margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxWie die vor rund sieben Jahren auf den Markt gebrachte JBL-CristalProfi-greenline-Außenfilterserie X01 besteht auch die Nachfolgeserie X02 aus fünf Modellen: CristalProfi e402 mit einer Pumpenkopfleistung von 450 Litern pro Stunde (l/h) bei 4,6 Litern Filtervolumen, e702 mit 700 l/h und 6,1 l, e902 mit 900 l/h und 7,6 l, e1502 mit 1.400 l/h und 12,0 l sowie e1902 mit 1.900 l/h und 15,0 l. Erfahrungen mit den Modellen CristalProfi e1902 und e702 liegen diesem Testbericht zugrunde.
Der e1902 wird empfohlen für 200 bis 800, der e702 für 60 bis 200 Liter Wasser fassende Aquarien. Die weiteren erhältlichen Modelle ergänzen den Anwendungsbereich: e402 für 40 bis 120, e902 für 90 bis 300, e1502 für 160 bis 600 Liter Volumen.
Die Modelle der Green­line-X02-Reihe greifen auf die bewährte Energie sparende Greenline-Technologie der X01-Reihe zurück, wobei man erwarten kann, dass sich die stromsparende Bauweise beim kleinsten Modell am wenigsten, beim größten am stärksten auswirkt.
Der geringe Stromverbrauch mit Einsparungen von bis zu 43 Prozent (e1502) gegenüber Filtern herkömmlicher Bauart resultiert vor allem aus den verwendeten Filtermaterialien und der Bauweise des Rotors.
Bei der Wahl der Mate­rialien wurde darauf geachtet, den Durchflusswiderstand so gering zu halten wie nur möglich. Statt der gängigen Röhrchen kommen beispielsweise die weniger Widerstand bietenden JBL-MicroMec-Biofilterkugeln zum Einsatz.
Greenline-Rotoren besitzen nur drei anstelle der sonst üblichen sechs Flügel. Zudem nutzen Greenline-Filter den Strom effektiver als vergleichbare Filter üblicher Bauweise (Kasten).
Warum also das Rad neu erfinden? Auch die bereits etablierte und effiziente Ansaugvorrichtung findet man in der X02-Reihe.
Ebenso wie sein Vorgänger ist der e1902 als einziges Modell der Reihe mit Rollen ausgestattet, die bequemes Einschieben in den Aquarienschrank ermöglichen, was bei einem Filtertopf, der in gefülltem Zustand 17 Kilogramm auf die Waage bringt, sehr angenehm ist.
JBL wäre aber wohl nicht JBL, wenn man die Schwachstellen der Greenline-X01-Außenfilterreihe nicht durch neue Konzepte verbessert hätte. Begeistert hat mich der zweigeteilte Combifilterkorb II, der an dieser Stelle den bisher dreigeteilten Korb sowie die unter dem Filterkopf aufgesteckte Wasserverteilerplatte ersetzt.
Der als Vorfilter fungierende obere Teil ist wesentlich großflächiger als bei den Vorgängermodellen, da bei ihnen nur die beiden kleinen Seitenteile Vorfilterfunktion haben. Dadurch werden die Standzeiten drastisch erhöht, da sich der neu kon­zipierte Vorfilter viel langsamer zusetzt. Dies zeigte sich am deutlichsten an meinem 660-Liter-Becken (25 Prachtschmerlen und diverse Bei­fische). Während ich den CristalProfi e1901 greenline aufgrund zugesetzter Vorfilter alle zwei Monate reinigen musste, läuft das Nachfolgemodell e1902 an demselben Becken nun schon über ein halbes Jahr! Eine Reinigung weder des Vorfilters noch der Hauptfilterkörbe musste bisher erfolgen. JBL verspricht Standzeiten der Hauptfiltermassen von bis zu einem Jahr. Nach meiner bis­heri­-gen Erfahrung gibt es keinen Grund, das anzuzweifeln.
Das mitgelieferte Kleinteile-Sortiment lässt nichts vermissen: Es umfasst ein ausziehbares Ansaugrohr, ­einen (leider immer noch nicht ausziehbaren, sondern aus zwei Teilen zusammensteckbaren) Rechen, ein Breitstrahlrohr sowie kurze und lange Rohr-Clips für die Saugnäpfe. In Kombination mit jeweils zwei mitgelieferten Winkelstücken und Verlängerungen garantiert dies bei der Montage genügend Spielraum für eine optimale Befestigung.
Fazit: Trotz mir teilweise bereits bekannter Technik hat JBL es wieder geschafft, mich zu begeistern, denn der neu konzipierte Combifilterkorb II und die damit verbundenen ausgedehnten Standzeiten sind einfach genial. Gibt es etwas, was man als Aquarianer mehr hasst als die Filterreinigung? JBL hat sich dieses Problems professionell angenommen und eine deutlich verbessertes Produkt auf den Markt gebracht.Rainer Nusser

