wasserdicht sicherer_wasserwechselZum Abpumpen von 130 Litern altem Wasser aus meinem Aquarium in die Toilette hatte ich – nach der weit verbreiteten Unsitte – den Druckschlauch der Pumpe einfach zwischen Beckenrand und Toilettenbrille eingeklemmt. Dieses Mal verdrehte sich aber nun der Schlauch, und der Wasserstrahl schoss über den Toilettenrand hinaus. Zum Glück hörte ich das veränderte Geräusch und konnte nach „nur“ etwa einem halben Eimer eingreifen.

Daraufhin dachte ich mir eine Sicherheitsmaßnahme unter Verwendung eines Algenmagneten aus, die ganz prima funktioniert (siehe Foto). Die Gummiringe hinterlassen keine Spuren, und der Magnet haftet dort, wo er soll, und zwar einwandfrei.

Für meine Wasserwechsel verwende ich zwei blaue 130-Liter-Kunststofffässer. In eines fülle ich am Vorabend Leitungswasser, das ich über Nacht belüfte und temperiere. Am nächsten Tag lasse ich das alte Wasser in das zweite Fass ab. Es steht auf einem fahrbaren Untersatz und wird später zur Toilette abtransportiert. Währenddessen wird das frische Wasser mit CO2, Flüssigdünger und einem Wasseraufbereitungsmittel versetzt und in das Aquarium gepumpt, anschließend das alte Wasser in die Toilette entsorgt, siehe oben! Alles Routine, könnte man meinen …

Autor: Hermann Schäffer

wasserdicht neue_huser_fr_einsiedlerIn fast jedem Meeresaquarium leben Einsiedlerkrebse. Im Lauf ihres Wachstums ­benötigen die kleinen Krabbelmeister von Zeit zu Zeit eine neue Behausung. Doch wo bekommt man (günstige) Schneckenschalen? Im Zoofachhandel gibt es mittlerweile leere Schneckenhäuser zu kaufen, doch das ist mir auf Dauer zu teuer.

Geht man mit der Freundin „shoppen“, gerät man hin und wieder in die Dekorationsabteilung diverser Möbelhäuser und Wohneinrichtungsmärkte. Solche Gelegenheiten nutze ich als Aquarianer natürlich und schaue mich nach meerwassertauglichen Dingen um.

So fand ich beim Stöbern im „Dänischen Bettenlager“ einen Netzbeutel mit diversen Molluskenschalen verschiedener Größen und Formen. Für 2,99 € war der Beutel zu Testzwecken schnell gekauft.

Einige der Schneckenhäuser gab ich sogleich in das Aquarium, und schon nach kurzer Zeit untersuchten meine kleinen Einsiedlerkrebse die potenziellen neuen Behausungen. Einige von ihnen zogen sogar sofort in ein neues Heim um – der Test war erfolgreich verlaufen!

Einige der Muschel- und Schneckenschalen, die als Einsiedlerkrebs-Wohnungen ungeeignet waren, verwendeten wir zur Fensterbankdekoration.

Fazit: Der gewissenhafte Aquarianer sollte für seine Einsiedlerkrebse immer eine ausreichende Menge an leeren Behausungen passender Größen parat haben. Für diesen Zweck sind Deko-Molluskenschalen allemal eine nützliche und zudem preisgünstige Anschaffung.

Autor: Lars Renken

garnelenbltter 01Für Zwerggarnelen bietet der Handel eine Vielzahl hochwertiger (und auch hochpreisiger) Spezialfuttersorten an. Für Bienengarnelen dürfte eine der empfehlenswertesten Produktreihen die von Shirakura sein.

