Naturnahe Live-Wetter-Beleuchtung von LiWeBe

Die LED-Beleuchtung für Aquarien ist auf dem Vormarsch. Neben namhaften Herstellern gibt es inzwischen viele Online-Shops, die derartige Produkte für Aquarien anbieten. Anhand der Angaben ist es nicht immer einfach abzuschätzen, ob sie auch halten, was sie versprechen. | VON PETRA FITZ

Mein „Scubacube“ von Eheim mit den Maßen 65 x 65 x 65 Zentimeter wurde bisher mit zwei 24-Watt-T4-Röhren erhellt. Da ich ein Fan von LED-Beleuchtungen bin, wollte ich das Aquarium umrüsten. Bei Internet-Recherchen wurde ich auf die Firma LiWeBe aufmerksam. Neben einer Steuerbox für eine „Live- Wetter-Beleuchtung“ (daher auch der Firmenname) bietet sie auch selbst entwickelte und produzierte LED-Balken an: Das „Scaping Light“ ist laut Hersteller bei gleicher Wattzahl bis zu 30 Prozent heller als andere Markenprodukte. Damit hat es eine sehr gute Tiefenwirkung – ideal also für Aquarianer, die hohe Becken besitzen und dennoch guten Pflanzenwuchs wünschen.

Produkt des Monats 9/2015

Daytime-Leuchten von Waltron

Auf der Messe „Fisch & Reptil“ in Sindelfingen wurde ich auf die Firma Waltron aufmerksam, die dort ihre Daytime-Leuchten ausstellte. Als ich erfuhr, dass es für mein Büro-Aquarium, ein „Juwel Lido 120“, eine genau passende LED-Leuchte gebe, war mein Entschluss gefasst. Nach einiger Zeit kam die Lampe (sie wird maßgefertigt und konfektioniert, das dauert ein paar Tage) und funktionierte von Anfang an tadellos. Aber was ich da nun hatte, war nicht einfach eine Leuchte, sondern ein kleines Schmuckstück mit jeder Menge Power und einem Steuergerät, das interessante Spielereien erlaubt, die man zwar nicht haben muss, die aber Sinn ergeben und – einfach cool sind. Die Daytime-Leuchten sind keine Einzelleuchten, sondern ein System. Für fast jedes denkbare Aquarium gibt es sie, und sie passen auch noch genau! Dafür braucht man natürlich eine Menge Zubehör, Adapter, Magnethalter, die die Leuchten sicher auf dem Becken halten. Ein Blick auf www. Daytime.de zeigt die Vielfalt.

Eigentlich verband unser Autor Eheim nie mit Meeresaquaristik – bis er beruflich im Eheim- Werk in Deizisau bei Stuttgart zu tun hatte und dort etliche Meeresaquarien und ein riesiges Wandgemälde mit einem tollen Meeresmotiv bewundern durfte. | Von Werner Baumeister

Die Firma Eheim begleitet mein Aquarianerdasein, seitdem ich denken kann. Früher waren es vor allem die Aquarienfilter und -pumpen, die ich benutzte. Als ich später zur Fraktion der Meeresaquarianer wechselte, setzte ich Eheim-Produkte – abgesehen von den Pumpen – nur gelegentlich ein. Doch seit einiger Zeit bedient die Firma aus Deizisau mit einer ganzen Linie von Komplettaquarien und Zubehör auch die salzige Variante unseres Hobbys. Ich betreibe seit gut einem Jahr ein „Incpiria 300“. Wird diese Aquarienserie dem Eheim-Qualitätsanspruch gerecht?
Ohne Helfer wird es schwer.

Produkt des Monats 8/2015

Multireaktor 1500 von Dohse-Aquaristik KG

Wozu braucht man eigentlich dieses Gerät, fragt sich mancher vielleicht im ersten Augenblick. Ich suche schon lange nach einer eleganten Möglichkeit, um beispielsweise die Aktivkohle, die ich in meinen Meerwasseraquarien einsetze, besser nutzen zu können. Der DuplaMarin Multireaktor 1500 kam mir da gerade recht. Eingefülltes Substrat wird hier zwangsgespült, was die Effektivität der meisten Adsorber deutlich erhöht. Der Multireaktor kann in den Filtersumpf gestellt oder außen ans Aquarium gehängt werden. Mit den 12/16-Millimeter-Schlauch- Adaptern lässt er sich im Bypass- Betrieb anschließen, das heißt, er wird einfach in den bestehenden Förderschlauch des Unterschrankbeckens zwischengeschaltet. Er lässt sich aber auch mit einer separaten Förderpumpe betreiben, was ich ausprobierte.

Produkt des Monats 07/15

Futterautomat AutoFood von JBL

Selbst Aquarianer brauchen hin und wieder Urlaub, und dann muss gut überlegt sein, wer oder was in dieser Zeit die Fische füttert. Alte Hasen mit Reise-Ambitionen, bei denen mehr Becken im Keller stehen als in mancher Zoohandlung, haben das im Griff. Versierte Urlaubsvertretungen – Ehefrauen, Vereinskollegen oder andere Fischfreaks – sind dann präsent. Was aber tun die vielen „Normalaquarianer“? Es soll sie ja wirklich geben, Fischfreunde also, die nur ein oder zwei Bassins besitzen, vielleicht noch nicht so lange mit dem Hobby vertraut sind, besorgte Familienoberhäupter, Aquarianer, die keinem Verein angehören – Menschen, die eben alles richtig machen wollen und für den Urlaub keine kompetente Vertretung finden.