Produkt des Monats 5/2015
Eiweißabschäumer EVO 1000 von Aqua Medic
Eiweißabschäumer sind in der Meeresaquaristik ungefähr so wichtig wie Filter im Süßwasser – einfach unverzichtbar! Sie haben häufig jedoch einen Nachteil: Sie sind relativ laut. Das wundert nicht, denn um vernünftig abschäumen zu können, muss die Pumpe sich schon ordentlich ins Zeug legen, damit sie genügend feine Luftbläschen erzeugt, sodass das überschüssige Eiweiß im Wasser keine Chance hat zu entkommen. Meerestiere sind nun einmal recht anspruchsvoll, wenn es um die Wasserqualität geht. Das Erzeugen so feiner Bläschen wie möglich erfolgt – je nach Hersteller – unterschiedlich. Früher wurden Holzausströmer benutzt, die sehr kleine Blasen produzieren. Das funktioniert auch heute noch, doch muss man diese Ausströmer regelmäßig wechseln. Moderne Methoden nutzen spezielle Nadelrädchen, bei Aqua Medic „Dispergator- Rad“ genannt, die das Wasser förmlich zerschlagen. So funktioniert auch der EVO 1000.

Produkt des Monats 4/2015

Steward Rondo von Dohse

Futterautomaten begleiten mich schon lange, so richtig glücklich war ich mit ihnen aber nie. Irgendwie hatte ich trotz des einwandfrei aufgestellten Geräts häufig ein schlechtes Gefühl, wenn ich das Haus für ein oder zwei Wochen verließ: Probeläufe zeigten gelegentlich, dass einmal mehr, einmal weniger Flocken oder Granulat in das Aquarium rieselten. Irgendwie schienen sich Futterflocken, naturgemäß unterschiedlich groß, für einen solchen Einsatz nicht gut zu eignen, denn sie verkeilten sich mitunter förmlich ineinander, und dann waren die verabreichten Mengen unterschiedlich groß.

Produkt des Monats 3/2015

Cristalprofi m, Innenfilter von JBL

Bei kleinen Aquarien ist die Verwendung von Innenfiltern sehr beliebt, doch viele handelsübliche Modelle sind für die kleinsten Aquarienbewohner nicht zu empfehlen, weil die Tierchen gern hineinklettern oder angesaugt werden. Der „JBL Cristalprofi m“ arbeitet nach dem Prinzip des Hamburger Mattenfilters (HMF) und verspricht mit seiner vollständig geschlossenen Bauweise, selbst für Garnelen und (Jung-)Fischchen nicht zur tödlichen Falle zu werden.

Die Erfahrungen unseres Autors mit dem Red-Sea-Komplettaquarium (siehe DATZ 2 und 12/2013) werden nach nunmehr gut zweijähriger Laufzeit abschließend zusammengefasst. Dabei wird auch über die biologische Weiterentwicklung des Riffbeckens berichtet. | Von Daniel Heerz

Meine Entscheidung, ein Komplettsystem zu erwerben, musste ich nicht bereuen. Alle Beckengrößen des Red-Sea-Systems stellen ausgereifte Komplett- Aquarien dar, die aufgrund ihrer hohen Qualität und der bis ins Detail durchdachten Konzeption ihrer einzelnen Komponenten nicht nur Einsteiger in die Meeresaquaristik, sondern auch fortgeschrittene Meerwasseraquarianer zufriedenstellen. Alle drei Hauptkomponenten – Technik-Unterschrank, Becken und Beleuchtung – überzeugen. Die dreistufig klappbare Beleuchtungseinheit, der mit einer Nachfüllautomatik ausgestattete Wassertank und die vorkonfektionierte Verrohrung erweisen sich als besonders praktisch. Eine Förder- und drei Strömungspumpen sowie der Eiweißabschäumer arbeiten zuverlässig, aber für mein Empfinden leider ein wenig zu laut.

den vollständigen Artkel finden Sie in Ausgabe 3/2015

Produkt des Monats 2/2015

NIDO 4 und NIDO 5 von Dohse-Aquaristik

„Möchten Sie Ablaichbecken für uns testen?“, fragte uns die DATZ-Redaktion. Natürlich wollten wir, waren aber überrascht, als wir den „NIDO 4“ und den „NIDO 5“ von der Firma Dohse-Aquaristik erhielten: Wie bereits aus der Gestaltung des Verpackungskartons ersichtlich sind diese „Ablaichbecken“ ausschließlich für lebendgebärende Fische gedacht. Eigentlich hatten wir Behälter zum Ablaichen von Fischpärchen (speziell unserer Salmler) erwartet. Also borgten wir uns ein paar Lebendgebärende, um die beiden Behälter, die eigentlich „Lebendgebärenden- Becken“ heißen müssten, auszuprobieren. Aufgrund seiner Größe ist der platzsparende NIDO 4 ausschließlich für kleiner bleibende Lebendgebärende, höchstens im Guppy- oder Platy-Format, geeignet, und auch nur für kurze Zeit, am besten unmittelbar vor dem Gebären.