Produkt des Monats 8/2014

Tetra EX 800 plus Komplett-Set

Dieses Mal kam ein besonders großes Paket aus Gelsenkirchen an. Darin befand sich der Außenfilter EX 800 Plus von der Firma Tetra für Aquarien von 100 bis 300 Litern Inhalt. Zum Vorschein kamen der Filtertopf mit dem darauf montierten Filterkopf und ein kleinerer Karton mit verschiedenen Einzelteilen und einem Schlauch. Der Filter enthielt die Filterkörbe und das Filtermaterial, das vor dem Gebrauch erst vollständig ausgepackt und durchgespült werden muss. Da ich den zu testenden Filter an ein bereits in Betrieb befindliches Aquarium (anstelle des dort bisher verwendeten Geräts) anschließen wollte, spülte ich die Filtermedien nicht, wie in der umfangreichen Bedienungsanleitung angeregt, mit Leitungswasser, sondern mit „Putzwasser“ des alten Filtersubstrats und übernahm anstelle der Aktivkohle einiges von diesem alten Substrat.

Produkt des Monats 9/2014

Dupla PlantFix von Dohse Aquaristik KG

Dohse-Aquaristik hat einen Pflanzen-Schnellkleber unter dem Namen „Dupla PlantFix“ auf den Markt gebracht, der vor allem für Aquarianer, die Pflanzen auf Dekorationsmaterial fixieren wollen, besonders interessant ist. Bei dem Gelkleber handelt es sich um einen Sekundenkleber auf Cyanacrylat- Basis. Derartige Kleber werden zum Verarzten von Wunden eingesetzt; sie sind für die Aquaristik geeignet, weil sie keine Giftstoffe abgeben. Bei bisher angebotenen Universalklebern, die sowohl unter als auch über Wasser kleben und aushärten, handelt es sich um Produkte auf Polymer-Basis. Silikon-Hochleistungskleber dienen bevorzugt dazu, Aquarien unter Wasser abzudichten, können aber auch verwendet werden, um unterschiedliche Materialien zu befestigen, etwa Korallen auf steinigem oder anderem Untergrund. Diese Kleber sind ebenfalls ungiftig, frei von Lösungsmitteln und haben sich in der modernen Aquaristik mehr oder weniger gut bewährt. Manch einer wird sich schon gefragt haben, wie Aquascaper winzige Lebermoose auf Steinen fixieren.

Produkt des Monats 7/2014

Cooler 100 von JBL

Jedes Jahr im Sommer werden hohe Wassertemperaturen in manchen Aquarien zum Problem. Pumpen und Beleuchtung sorgen für einen Anstieg um 3 bis 5 °C oberhalb der Raumtemperatur. Insbesondere in Meerwasserbecken liegt die tolerierbare Wärme bei rund 28 °C. Was ist zu tun, wenn die Raumtemperatur diesen Wert erreicht? Das Aquarium muss gekühlt werden, gegebenenfalls wird kurzzeitig die Beleuchtung reduziert oder abgeschaltet, damit sie an besonders heißen Tagen das Wasser nicht zusätzlich aufheizt. Elektrische Kühlaggregate leisten hier gute Dienste, haben aber einen hohen Stromverbrauch. Ventilatoren eignen sich ebenfalls. Jeder handelsübliche Propeller erbringt gute Ergebnisse. Früher setzte ich im Sommer immer einen Standventilator aus dem Baumarkt ein. Jetzt, als Familienvater, wünsche ich mir eine sichere Lösung, die gezielt die Oberfläche des Aquariums ansteuert. Und eleganter sollte der Kühlventilator im Wohnraum auch aussehen, ich lebe ja nicht mehr in meiner Studentenbude.

Produkt des Monats 6/2014

Nano Power LED 5.0 von Dennerle

Anfang des Jahres brachte Dennerle eine neue LED-Beleuchtung für Nano-Aquarien auf den Markt, die „Nano Power LED 5.0“. Wie immer bei Dennerle, ist die Verpackung nicht nur schön anzusehen, sondern man kann darauf auch die wichtigsten Informationen zum Produkt nachlesen. Vorbildlich sind im Fall der LED-Leuchte die Ausführlichkeit der technischen Angaben (Stromverbrauch, Lichtfarbe, Brenndauer, Lichtstrom). Besonders gut gefällt mir die grafische Darstellung der Beleuchtungsstärke (Lichtstrom pro Quadratmeter), abhängig vom Abstand der bestrahlten Fläche zum Leuchtmittel. Hier ist auf einen Blick ersichtlich, wie viel Lichtleistung in welchen Wassertiefen ankommt.

Produkt des Monats 5/2015

Aquarien-Durchlüfter von EHEIM

Für einige Nachzucht- und Aufzuchtaquarien brauchte ich eine Durchlüfterpumpe, die mindestens acht kleinere Becken versorgen sollte. In meinem Fischzimmer blubberte und brodelte es bereits in 18 Bassins mit verschiedenen Filter- und Durchlüftungssystemen. Hauptsächlich waren dort Hamburger Mattenfilter mit eingebauten Motorpumpen in Betrieb, jedenfalls für Aquarien, die eine stärkere Strömung benötigten. In den Behältern mit weniger kräftiger Wasserbewegung waren die „Hamburger“ mit Lufthebern bestückt. Noch immer konnte ich mich nicht dazu entschließen, mit Kompressoren zu arbeiten. Der erhöhte Geräuschpegel der Verdichter schreckte mich bisher ab – Aquaristik soll ja auch beruhigend wirken! Daher suchte ich eine Pumpe für mehrere kleinere Innenfilter, die möglichst wenig „Krach“ macht, preisgünstig ist, eine gute Leistung erbringt und die bei den ständig steigenden Energiepreisen kostenerträglich bleibt.