JBL
JBL GmbH & Co. KG (www.jbl.de)

CristalProfi e702 greenline und CristalProfi e1902 green­line. Außenfilter mit geschlossenem Wasserkreislauf für Aquarien von 60–200 l (60–100 cm) und 200–800 l (120–150 cm); komplett ausgestattet und anschlussfertig, eingebaute Schnellstart-Einrichtung, Filterstart ohne Wasseransaugen; einfacher Zusammenbau; extreme Laufruhe bei 700 und 1.900 l/h Pumpenleistung; patentiertes Vorfiltersystem mit 100 % mehr Fläche als bei den Vorgängermodellen; hohe biologische Filterleistung mit 6,1 und 15 l Volumen, Wasserstopp; Schlauchanschlüsse um 360 ° drehbar, leicht wechselbare Filtermassen; TÜV-geprüft, sicher und Energie-effizient; enorme Energieersparnis. Lieferumfang: Außenfilteranlage inkl. 12/16- bzw. 19/27-Schläuchen und Rohren, Ansaugkorb, Winkel, Saughaltern, Filtermassen (Biofilterkugeln und Biofilterschaum), Maße (L x B x H) 18 x 20 x 35 und 20 x
23 x 55,5 cm; Leistung 700 l/h, 9 W und 1.900 l/h, 36 W.
Empfohlene Verkaufspreise: 111,50 € und 266,50 €

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxVielleicht geht es Ihnen ja ähnlich? Seit ich denken kann, bemühe ich mich, mir eine vernünftige, dauerhaft funktionierende Pipette zum Füttern der Wirbellosen in meinem Meerwasseraquarium zu beschaffen. Bislang behalf ich mich mit Eigenkonstruktionen: Glasrohr, darauf ein Gummibalg aus dem Chemie-Fachhandel. In der Regel hielten solche Konstrukte eine ganze Weile, doch irgendwann brachen sie (Glasrohre sind nun einmal ziemlich zerbrechlich), oder der Gummibalg wurde mit der Zeit spröde.
Zurzeit benutze ich einen neuen Balg auf einem Plas­tikrohr. Das Kunststoffrohr bricht zwar nicht, aber es dauerte lange, bis ich einen Klebstoff fand, der dauerhaft Gummi mit Plastik verbindet. Immerhin wird das Teil in Meerwasser verwendet, und das löst auf Dauer doch Vieles auf, normale Klebstoffe sowieso. Aber immerhin, mein Eigenbau funktioniert.
Aber kürzlich brachte AquaMedic die „Pipette 35“ auf den Markt. Sie ist dauerhaft meerwasserfest und verwendet einen ebenso dauerhaft haltbaren durchsichtigen Balg (vermutlich aus ­Silikon). Zudem gibt es für die Pipette zwei aufsteckba­-re Spitzen. Je nach Einsatzzweck kann man sie so lassen, wie sie sind, oder so ­lange beschneiden, bis die Öffnung für das bevorzugte Futter oder die zu verabreichende Flüssigkeit passt.
Dass diese Pipette funktioniert, ist keine große Überraschung, denn die Technologie dafür ist ja nicht gerade kompliziert. Dennoch freue ich mich, wenn Hersteller mutig genug sind und selbst einfache Geräte, die unser Hobby jedoch erleichtern, in guter Qualität auf den Markt bringen! Schließlich werden diese Dinge täglich gebraucht und verschleißen schnell. Die AquaMedic-Pipette allerdings dürfte lange halten, und sie ist zudem preiswert.
Leider eignet sich dieses Gerät aber nur bedingt für mein größeres Aquarium, da es eben lediglich 35 Zenti­meter lang ist (deswegen heißt es ja auch „Pipette 35“). Für mein Nano-Becken passt es allerdings perfekt!
Mein Wunsch an AquaMedic: Bitte noch eine solche Pipette auf den Markt bringen, am besten ungefähr 50 Zentimeter lang. Danke schön!
Werner Baumeister

