margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxProdukte des Monats 6/2017

Da ich diese bewährte Erfindung vor einiger Zeit schon einmal geprüft und für gut befunden hatte, war ich erstaunt, als Malte Matzantke mir die Planarien-Falle erneut zum Testen anbot.
Er schrieb mir, dass es eine wichtige Verbesserung an dem Produkt gibt: Die neue Version besitzt am Eingang einen Garnelenschutz. In der Praxis hatte sich nämlich gezeigt, dass sich nicht nur Plagegeister wie Egel, Muschelkrebse, Hüpferlinge und Planarien in den Hinterhalt locken lassen. Auch kleinste Garnelen widerstehen den Ködern nicht und verenden dann natürlich wie die „bösen“ Wasserbewohner in dem Glaskolben.

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxProdukte des Monats 4/2017

Schon mehrmals ärgerte ich mich über Zeitschaltuhren. Ganz egal, welches Modell ich kaufte, immer gab es ­Probleme mit der korrekten Funktion. Eine mechanische Schaltuhr funktionierte erst gar nicht. Der Händler ersetzte sie zwar umgehend (der Ersatz läuft jetzt immerhin schon sechs Monate), doch ein zweites bei ihm ­gekauftes Gerät, jetzt ein elektronisches, verweigerte die Programmierung und schaltete einfach nicht. Wieder bekam ich eine neue Uhr, und die arbeitete wenigstens vier Wochen, bis sie begann, gelegentlich nicht mehr einzuschalten, einfach so. Das nervt natürlich, vor allem wenn der Sommerurlaub ansteht und man sich darauf verlassen möchte, dass während der eigenen Abwesenheit alles einwandfrei läuft. Gut, diese Schaltuhren sind billig, aber dafür kann ich ja nichts, und sie sollten dennoch funktionieren.
Probleme mit Zeitschaltuhren sind nicht neu. Früher, als noch HQI-Brenner über meinen Meeresaquarien im Einsatz waren, mussten die Uhren zwei 250-Watt-Lampen ein- und wieder ausschalten, was auch bessere mechanische Schalt­uhren (die gab es früher) nur eine gewisse Zeit lang verkraften, die elektronischen Varianten hingegen komischerweise nicht – oder aber viele Jahre lang. Irgendwie scheinen mir diese Apparate unberechenbar.

Produkte des Monats 2/2017

Von Aqua Medic

Nun läuft mein „Blenny“- Nano-Aquarium von Aqua- Medic schon über vier Jahre. Da wundert es nicht, dass die im Dauerbetrieb arbeitenden Geräte gelegentlich Ersatz brauchen. So gab etwa eine der LED ihren Geist auf und musste ausgewechselt werden. An der Pumpe für den Abschäumer zerbrach ich beim Putzen die Welle, und an der Strömungspumpe beschädigte ich ein Propellerblatt. Also kaufte ich Ersatzteile, doch die passten nicht, denn längst waren beide Pumpen verbessert und damit auch verändert worden. Mir fiel also auf, dass bei der aktuellen Version des Blenny-Beckens vollkommen neue Komponenten verwendet werden. Die beschaffte ich mir einfach, anstatt weiterhin erfolglos nach Ersatzteilen zu suchen. Als das Paket ankam, war mir erst so richtig klar, welche Fortschritte Technik innerhalb von vier Jahren machen kann. So fördert die neue Strömungspumpe „EcoDrift 4.1“ 2.000 bis 4.000 Liter pro Stunde und hat einen besonders weichen Strahl, was gerade in kleinen Aquarien wichtig ist, in denen Tiere mitunter unmittelbar am Pumpenauslass sitzen.

Produkt des Monats 1/2017

Plötzlich verlor mein Redaktions- Aquarium (80 Liter) Wasser, jeden Tag fand ich eine kleine Pfütze vor. Nach kurzem Suchen war die defekte Stelle gefunden. Eine Silikonnaht war undicht geworden; bevor sie ganz nachgab, musste ein neues Becken her. Was lag näher, als bei Tetra anzurufen und nach einem kleinen Komplettset zu fragen? Wenige Tage später kam ein Paket. Die Fische hatte ich inzwischen in zwei kleine Aufzuchtbecken verfrachtet, damit ich das alte Aquarium abbauen konnte.

Das neue Becken braucht nicht viel Platz und fand schnell seinen Standort. Neben dem Bassin selbst umfasste die Lieferung eine EasyCrystal FilterBox 300, einen Heizstab HT 25-300 und eine LED-Beleuchtung. Außerdem befanden sich zwei Filterkartuschen, ein Filterschwamm, ein Korb mit Bio-Filterbällen, eine Saugnapf-Halterung, ein Poster als Schmuck für die Rückwand, AquaSafe und Easy- Balance zur Wasseraufbereitung sowie eine Futterprobe in dem Karton.

Produkt des Monats 12/2016

IceFree 20 von Oase

Schneidende Kälte im Garten, die Beete mit einer schönen Schneedecke überzogen, die meisten Pflanzen sind dadurch gut vor dem Frost geschützt. Empfindliche Gewächse sind einfach zugedeckt oder eingepackt, das genügt in der Regel. Doch der kleine Gartenteich friert immer weiter zu. Grundsätzlich macht ihm das nicht viel aus, denn er verfügt über eine tiefe Stelle, in die sich empfindlichere Organismen zurückziehen können, die Larven von Fröschen, Molchen und Libellen etwa. Viele Wasserpflanzen, selbst etliche Seerosen, halten das Einfrieren aus, zumal mein Teich in „Standardwintern“ kaum mehr als zehn Zentimeter tief durchfriert. Allerdings sind nicht alle Winter mild, und manche Teichbewohner mögen es gar nicht, wenn sie mit dem Wasser einfrieren. Insbesondere Fische brauchen „Luft“, selbst wenn sie nur auf dem Teichboden liegen und ihr Kreislauf auf Sparflamme steht. Hier hilft ein Eisfreihalter. Das einzige, was der können muss: einen kleinen Teil der Wasseroberfläche vom Eis frei halten, damit ein ausreichender Gasaustausch stattfinden kann. Für diesen Zweck hat Oase das Modell IceFree 20 entwickelt, eigentlich ein einfaches Prinzip, auf das man aber erst einmal kommen muss: Man packt eine kleine Pumpe (um sie vor dem Verstopfen zu schützen) in einen Kunststoffkäfig. An die Pumpe steckt man einen Schlauch, der bis zur Wasseroberfläche reicht. Ganz oben wird ein Styroporstück aufgesetzt, und zwar so, dass das von der Pumpe geförderte Wasser direkt unterhalb dieses Schwimmers austritt. Die Pumpe erzeugt ein bisschen Wärme, was die Wirkung des Geräts natürlich unterstützt. Vor allem aber schafft es selbst größte Kälte kaum, bewegtes Wasser einzufrieren. Der Eisfreihalter ist wirklich gut!