Produkt des Monats 2/2013

PowerCleaner von EHEIM

Die meisten Aquarianer haben ihre – mehr oder weniger – guten Erfahrungen mit – mehr oder weniger – gut funktionierenden Scheibenreinigern gemacht. Ich natürlich auch, und so ganz zufrieden war ich bisher eigentlich nie.
Ganz früher gab es Kon­struktionen, die aus einer auf einem Metall- oder Holzstab gesteckten Zwinge bestanden, in die eine Rasierklinge eingespannt war. Die Verletzungsgefahr beim Klingenwechsel war nicht unerheblich! Außerdem war der Holzstab meistens viel zu dünn und zerbrach schon einmal.
Die darauf folgenden Scheibenreiniger-Generationen in den 1970er-Jahren ­waren aus Plastik gefertigt. Sie boten zwar eine „modernere“ Optik, doch gab es immer noch die berüchtigte Rasierklinge. Der Plastikstab zerbrach zwar nicht, aber man hatte keinen festen Halt beim Reinigen, da der dünne Stab unter Druck viel zu sehr nachgab und sich verbog.

Red Sea 33 kldatzvolltextIm ersten Teil des Praxisbeitrags geht es um den Aufbau, die Inbetriebnahme und den Erstbesatz des Aquariums.

Berichte über die Beobachtungen und Erfahrungen während des laufenden Betriebs sowie über die Entwicklung des Tierbestands sind für spätere Ausgaben vorgesehen.

testlauf jbl_co_duengesystemeProdukt des Monats 1/2013

Düngesysteme von JBL

Als 1967 der erste Beitrag zur Kohlenstoffernährung in der DATZ publiziert wurde, revolutionierte Kaspar Horst damit die Pflanzenaquaristik. Seit nunmehr 45 Jahren ist in der Aquaristik bekannt, dass die Zugabe von CO2 das Pflanzenwachstum im Aquarium erheblich fördert. Es ist der Kohlenstoff (C), der ­lebensnotwendig für die Ernährung von Pflanzen ist und der auch den Pflanzen im Aquarium in ausreichendem Maß zur Verfügung stehen muss.

Während in den Anfangsjahren dieser Erkenntnis die Zugabe von CO2 nur durch die Gärmethode (Zucker, Hefe, Wasser) praktiziert wurde, bietet die Aquaristik-Industrie mittlerweile perfektionierte und hochmoderne CO2-Düngesysteme an. Mehrere Produkte verschiedener Firmen probierte ich im Lauf der vergangenen Jahre aus, mit unterschied­lichen Erfahrungen.

Seit einigen Monaten betreibe ich zwei CO2-Anlagen „ProFlora m602 mit pH Control“ der Firma JBL. Die erste Anlage schloss ich vor zweieinhalb Jahren an einem 450-Liter-Pflanzenaquarium an, die zweite betreibe ich seit 14 Monaten an einem 1.300-Liter-Aquarium, das ebenfalls ein sehr dichtes Pflanzenwachstum aufweist.


Über meine Erfahrungen mit beiden Anlagen berichte ich hier.

testlauf - wo bleibt das wasser3Produkt des Monats 12/2012

DRAEN-Schrank von aQuaDRAEN

Aquarienschränke gibt es viele. Schaut man sich in Zoofachgeschäften oder auf Messen um, findet man eine große Auswahl an Schränken mit Aquarien als Komplettangebot. Für jede Wohnungseinrichtung wird etwas Passendes offeriert, von rustikalem Dekor bis zu hochmodernem Design.

Nun gibt es eine kleine Firma in Erfurt, deren Inhaber Aquarienschränke nach Wunsch anfertigen, und das mit einer Besonderheit in der Funktionsweise des Unterschranks, für die sogar ein Patent vergeben wurde.

Ein solches Stück macht natürlich neugierig, und so fand André Griebel von aQuaDRAEN in der Hauptstadt Thüringens den Weg in das aquaristische Zentrum Nordrhein-Westfalens und brachte einen Unterschrank sowie ein 54-Liter-Komplett-Aquarium nach Gelsenkirchen.

testlauf kleiner_filter2Produkt des Monats 11/2012

aquacompact 40 von Eheim

Wasserbewohner optimal in Nano-Aquarien zu halten kann mindestens ebenso arbeitsintensiv sein wie ihre Pflege in „normalen“ oder größeren Becken. Manchmal hat man mit der Kleinst-Aquaristik sogar noch etwas mehr Arbeit.

Jeder erfahrene Aquarianer weiß, dass sich schon leichte Pflegefehler in Miniatur-Aquarien katastrophal auswirken können, während ein eingefahrenes 240-Liter-Bassin so manchen Anfänger-Lapsus wegsteckt. Dennoch hält der Trend, Zwergfische und Wirbellose in kleinen Becken zu halten, unvermindert an.

In Mini-Aquarien (zehn bis 40 Liter Inhalt) kommt es leider häufig zu Problemen mit der Filterung. Meist wird ein Innenfilter installiert, der zum Lieferumfang (fast) jedes Kompaktsets gehört. Ein Nachteil dieser Geräte ist nicht selten das zu geringe Filtervolumen. Dementsprechend schnell setzt sich das Filtermaterial zu und muss dann oft gewechselt werden. Eine biologische Filterung kommt so nur mühsam in Gang.

Ein Innenfilter mit möglichst großem Volumen soll aber auch nicht zu viel Platz im Aquarium einnehmen. Zudem stört er die Optik und lässt sich mitunter nur schwierig verbergen. Nicht jeder Aquarianer ist so geschickt, eine Dekoration zu schaffen, die von der meist unschönen Technik ablenkt.