Aqua Medic (www.aqua-medic.de)

Pipette 35 zur einfachen und zielgenauen Fütterung von Fischen und Korallen sowie zum punktuellen Einbringen von Suspensionen mit zwei nach Bedarf zu kürzenden Dosierspitzen; Länge ca. 35 cm.
Empfohlener Verkaufspreis 5,90 €

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxDie Dichte (Salinität) im Meerwasser ist eine entscheidende Größe, die sorgfältig kontrolliert werden muss. Theoretisch dürfte sie sich in einem Aquarium mit Nachfüllautomatik kaum verändern, da ja nur reines H2O verdunstet und auch wieder ergänzt wird, das Salz hingegen im Wasser bleibt.
Dennoch gelingt es auf Dauer nicht, die Dichte kon­stant zu halten, denn durch Salzausblühungen an den Scheiben des Beckens, an Geräten und so weiter sowie durch die Tätigkeit des Abschäumers oder durch falsche Wasserwechsel geht immer wieder etwas Salz verloren (oder kommt hinzu).
Normalerweise dauert es aber lange, bis die Salinität in Bereiche rutscht, die für die Bewohner des Aqua­riums gefährlich werden könnten. Ich messe dennoch bei jedem Wasserwechsel ­zunächst die aktuelle Dichte in meinem Becken (um bei Bedarf reagieren zu können), dann wird jeder Eimer Nachfüllwasser einzeln eingemessen. Mein Ziel ist eine Dichte von 1,023, und die sollte möglichst konstant bleiben. Wechsel der Salinität mögen Meerestiere nicht.
Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Dichte zu messen, die klassische ist die Verwendung eines Aräometers aus Glas. Diese Methode ist sehr sicher und ­genau, wenn man Qualitätsaräometer einsetzt. Diese recht großen Geräte sind jedoch vor allem an der Spindel arg bruchgefährdet.
Eine Alternative sind Refraktometer, die mit Lichtbrechung arbeiten, also optisch. Sie sind aber nicht ganz billig und außerdem regelmäßig zu kalibrieren. Bei mir verrutschte sogar einmal die Skala eines Refraktometers und zeigte dann unmögliche Werte an. So etwas kann böse enden!
Weiterhin ist eine elek­tronische Messung über die Leitfähigkeit des Wassers möglich. Auch dieses Verfahren kostet Geld, und ohne ständige Kalibrierung der Sonde geht hier ebenfalls nichts. Wie schön wäre es, wenn es ein kleines, preiswertes und dennoch genaues Gerät ohne die genannten Nachteile gäbe …
AquaMedic bietet neuerdings den „hydroquick“ an, einen Dichtemesser mit einem Zeiger, der in einem Plastikgefäß aufgehängt ist. Füllt man das Gerät mit Wasser, steigt der Zeiger auf den entsprechenden Dichtewert, den man auf einer Skala ablesen kann. Das Ganze ist ausgesprochen einfach, und es geht ganz schnell.
Nachdem man das Gerät ins Wasser getaucht hat, stellt man es auf eine ebene Fläche und klopft zwei- oder dreimal dagegen, damit sich eventuell vorhandene Luftblasen vom Zeiger lösen (genau kontrollieren!). Manchmal bleibt der sensitive Zeiger auch an der Wasseroberfläche hängen. Dann stellt man das Gerät etwas schwungvoller auf den Untergrund, woraufhin der Zeiger in der Regel sinkt und sich einzupendeln beginnt.
Aber wie genau ist die Anzeige? Mit einem klassischen Glasaräometer nahm ich Vergleichsmessungen vor und kam auf höhere Werte. Zeigte mein Aräometer konstant 1,023 an, waren es beim hydroquick dauerhaft 1,024 bis 1,025, das sind schon recht deutliche Unterschiede. Sie wurden allerdings durch mehrere Messungen bestätigt und waren somit immer etwa gleich.
In Meeresaquarien bewegen sich ideale Werte zwischen 1,022 und 1,023 (worüber man aber auch ein ­bisschen streiten kann, denn die Weltmeere weisen unterschiedliche Salinitäten auf, das Rote Meer mit fast vier Prozent Salzgehalt beispielsweise eine deutlich höhere als das Mittelmeer mit etwa 3,74 oder der Indische Ozean mit 3,48 Prozent). Dennoch ist der angegebene Wert ein bewährter Kompromiss, den praktisch alle tropischen Meerestiere, die wir in un­seren Aquarien üblicherweise halten, akzeptieren.
Was also tun? Der hydroquick ist ein einfacher Schnelltest für die Dichtemessung, die jederzeit rasch durchgeführt werden kann, einfacher geht es kaum. Auf die Dauer ist die Messung aber nicht genau genug. Ich empfehle: In größeren Abständen mit dem Aräo­meter nachmessen, egal, ob man sonst mit einem ein­fachen Gerät oder mit dem genaueren Refraktometer arbeitet, denn diese Apparate können unter Umständen falsch anzeigen! Das Aräometer hingegen misst kaum fehlerhaft, solange es intakt ist und bei jener Temperatur eingesetzt wird, auf die das Gerät geeicht ist (25 °C).
Frohes Messen!
Werner Baumeister

