Eigentlich verband unser Autor Eheim nie mit Meeresaquaristik – bis er beruflich im Eheim- Werk in Deizisau bei Stuttgart zu tun hatte und dort etliche Meeresaquarien und ein riesiges Wandgemälde mit einem tollen Meeresmotiv bewundern durfte. | Von Werner Baumeister

Die Firma Eheim begleitet mein Aquarianerdasein, seitdem ich denken kann. Früher waren es vor allem die Aquarienfilter und -pumpen, die ich benutzte. Als ich später zur Fraktion der Meeresaquarianer wechselte, setzte ich Eheim-Produkte – abgesehen von den Pumpen – nur gelegentlich ein. Doch seit einiger Zeit bedient die Firma aus Deizisau mit einer ganzen Linie von Komplettaquarien und Zubehör auch die salzige Variante unseres Hobbys. Ich betreibe seit gut einem Jahr ein „Incpiria 300“. Wird diese Aquarienserie dem Eheim-Qualitätsanspruch gerecht?
Ohne Helfer wird es schwer.

Produkt des Monats 8/2015

Multireaktor 1500 von Dohse-Aquaristik KG

Wozu braucht man eigentlich dieses Gerät, fragt sich mancher vielleicht im ersten Augenblick. Ich suche schon lange nach einer eleganten Möglichkeit, um beispielsweise die Aktivkohle, die ich in meinen Meerwasseraquarien einsetze, besser nutzen zu können. Der DuplaMarin Multireaktor 1500 kam mir da gerade recht. Eingefülltes Substrat wird hier zwangsgespült, was die Effektivität der meisten Adsorber deutlich erhöht. Der Multireaktor kann in den Filtersumpf gestellt oder außen ans Aquarium gehängt werden. Mit den 12/16-Millimeter-Schlauch- Adaptern lässt er sich im Bypass- Betrieb anschließen, das heißt, er wird einfach in den bestehenden Förderschlauch des Unterschrankbeckens zwischengeschaltet. Er lässt sich aber auch mit einer separaten Förderpumpe betreiben, was ich ausprobierte.

Produkt des Monats 07/15

Futterautomat AutoFood von JBL

Selbst Aquarianer brauchen hin und wieder Urlaub, und dann muss gut überlegt sein, wer oder was in dieser Zeit die Fische füttert. Alte Hasen mit Reise-Ambitionen, bei denen mehr Becken im Keller stehen als in mancher Zoohandlung, haben das im Griff. Versierte Urlaubsvertretungen – Ehefrauen, Vereinskollegen oder andere Fischfreaks – sind dann präsent. Was aber tun die vielen „Normalaquarianer“? Es soll sie ja wirklich geben, Fischfreunde also, die nur ein oder zwei Bassins besitzen, vielleicht noch nicht so lange mit dem Hobby vertraut sind, besorgte Familienoberhäupter, Aquarianer, die keinem Verein angehören – Menschen, die eben alles richtig machen wollen und für den Urlaub keine kompetente Vertretung finden.

Produkt des Monats 6/2015

501 Gravel Cleaner von OASE

Eigentlich bevorzuge ich Mulmsauger, bei denen der abgesaugte Schmutz auch wirklich aus dem Aquarium entfernt wird – sprich: im Eimer landet. Nun ist es in manchen Fällen aber gar nicht günstig, das Mulmabsaugen mit einem Wasserwechsel zu kombinieren – sei es, dass das zu reinigende Becken zu klein ist (dann ist es ruckzuck leer gesaugt), sei es, dass Wasserpanschereien wegen des empfindlichen Bodenbelags vor dem Aquarium nicht erwünscht sind. In solchen Fällen ist der Gravel Cleaner 501 von Eden genau das Richtige, dachte ich. Über ein Saugrohr mit Mulmglocke werden Wasser und Mulm aus dem Becken gesaugt, in einen geschlossenen Filterbehälter geführt, über eine Filterpatrone gereinigt und anschließend wieder zurückgepumpt. Im Lieferumfang des Gravel Cleaners ist eine sehr ausführliche Bedienungsanleitung enthalten, die Zusammenbau und Inbetriebnahme in Wort und Bild genauestens erläutert.

Produkt des Monats 5/2015
Eiweißabschäumer EVO 1000 von Aqua Medic
Eiweißabschäumer sind in der Meeresaquaristik ungefähr so wichtig wie Filter im Süßwasser – einfach unverzichtbar! Sie haben häufig jedoch einen Nachteil: Sie sind relativ laut. Das wundert nicht, denn um vernünftig abschäumen zu können, muss die Pumpe sich schon ordentlich ins Zeug legen, damit sie genügend feine Luftbläschen erzeugt, sodass das überschüssige Eiweiß im Wasser keine Chance hat zu entkommen. Meerestiere sind nun einmal recht anspruchsvoll, wenn es um die Wasserqualität geht. Das Erzeugen so feiner Bläschen wie möglich erfolgt – je nach Hersteller – unterschiedlich. Früher wurden Holzausströmer benutzt, die sehr kleine Blasen produzieren. Das funktioniert auch heute noch, doch muss man diese Ausströmer regelmäßig wechseln. Moderne Methoden nutzen spezielle Nadelrädchen, bei Aqua Medic „Dispergator- Rad“ genannt, die das Wasser förmlich zerschlagen. So funktioniert auch der EVO 1000.