Nachdem der Sommer erst zu kalt und dann zu nass war, wird es nun (zu) heiß. Bei uns in Bayern messen wir bis zu 35 °C, da kommt man leicht ins Schwitzen! Wir schwitzen, um abzukühlen (Prinzip der Verdunstungskälte). Bei Fischen ist das nicht so einfach: Wird es in den Aquarienzimmern zu warm, steigt auch die Temperatur im Wasser – selbst bei abgeschaltetem Heizer – oft deutlich über die Raumwerte. Dadurch werden für manche Fische die Werte unangenehm hoch. Was tun? Von Petra Fitz

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 09/2013

Seit Jahren pflege ich nicht nur meine Aquarien, sondern auch die von Service-Kunden. Durch die viele „Panscherei“ entwickelte sich eine lästige Sache: Ich reagiere allergisch auf Aquarienwasser! Ein bis zwei Stunden nach dem Kontakt bekomme ich an den Armen einen Ausschlag. Offenbar handelt es sich um eine Kontaktallergie, die sich in Quaddeln, Hautrötung mit einhergehendem Juckreiz äußert – fast wie nach Brennnesselberührung. Das Ganze hält ungefähr einen Tag an. Dabei reagiert meine Haut nicht überall gleich empfindlich. Die Symptome zeigen sich nur an der Unterseite meiner Unterarme, und auf Dauer wurde das Jucken lästig. Was also tun? Die Aquaristik aufgeben? Niemals! Zunächst versuchte ich es mit Haushaltshandschuhen als Schutz (nicht gepudert und aus Latex). Das Problem: Die waren erstens zu kurz, und zweitens hatte ich für feinere Arbeiten nicht das nötige Gefühl in den Händen. Ich erkundigte mich also, ob es Schutzcremes gibt, die unschädlich für die Beckeninsassen sind und das „Durchdringen“ des Aquarienwassers auf die Haut verhindern – leider ohne Erfolg. Dann kam ich auf die Idee mit den „Besamungshandschuhen“. Sie dienen dem Tierarzt als Schutz, wenn er künstliche Besamungen bei Pferden und Kühen durchführen muss. Ein weiterer positiver Aspekt des Schutzhandschuhs wurde mir beim Lesen des Artikels von Dirk Neumann über Fischtuberkulose (DATZ 12/2012) bewusst: Die Haut des Aquarianers wird nicht nur vor Kontaktallergenen geschützt, sondern auch vor Mykobakterien, den Erregern der Fischtuberkulose! Diese Bakterien können krankhafte und sehr schwierig zu behandelnde Hautveränderungen hervorrufen. Klaus Wlasenko belegte das in DATZ 1/2012 sehr anschaulich mit Bildern. Nicht zuletzt minimiert die Verwendung von Schutzhandschuhen bei der Pflege mehrerer Aquarien die Gefahr einer Übertragung dieser Krankheit von einem Aquarium in das nächste. Man muss lediglich jeden Handschuh bei „seinem“ Becken lassen. Verwendet man auch andere Pflegeutensilien konsequent nur an und in jeweils einem Bassin (Kescher, Schlauch, Pinzette …), sollte eigentlich nichts mehr schiefgehen. Petra Fitz

Als Mitglied in den VDA-Arbeitskreisen Wasserpflanzen und Labyrinthfische möchte ich mit meinen  Zeilen einen kleinen Beitrag zur artgerechten Haltung unserer Aquarienfische leisten. Von Marion Hamann

Auf die wissenschaftlichen Hintergründe und die verschiedenen Vorteile bei der Verwendung von „Schwarzwasser“ gehe ich hier nicht detailliert ein und verweise auf die Artikel von Steinberg (2008) und Linke (2011).


Angeregt durch den Beitrag von Frank Schäfer in DATZ 2/2013 über den Import neuer Danios und ihre oftmals wenig produktive Vermehrung im Paaransatz, stelle ich hier eine weitere Verwendung des Mattenfilters vor, und zwar für die Nachzucht von Aquarienfischen, vor allem im Daueransatz.
Von Uwe Manzke

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 5/2013

Oft kommt man erst am nächsten Wochenende da­-zu, anstehende Pflegearbeiten an seinem Aquarium zu verrichten. Wohin dann mit überzähligen Nachwuchs-Seeanemonen, die man an einem Sonntag von der Beckendekoration gelöst hat? Wie lassen sich solche Ab­leger ohne großen Aufwand zwischenhältern, wenn man erst nach einigen Tagen die Zeit findet, den Händler, der sie einem abnimmt, aufzu­suchen?
In einem Supermarkt fielen mir Plastikkörbchen ins Auge. Sie sahen aus wie zu klein geratene Wäschekörbe, maßen 20 x zwölf x sieben Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) und kosteten nur ­wenige Euro. Ich dachte an die bevorstehende Kupfer­anemonen-Aktion in meinem Korallenbecken und nahm ein solches Teil mit.
Als es so weit war, hängte ich den Korb in das Filterbecken ein, indem ich ihn einfach zwischen Abschäumer und Seitenscheibe klemmte. Nachdem ich die Seeanemonen mit dem abgerundeten Klingenende eines Streichmessers vorsichtig abgelöst hatte, setzte ich sie in den Hälterungskorb, wo sie sich schon nach kurzer Zeit wieder anhefteten. Durch die Maschen gelangte ausreichend Frischwasser, und das Filterbecken war beleuchtet. So versorgt, fühlten die Kupferanemonen sich wohl, und während der mehrtägigen Zwischenhälterung heilten sogar kleinere Rissverletzungen ihrer Füße aus.
Am Transporttag war dann alles „easy“: Innerhalb weniger Minuten waren die Seeanemonen von dem glatten Kunststoff gelöst und verpackt. Von Lars Renken