Aqua Medic
Aqua Medic GmbH (www.aqua-medic.de)

Hydroquick zur Messung der spezifischen Dichte im Meerwasser. Einfache Anwendung und gute Ablesbarkeit der Salzdichte. Den hydroquick am oberen Teil festhalten und langsam untertauchen, bis sich die Innenkammer mit Wasser gefüllt hat. Unbedingt darauf achten, dass sich keine Luftblasen am Schwimmer befinden, um ein einwandfreies Messergebnis zu gewährleisten. Danach das Gerät aus dem Wasser nehmen und die Salinität ablesen. Nach der Messung mit klarem Süßwasser ausspülen, um Salzverkrustungen zu vermeiden!
Empfohlener Verkaufspreis 8,90 €

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxFast alle Strömungen in der Meeresaquaristik sind sich darüber einig: Ein guter Abschäumer gehört definitiv zur Grundausstattung eines Meerwasseraquariums. Da kann man Biofilter, Riesel­filter und UV-Anlagen einbauen – ohne Abschäumer geht es (meist) nicht. Und es ist schon erfrischend, dass sich Eheim der Entwicklung eines solchen Gerätes angenommen hat und neuen Wind in diese Technologie bringt. Zumindest optisch ist das gelungen. Aber schafft er auch etwas, der Eheim Skimmarine 300?
Um das herauszufinden, schloss ich einen solchen Abschäumer an mein Nanobecken an. Das ging ganz einfach mit zwei Magneten, ohne jede Schraube, Befestigungswinkel und so weiter. Diese Konstruktion bietet den Vorteil, dass man keine Salzbrücken bekommt, denn Salz „kriecht“ gern über alles, was auch nur halb ins Aquarium hängt.
Die Magnete sind übrigens sehr stark. Also aufpassen, dass man die Finger nicht dazwischen bringt und sie auch nicht an die Scheibe knallen lässt!
Der Abschäumer wird so ausgerichtet, dass sich der Wasserspiegel zwischen den beiden Markierungen „Min“ und „Max“ befindet. Nun noch das Gerät ans Netz anschließen, und los geht’s!
Sofort fiel mir auf, dass man mit dem Ohr ganz nah heran muss, um das Arbeitsgeräusch des Abschäumers überhaupt zu hören. Später wurde er zwar ein bisschen lauter, aber insgesamt arbeitet er doch angenehm leise.
Das effiziente Abschäumen begann nach etwa zwei Tagen. Das ist normal und für das winzige Becken, in dem ich den Abschäumer testete, schon richtig gut, denn außer Weichkorallen ist da nicht viel drin, und gefüttert wird praktisch nicht.
