Produkt des Monats12/2013

Bubble Magus von H&S GmbH

Als Fisch-Fan pflege ich viele Schuppenträger in meinem 250-Liter-Meerwasseraquarium, und allmählich war es an der Zeit, dass ich mir Gedanken über einen neuen, leistungsstarken Eiweißabschäumer machte. Man will seinen Tieren ja optimale Bedingungen bieten! Meine Wahl fiel auf den „Bubble Magus NAC³+“. Der Sitz der gleichnamigen Firma – Bubble Magus – befindet sich in China. Der Vertrieb in Deutschland läuft über „H+S Aquaristik“, wo laut Firmeninfo auch sämtliche Modelle getestet wurden. H+S Aquaristik gewährt die volle Garantie, übernimmt den Service und führt Reparaturen aus. Das hört sich doch gut an, dachte ich, und bestellte mir einen solchen Abschäumer im Online-Shop von „Mrutzek Meeresaquaristk“. Es gibt in der NAC-Reihe zwei Modelle, den NAC³ und den NAC³+. Sie unterscheiden sich darin, dass die Pumpe entweder unter dem Abschäumer oder seitlich angesetzt ist. Aus Platzgründen entschied ich mich für das Modell „Pumpe unten“. Der Bubble Magus NAC³+ ist ausgelegt für Aquarien von 100 bis 300 Litern Inhalt. Das Gerät hat die Abmessungen: Querschnitt 175 x 110, Höhe (mit Schaumtopf) 445 Millimeter. Eine Förderpumpe mit Nadelrad sorgt für eine ordentliche Turbulenz in der Reaktionskammer. Die Leistungsaufnahme der Pumpe liegt laut Hersteller bei acht Watt, auf der Pumpe steht jedoch: „15 Watt.“ Das irritierte mich. Also schickte ich Michael Mrutzek eine E-Mail, die er auch prompt beantwortete. Er teilte mir mit, dass die Strömungspumpe im Abschäumermodus weniger Strom verbrauche als im Strömungsbetrieb. Auf Anraten von Michael Mrutzek wandte ich mich auch noch an H+S. Udo Kellermann antwortete sogleich und bestätigte Mrutzeks Vermutung. Laut Kellermann verbraucht die Pumpe im „Luft-Wasser-Gemisch“-Betrieb acht und als Strömungspumpe 15 Watt. Der Lufteinzug liegt bei etwa 200 Litern pro Stunde. Der große Schaumtopf lässt sich ganz einfach abnehmen und säubern. Zusätzlich verfügt der Topf über einen Schlauchanschluss. So kann man ihn entleeren, ohne ihn abzunehmen. Da ich allerdings ohnehin ein- oder zweimal pro Woche den Topf und das darin befindlich Steigrohr säubere, verschloss ich den Anschluss.

Das Aquarium steht jetzt zwölf Monate, und es hat sich gezeigt, dass „Plug and Play“ doch nicht so einfach umzusetzen ist wie ursprünglich gedacht. | Von Daniel Heerz

Grundsätzlich bin ich mit dem Aquarium und der technischen Ausstattung durchaus zufrieden. Die Anlage läuft zuverlässig und störungsfrei. Alles ist gut zugänglich und praxisorientiert. Der Abschäumer lässt sich einfach reinigen, die Lampen können bei Bedarf teilweise einfach hochgeklappt werden, und die automatische Nachfüllvorrichtung für das verdunstete Wasser ist ein echtes Highlight. Die Steuerzentrale des Aquariums mit integrierter Zeitschaltuhr und einzelnen Sicherungen sowie die technischen Erweiterungsmöglichkeiten des Beckens überzeugen ebenfalls. Schon kurz nach Inbetriebnahme des Beckens wurde die Wasseraufbereitungstechnik durch einen 25 Watt starken UVC-Entkeimer ergänzt, um die Fische vor Ektoparasiten zu schützen. Anschlüsse für solche Zusatzgeräte sind bereits vorhanden. Die Vibrationsgeräusche der Hauptumwälz- und der Filterpumpe fand ich ziemlich laut. Ich ersetzte deshalb die Verbindungsschläuche durch längere Schlauchstücke aus Silikon. So wurden Schwingungen entkoppelt und die Geräusche auf ein Minimum reduziert. Die zu je 50 Prozent aus weißen und blauen Röhren bestehende Beleuchtung wirkte recht kalt und nach ein paar Monaten ziemlich fahl. Die Farben der Korallen und Fische kamen nicht richtig zur Geltung. Nachdem sie knapp ein Jahr gebrannt hatten, tauschte ich sie gegen Röhren der neuen Lampengeneration „Reef Spec“ von Red Sea aus und bin vom jetzigen Licht begeistert.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2013

