Produkt des Monats 9/2016

Universalfalle Trap-pest von Aqua Medic

Die Firma Aqua Medic bietet eine Universalfalle für den Fang von Krebsen, Schnecken und Borstenwürmern in Süß- und Meerwasser- Aquarien an. Mit den Maßen 15,5 x 7,5 x 8,5 Zentimeter (L x B x H) ist die „Trap-pest“ auch für größere Krabbler geeignet. Über eine Öffnung in der Fallendecke lässt sich bequem ein Köder einbringen. Die damit angelockten Aquarienbewohner können auf zwei Wegen in die Falle geraten: entweder durch zwei enge Reusen (konisch zulaufende Stutzen, links im Bild) oder durch einen Lamellenvorhang, der sich nur nach innen öffnet. Auf der Lamellen-Seite lässt sich mithilfe einer mitgelieferten Abdeckung die Spaltgröße variieren. So kann man beispielsweise gezielt kleinere Schnecken jagen, größere Krebse hingegen bleiben draußen. Um lästige Turmdeckelschnecken in meinem Test- Aquarium zu fangen, legte ich ein getrocknetes Hokkaido- Kürbis-Stück in die Falle, versah den Deckel mit einer Angelschnur (damit ich das Fanggerät mit trockenen Händen bergen konnte) und ließ alles ins Wasser gleiten. Sofort fiel mir auf, dass die Falle ohne Problem entlüftete und sank.

Produkt des Monats 8/2016

Eheim-Filter professional 4+ 250

Anfang des Jahres brachte die Firma Eheim als Weiterentwicklung ihrer bewährten professional-3-Serie die professional-4+-Filterserie heraus. Wie die professional-3-Modelle verfügen die 4+-Filter über eine Ansaughilfe und Sicherheits- Schlauchadapter. Neu ist der Xtender. Dabei handelt es sich um einen Drehknopf unten rechts auf dem Pumpenkopf, der es ermöglicht, die Filterstandzeit kurzfristig zu verlängern. Sind die Filtermedien eines Filters verschmutzt, lasst der Volumenstrom unübersehbar nach. Hat man dann gerade keine Zeit fur die Filterreinigung, kann man bei den professional-4+-Filtern über den Xtender einfach den Volumenstrom nachregeln. Durch die Umleitung des Wasserstroms im Filter wird nur der obere Filtereinsatz überbruckt (Feinfilter), und die biologischen Filterstufen laufen ungestört weiter. Eine weitere Neuerung ist das moderne Outfit. Das Filtergehause ist anthrazitgrau, ebenso getönt sind Schlauche, Rohre und Ansaugkorb.

Produkt des Monats 6/2016

UV-C-Wasserklärer von JBL

UV-C-Strahlung ist eine energiereiche Strahlung mit einer Wellenlänge von 100 bis 280 Nanometern. Die kurzwellige Strahlung zerstört molekulare Verbindungen in der Erbsubstanz (fotochemischer Effekt) und wirkt keimtötend. Ihre Wirkung steht in direktem Zusammenhang mit ihrer Dosis (Strahlungsenergie, der ein Organismus innerhalb einer bestimmten Zeit ausgesetzt ist). UV-C-Klärer werden in Aquarien und Gartenteichen zum Beseitigen von Wassertrübungen (grün = Schwebealgen, weiß = Bakterien) und zur Reduktion der Keimdichte eingesetzt. Auch Pilzsporen und frei schwimmende Stadien einzelliger Parasiten werden durch UV-C-Strahlung abgetötet, Viren zum Teil deaktiviert.

Produkt des Monats 5/2016

Dennerle und Dohse

Düngt man ein Aquarium mit dem Pflanzennährstoff Kohlendioxid, ist es wichtig, dessen Konzentration im Aquarienwasser genau zu kennen. Zum einen ist für das Wachstum bestimmter Pflanzen eine gewisse minimale CO2-Konzentration notwendig, zum anderen kann zu viel für Fische tödlich sein. Laut Dennerle (Produktbeschreibung zu „CO2- Komplett-Set Nano 80 g“, 2012) soll der CO2-Gehalt im Aquarienwasser „für prächtiges Pflanzenwachstum“ zwischen 20 und 25 Milligramm pro Liter (mg/l) liegen. Mehr als 30 mg/l „sind für ein gesundes Pflanzenwachstum nicht erforderlich und sollten vermieden werden, um Fische und andere Aquarienbewohner nicht unnötig zu belasten“. Eine einfache Kontrollmöglichkeit versprechen die Hersteller von CO2-Dauertests: Im Aquarium befindet sich ein Testbehälter mit einer Indikatorflüssigkeit, deren Farbe sich bei unterschiedlichen CO2-Gehalten verändert.

Produkt des Monats 4/2016

Hochleistungs-Direktdiffusor von JBL


Von JBL gibt es ein neues CO2-Zugabegerät, das gleich drei Aufgaben in sich vereinigt: Blasen zählen, Rücklauf sichern und dem Aquarienwasser Kohlendioxid zugeben. Der ProFlora-Direct-Reaktor wird in den Rücklauf des Außenfilters einbezogen. Dazu durchtrennt man den Filterschlauch und baut den Reaktor dazwischen ein. Es gibt ihn für sämtliche gängigen Schlauchdurchmesser (12/16, 16/22 und 19/25 Millimeter). Mitgelieferte Überwurfmuttern sichern den Filterschlauch zuverlässig am Gerät. Ist der Reaktor an den Außenfilter angeschlossen, muss man nur noch den CO2- Schlauch (vier/sechs Millimeter) an dem seitlich angebrachten Zugabestutzen anbringen. Auch hier sorgt eine Sicherung für zuverlässigen Halt. Die Funktionsweise des Reaktors ist ganz einfach: Das Aquarienwasser strömt durch die makromolekulare PE-Membran (weißer Zylinder).