Da viele Harnischwelse Pflanzenfresser sind, sollte man ihnen gelegentlich Zucchini, Schlangengurken, Salat und Ähnliches gönnen.

Leider hat das Grünzeug die unangenehme Eigenschaft, an der Wasseroberfläche zu treiben, wo Ancistrus & Co. es kaum erreichen. Also beschwert man es am besten. In DATZ 11/2008 stellte ich meine für diesen Zweck erfundenen „Futterröllchen“ vor. Sie funktionieren gut, doch braucht man für die Vorbereitung ein wenig Geschick; für Aquarianer, die nicht so gern basteln, hier eine andere, einfachere Methode.

Sicher kennen Sie jene Tischdeckenhalter, wie sie etwa in Gartenlokalen verwendet werden. Das Prinzip ist einfach: Man klemmt den Halter an einem Deckenende fest, sein Gewicht zieht den Stoff nach unten, und der Wind kann die Tischdecke nicht fortwehen.

Im Aquarium haben wir zwar keine Tischdecken, aber die Gewichte eignen sich hervorragend für das Befestigen pflanzlicher Welskost. Gurken- und Zucchinischeiben lassen sich mithilfe der Klammer ebenso einfach und fest einklemmen wie Salat- oder Löwenzahnblätter. Das Gewicht hält die Grünkost auf dem Boden oder dicht darüber.

Die meisten Tischdeckengewichte sind kunststoffummantelt, sodass ihr Metallkern nicht mit dem Aquarienwasser in Berührung kommt.

Es gibt Hunderte von schönen Modellen. Meinen Welsen gefallen am besten die Halter in Form eines Fußballs. Autor: Reinhold Wawrzynski

Verblüffend einfach ist die folgende Methode, um große Fische schonend zu fangen. Lästige Wasserspritzer, die im Netz zappelnde Fische verursachen, bleiben aus. Außerdem wird elegant vermieden, dass sich die Tiere in den Maschen verheddern, ihre Schleimhaut anschürfen und so weiter …

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 09/12

zahnbrsteManche Zahnexperten raten, alle zwei oder drei Monate die Zahnbürste zu wechseln. Andere empfehlen, das sogar in einem Abstand von nur sechs Wochen zu tun.

Zwar bin ich kein Zahnarzt, aber dennoch für einen möglichst häufigen Wechsel. Gebrauchte Zahnbürsten lassen sich nämlich (vorher auskochen!) in ein praktisches Aquaristik-Utensil umfunktionieren, das vielfach einsetzbar ist.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 09/12

regal 01 klIrgendwann beschließen sogar Aquarianer, Ordnung und System in ihre Anlage zu bringen. In der Regel nimmt die Zahl der Becken ja immer weiter zu. Die verschiedenen Behälter sind dann oft in der ganzen Wohnung oder im Haus verteilt. So war das auch bei mir.

Mit der Zeit hatten sich über zehn kleinere Aquarien angesammelt, die es nun galt, geordnet unterzubringen. Wäre hier ein Regal nicht ideal? Doch habe ich dafür überhaupt Platz?

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 01|12

Aquarianer sind stets bemüht, ihre Tiere gesund und artgerecht zu ernähren. Viele Arten lassen sich in Süß- und Meerwasseraquarien am einfachsten mit Trockenfutter versorgen. Doch es gibt auch Fische, die auf eine spezielle und aufwendigere Fütterung angewiesen sind.

Das muss man bei der langfristigen Haltung berücksichtigen, um Mangelerscheinungen und – vor allem bei Pflanzenfressern – einer Verfettung der Organe durch zu viel tierische Kost vorzubeugen. Fische, die vorwiegend pflanzliche Kost benötigen, sollten neben der handelsüblichen Mischkost in Form von Flocken, Granulat und Tabletten regelmäßig Grünfutter erhalten. Meinen Kaiser- und Doktorfischen biete ich seit vielen Jahren fast täglich getrocknete Meeresalgen, Salat und Banane als vegetarische Kost. Aber auch Süßwasserfische, etwa afrikanische Buntbarsche, viele Welse oder etliche Großsalmler, freuen sich über regelmäßige Gaben pflanzlicher Futtermittel. Algen, Löwenzahn und Salatblätter fixierte ich immer mit Gummibändern auf Steinen, die ich dann an einer festgelegten Futterstelle in das Aquarium legte. Leider hält Salat nicht sonderlich gut darauf und wird von großen Fischen regelrecht heruntergerissen.