Gern hätte ich den Abschäumer in meinem Eheim-Incpiria-Marine-300-Meeresaquarium ausprobiert. Er soll sich auch für Unterschrankbecken eignen, aber der Sumpf im Schrank unter meinem Becken ist zu nie­drig für den notwendigen Wasserstand. Am Bassin selbst verhindern die unvermeidbaren Glas-Querstege, den Skimmarine zu befestigen. Das ist schade, doch bin ich sicher, dass Eheim noch passende Geräte für die eigene Meerwasseraquarien-Serie entwickeln wird.
Einen winzigen Abschäumer im gleichen Design gibt es ja schon (Skimmarine 100). Er funktioniert aber mit einem Holzausströmer und ist nur für Nanobecken geeignet. Demgegenüber verfügt der Skimmarine 300 über eine Pumpe mit Nadelrad, das nach dem Dispergator-Prinzip arbeitet und eine sehr effiziente und kräftige Abschäumung ermöglicht.
Der Lufteinlass ist natürlich regulierbar; damit kann man die Stärke des Abschäumers dosieren. Mir persönlich wäre eine sensiblere Einstellung lieber, aber mit ein wenig Gefühl und nach sorgfältigem Beobachten des Ergebnisses findet man schnell den richtigen Einstellwert. Zurzeit fahre ich noch mit Vollgas, aber das kann sich nach einiger Zeit ändern.
Der Schaumtopf ist selbstverständlich abnehmbar. Ein Griff, und er kann gereinigt werden. Auch der Rest des Abschäumers lässt sich zum Säubern einfach und komplett zerlegen. Das ist wichtig, denn verschmutzte Abschäumer arbeiten nicht gut und werden zudem lauter.
Rundherum ist der Skimmarine 300 also ein ideales Gerät für Aquarien bis 300 Liter Volumen. Sehr gut geeignet ist er zum Nachrüsten bestehender Becken, die für Meerwasser umfunktioniert werden sollen, denn er lässt sich ganz simpel anbringen, man braucht dazu kein Unterschrank-Bassin.
Ein weiterer Vorteil: Das neue Design ist im Vergleich zu klassischen Abschäumern so unauffällig, dass das Gerät auch im Aquarium selbst kaum stört.
Wenn Eheim jetzt noch einen etwas größeren Skimmarine gleicher Qualität baut, den ich in meinem Unterschrank einsetzen kann, bin ich restlos glücklich. Denn ein leiser Abschäumer, der gut arbeitet, ist ein Segen für jedes Wohnzimmer!
Werner Baumeister

Eheim
Eheim GmbH & Co. KG
(www.eheim.de)

Skimmarine 300: Breite 153, Höhe 348, Tiefe 91 mm; für Meerwasser-Aquarien bis 300 l; Abschäumpumpe mit hocheffizienter Nadelrad-Technik, selbstständiger Luftansaugung (Disper­gator-Prinzip), regulier­barem Lufteinlass; sehr leise, geringer Energieverbrauch, hohe Abschäumleistung; im Aquarium oder im Aquariensumpf zu befestigen, einfache Installation durch Magnethalterung; zur Reinigung komplett zerlegbar, kompakte Bauweise; drei Jahre Garantie.
Empfohlener Verkaufspreis: 189 €