Produkt des Monats 11/2013

Aqua Cool von Zoo Med Europe

Im dritten Stock unseres Verlagshauses (Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart), steht in meinem Büro ein schönes 120-Liter-Aquarium. Normalerweise ist es gut bepflanzt und sieht ganz hübsch aus. Doch im Sommer erwärmt sich das Wasser zügig auf häufig über 30 ºC. Schuld daran sind neben dem heißen Wetter die schlechte Isolierung der Wände und vor allem die T5-Beleuchtung (zweimal 24 Watt), die bei geschlossener Abdeckung ordentlich heizt. Die Pflanzen halten das regelmäßig nur eine Weile aus und quittieren dann ihren Dienst. Im heißen Sommer 2003 starben sie bei Temperaturen von über 32 ºC „wie die Fliegen“. Auch das Öffnen der Abdeckung half nicht. Die Fische, eher unempfindliche Arten, sind da widerstandsfähiger. In meinem Meeresaquarium daheim hatte ich dieses Problem ebenfalls. Ein großer Ventilator wurde aufgestellt, mit List und viel Klebeband auf einem Schrank neben dem Aquarium so fixiert, dass der Luftstrom genau auf die Wasseroberfläche traf und tagsüber dafür sorgte, dass die Temperatur nicht über 26 bis 28 ºC stieg. So umständlich braucht man heute nicht mehr zu arbeiten. Inzwischen gibt es etliche Lüftungssysteme. Bei Zoo Med fand ich einen Lüfter zum seitlichen Anhängen an das Aquarium, den „Aqua Cool“, für mein Büro-Becken genau das Richtige! Aber würde er es auch schaffen, eine übermäßige Erhitzung des Wassers zu verhindern? Die Montage erwies sich als einfach: Krümmer aufstecken, Düse ebenfalls, Kabel einstecken, Saugnapf anbringen und das Ganze an das Aquarium hängen, gegebenenfalls mit der Klemme etwas fixieren. Dann den Lüfterschalter betätigen und die Düse auf das Wasser richten – das war’s schon.

Produkt des Monats 10/2013

Schneckenfalle von JBL

Obwohl ich schon „ewig“ Aquarianer bin, hatte ich eigentlich nie Probleme mit Schnecken. Die Vermehrung von Apfel- und Posthornschnecken hält sich bei mir in Grenzen. Über bescheidenen Nachwuchs von Raubschnecken freue ich mich. In einem Becken mit Harnischwelsen bewegt sich allerdings manchmal der Bodengrund leicht, aber unübersehbar – insbesondere nach einer zu gut gemeinten Gabe von Futtertabletten. Zweifellos lebt in dem Kies-Sand-Gemisch eine große Zahl von Turmdeckelschnecken, aber sie stören mich nicht. Die Nützlichkeit dieser kleinen Helfer ist ja bekannt. Die Tiere bleiben fast immer im Aquarienboden, und da ich regelmäßig Wasserwechsel vornehme, sind die Wasserwerte immer in Ordnung. Kürzlich bekam ich eine Schneckenfalle von der Firma JBL in die Finger. „Lim- Collet 2“. Von verschiedenen Aquarianern kenne ich eher negative Ansichten zu Schneckenfallen. Da ich aber ein Aquarienmensch mit grundsätzlich positiver Einstellung bin, wollte ich natürlich die Aussagen dieser Miesmacher widerlegen. Vielleicht ist bei LimCollet 2 ja alles anders? „Tester“ sollte vor allem mein massenhafter Bestand an Turmdeckelschnecken sein. Erfreut nahm ich also die Falle aus der Verpackung und machte mich mit dem Produkt vertraut.

Produkt des Monats 10/2013

Temperaturregler und Heizer von Schego

Damit sich unsere Pfleglinge im Aquarium auch wirklich wohl fühlen, ist neben anderen Wasserparametern die richtige Temperatur ein ganz wichtiger Faktor. Die Kombination aus Regelheizer und mehr oder weniger günstigem Glasthermometer kennt jeder Aquarianer, und auch deren Tücken sind hinlänglich bekannt. Alternativ kann man den Heizer über einen Temperaturregler mit entsprechendem Sensor steuern. Der TRD von Schego kann Heizer bis maximal 1.000 Watt regeln.