Tabs“. Es gibt eine Fülle von Angeboten renommierter Firmen, aber auch Billigproduzenten. Manche Tiere genießen immer noch das gleiche Fabrikat, das ihr Pfleger bereits in seiner Jugendzeit verfütterte, weil es damals schon so gut war. Selbstverständlich wurde die Qualität im Lauf der Jahre immer noch weiter verbessert. Einige bekannte Produkte entwickelten sich mit der Zeit recht hochpreisig, sodass diverse Aquarianer auf preiswertere Angebote zurückgreifen.

Produkt des Monats 8/2013

LED-Röhre "Tropical zwölf Watt", "Marine zwölf Watt" und "Tropical Duo" von Rebie

Die Firma Rebie hat seit mehreren Jahren eine LEDRöhre im Programm, die in T8-Lichteinheiten (mit konventionellem Vorschaltgerät) eingebaut werden kann. Beim Wechsel der Leuchtmittel von T8- auf LED-Röhren muss lediglich der alte Starter durch den mitgelieferten LED-Starter ersetzt werden. Die LED-Röhre ist mit einer ausführlichen Einbauanleitung (mit Sicherheitshinweisen) versehen, die den Starterwechsel und die eventuell nötige Ausrichtung der Endkappe genau beschreibt. Das Leuchtmittel ist zurzeit in fünf verschiedenen Lichtfarben (siehe Tabelle), geeignet für Süß- und Meerwasseraquarien sowie für Terrarien, lieferbar. Die momentan verfügbaren Längen sind 60, 90, 120, 150 Zentimeter – entsprechend den 18-, 30-, 36- und 58-Watt-T8-Leuchtstoffröhren. In der Tabelle sind beispielhaft die Produktdaten der 90 Zentimeter langen LED-Röhren (sie ersetzen 30-Watt-T8-Röhren) für Süßwasser- und Meerwasseraquarien sowie für Terrarien zusammengefasst.

Produkt des Monats 7/2013

Aqua In-out_komplett-Set von JBL

Der Wasserwechsel spielt in der Aquaristik eine nicht unbedeutende Rolle (siehe auch den Beitrag auf Seite 56). Aber je größer das Aquarium, desto dringender stellt sich die Frage nach der passenden Methode. Da wäre zunächst die altbekannte Vorgehensweise, das Wasser mittels Schlauch in einen unter dem Becken stehenden Eimer laufen zu lassen, den man dann im Bad entleert. Bei der empfohlenen Mindestwechselmenge von 30 Prozent artet das bei einem 500-Liter-Bassin schnell in Arbeit aus. Das Wasser direkt aus dem Aquarium ins Bad ablaufen zu lassen ist eine weniger schweißtreibende Methode. Allerdings ist es immer etwas problematisch, den Schlauch zunächst so zu füllen, dass er mit ein wenig Gefälle auch ansaugt.

Produkt des Monats 6/2013

Aqua Terra Tool 1-Pinzette und Aqua Terra Tool SP-Spatel von JBL

Solche oder ähnliche Heimwerker-Weisheiten kennt jeder, aber da ist auch etwas dran. Viele Hobbybastler besitzen tatsächlich ein Lieblingswerkzeug, sei es der vom Opa geerbte Schraubenzieher mit Holzgriff, sei es der Zollstock aus der Lehrzeit. Natürlich haben auch Aquarianer ihre bevorzugten Utensilien, so auch ich.
Mein Favorit stammt aber nicht aus alten Aquaristik-Zeiten, ich bin vielmehr von der eher neuen JBL-Pflanzenpinzette begeistert, der „Aqua Terra Tool P1“. Sicher, auch früher besaß ich Plastik- oder Metallpinzetten. Ganz zu Anfang hatte ich mir sogar eine Holzpinzette aus einer Wäscheklammer und zwei dünnen Holzleisten gebastelt. Aber keines dieser Instrumente war so perfekt wie das von JBL.
Die Pinzette ist mit 30 Zentimetern schön lang. Man kann in nicht zu hohen Aquarien bequem damit hantieren, ohne gleich mit dem ganzen Arm ins Wasser eintauchen zu müssen. Bei einem Gewicht von 78 Gramm liegt das Stück gut in der Hand, ist also nicht zu leicht. Und besonders dünn ist das Werkzeug auch nicht.