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxLED-Beleuchtungen gibt es noch gar nicht so lange, sie sind aber aus der Aquaristik längst nicht mehr wegzu­denken. Anfangsprobleme – Kühlung, Farbspektrum oder Streuung bei der Produktion (was früher zu ziemlich viel Ausschuss führte) – gehören weitgehend der Vergangenheit an. Aus diesem Grund zählen sie bei vielen Aqua­rien heute zum Standard, zumal man mit ihnen ordentlich Strom sparen kann, bei gleicher Lichtleistung. Ein­ziges Problem: Billig sind gute LED-Leuchten nicht!
Zum Glück gibt es aber immer wieder Produkte, die nicht nur besser sind, sondern auch preiswert. Ganz neu bei AquaMedic ist der Qube 30, eine Leuchte, die primär für Nano-Meerwasserbecken gedacht ist. Für weniger als 100 Euro erhält man ein Gerät, das eine zufriedenstellende Beleuchtung kleiner Aquarien erlaubt.
Ein aus zwölf LED-Elementen aufgebauter „Clus­ter“-Chip erlaubt es, Farben und Intensität an die jewei­ligen Erfordernisse anzupassen. Das erfolgt über zwei Kanäle, die mit je einer Drucktaste oben am Gehäuse bedient werden. Jeder Kanal hat fünf Abstufungen. Bei „Vollgas“ beider Kanäle werden 30 Watt umgesetzt. Ein dritter Druckschalter knipst die Leuchte an und aus.
Ein wirklich leiser eingebauter Lüfter sorgt für die Kühlung der Power-LED. Das Anschlusskabel verläuft in dem biegbaren „Schwanenhals“ und wird von dort zu einem Netzgerät geführt, das an das normale Stromnetz angeschlossen wird. Befestigt wird die Leuchte mittels Kunststoffprofil mit zwei Schrauben, die die Lampe ­sicher am Rand des Aqua­riums halten.
An meinem 300-Liter-Riffbecken gibt es eine Ecke, an die normale LED-Streifen nicht so gut herankommen; dort installierte ich die Leuchte. In dem Aquarium gedeihen Korallen, die eigentlich etwas mehr Licht haben sollten. Mit dem Qube 30 kann ich diese Stelle nun effektiv und effektvoll beleuchten, ich kann besondere Akzente setzen oder bestimmte Tiere zusätzlich mit Licht versorgen.
Natürlich ist der primäre Einsatzzweck, wie gesagt, ein Nano-Becken von 30 bis 40 Zentimetern Kantenlänge, und dafür genügt der Qube 30 auch völlig.
Im Gegensatz zum grö­ßeren Qube 50 gibt es für den Cube 30 keine Fernbedienung und kein externes Steuergerät zum Programmieren. Die einzelnen Lichtstärken und -farben der beiden Kanäle sind manuell einzustellen. Für die Steuerung kann man eine Zeitschaltuhr verwenden – eine preiswerte Lösung für die ­beliebten Zwerg-Aquarien.
Der Cluster-Chip ist mit den folgenden zwölf Einzel-LED bestückt: vier „cool white“ (12.000 Kelvin), vier „royal blue“ (450 Nanometer) und zwei „sky blue“ (470 nm), einer „violet“ (420 nm) und einer „UV“ (395 nm).
Werner Baumeister

Aqua Medic
Aqua Medic GmbH
(www.aqua-medic.de)

Aqua Medic Qube 30: Gehäuse ca. 80 x 80 x 25 mm, Gewicht (inkl. Halter) ca. 290 g, 2 Lichtkanäle, 5 Lichtfarben, Ausleuchtungsfläche ca. 30 x 30 cm, PAR-Wert 790 µmol; Leistungsaufnahme 30 W, Stromversorgung Trafo 100–240 V / 50–60 Hz, Leuchte 24 V. Empfohlener Verkaufspreis 99,99 €