Da ich seit Kurzem stolzer Besitzer einer kleinen Gruppe Taiwaner F1-Mischlinge bin und nichts falsch machen wollte, verwendete ich das Produktsortiment konsequent: „Redbee-Sand“ als Bodengrund, „Liquid Mineral Ca+“ und „White Mineral Powder“ als Wasserzusatzstoffe sowie „Epi Dama“ als Hauptfutter. Wie bei meinen anderen Garnelen bot ich als Zusatzfutter überbrühte Brennnesselblätter (Urtica) und ab und zu „ganz normales“ Fischfutter an (Flocken, „Wels-Chips“, kleine Mengen Frostfutter). Von Petra Fitz

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 08/12

gebissreiniger 02Trostlos gammelt das einst liebevoll eingerichtete Aquarium vor sich hin. Der Wasserwechsel wird noch regelmäßig durchgeführt, aber Filterabsperrhähne, Saugnäpfe für Thermometer und Heizer sowie Futtersiebe sind mit einer hartnäckigen Kruste versehen, einer Mischung aus Kalkablagerungen, Algen und einem zähen Bakterienschleim. Das Ganze ist nicht sehr hygienisch und auch durch stundenlanges Schrubben mit Bürste und Schwamm fast nicht mehr sauber zu bekommen.

Als die dringend notwendige Reinigung meines „CO2-Flippers“ mir wieder einmal den letzten Nerv raubte, ließ ich mir etwas einfallen …

Sie versprechen Sauberkeit und Frische. Selbst hartnäckige Beläge (Plaque) werden schnell und ohne große Mühe entfernt. Keime, Pilze und Bakterien haben keine Chance mehr. Und Millionen deutscher Rentner sind seit Jahrzehnten der lebende Beweis dafür, dass sie funktionieren: Gebissreiniger!

Autor: Roland Schreiber

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 07/12

mbelIn DATZ 1/2012 beschrieb ich, wie man ein solides Aquarienregal günstig bauen kann. Das Material dazu kaufte ich einem Mitnahmemarkt, der nordische Stil dieses Möbelhauses ist unverkennbar. Wie damals bereits erwähnt, führen andere Einrichtungshäuser ebenfalls gute Regale, aber ich komme eben am besten mit diesem skandinavischen Geschäft zurecht.

Dort fand ich auch stabile Unterbauten für mittelgroße Aquarien von 160 und 240 Litern Inhalt. Ausgezeichnet eignen sich hier nicht zu zierliche TV-Bänke.

Noch besser ist jedoch ein Beistelltisch in den Maßen 55 x 55 x 45 Zentimeter (L x B x H). Für ein Aquarium (100 x 40 x 40 Zentimeter) ­benötigt man zwei dieser Tische. Nebeneinandergestellt sehen sie wohnlich aus und wirken wie ein großes Regal. Sie sind stabil genug, um 160 Liter Wasser zu tragen.

Auch bei einer Beckenlänge von 120 Zentimetern kommt man mit zwei dieser Möbelstücke aus. In der Mitte, zwischen den zusammengestellten Tischen, hat man dann noch zehn Zentimeter Luft, was optisch recht gut wirkt.

Im Lieferumfang sind vier Rollen enthalten, auf ­denen sich die Tische hin und her fahren lassen. Von ihrer Montage rate ich aber ab – so viel Stabilität traue ich dem nordischen Möbelmarkt nun wieder nicht zu.

Insgesamt machen die Möbelteile jedoch einen solideren Eindruck als manche Billigunterschränke aus dem Aquaristik-Handel. In den Fächern unter dem Aquarium lassen sich gut Aquarienbücher und DATZ-Hefte verstauen.

Der ordentliche Aquarianer, der seine DATZ nach Jahrgängen ablegen möchte, findet in dem Möbelmarkt übrigens auch das Richtige: Akten- oder Magazinordner aus Pappe, im Fünferpack. Natürlich muss er diese Ordner – wie fast alles aus dem Nordmarkt – selbst „aufbauen“. Aber schon nach wenigen Handgriffen hat er den Bogen heraus, und die Jahrgänge stehen ordentlich im Regal. Ein Tipp: Bietet der Ordner neben den Zeitschriften noch etwas Platz, kann man ihn mit älteren Büchern auffüllen, die man „vorerst“ nicht entsorgen will.

Diese Unterbauten habe ich nun seit zehn Jahren im Gebrauch. Die Ordner sind etwa ebenso lange in Betrieb; einige musste ich allerdings durch neue ersetzen, da sie nach so langer Zeit doch ein wenig verschlissen. Bei mir liegt das wohl vor allem daran, dass ich so oft nach meinen „Entsorgungs-Büchern“ greife.

Autor: Reinhold Wawrzynski