„www.wildnis-in-deutschland. de“ ist eine Webseite mit allem, was man zu Wildnis in unserem Land wissen muss. Das Portal wendet sich an diejenigen, die das Thema „Wildnis“ in Deutschland voranbringen wollen, und bietet dazu Argumente, Hintergründe und Material. Je wilder, desto lieber! So mögen zwei von drei Deutschen die Natur. Zahlreiche Naturschutzorganisationen stehen hinter dem Ziel, der Wildnis in Deutschland mehr Rückenwind zu verschaffen. Daher ist wildnisin- deutschland.de eine von 16 Organisationen gemeinsam getragene Plattform.

Über meine Erfahrungen mit dem Fischversand per Post, der in früheren Jahren durchaus „per Express“ – oder was die Post darunter verstand – möglich war, berichtete ich bereits im November 2011 und machte meinem Ärger angemessen „Luft“. Damit war aber das Transportproblem nicht gelöst! So etwas wie den Overnight-Express, die Paketbeförderung für lebende Tiere innerhalb von 24 Stunden, gab es damals nicht. Als Alternative bot sich die Bahn an, damals noch Deutsche Bundesbahn, die ebenfalls Expressgut beförderte und durchaus in der Lage hätte sein sollen, ein heute abgeschicktes Paket am nächsten Tag zur Abholung bereitzuhalten.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 5/2016

Gebietsfremde Arten gefährden zunehmend die einheimische Flora und Fauna. Um deren Verbreitung einzudämmen und die biologische Vielfalt zu schützen, sind differenzierte und artspezifische Maßnahmen erforderlich. Erstmals gab das Bundesamt für Naturschutz (BfN) Empfehlungen zum Umgang mit 168 gebietsfremden Tier-, Pflanzen- und Pilzarten, die als invasiv oder potenziell invasiv eingestuft sind. Veröffentlicht sind sie im zweibändigen „Management- Handbuch zum Umgang mit gebietsfremden Arten in Deutschland“. Neben vielen gebietsfremden Arten, die unproblematisch sind und keine Schäden verursachen, gibt es Spezies wie die Gelbe Scheinkalla (Lysichiton americanus). Diese Blütenpflanze verdrängt an kleinen Bachläufen mit ihrem dichten Wuchs alle angestammten Pflanzen.

In den vergangenen 20 Jahren wurden bundesweit rund 170 Renaturierungsprojekte in Flussauen umgesetzt. Naturnahe Flussufer, artenreiche Feuchtwiesen und strukturreiche Auwälder wurden wiederhergestellt, standortangepasste Nutzung gefördert, flussnahe Deiche zurückverlegt. Etwa 5.000 Hektar überflutbare Auenfläche wurden zurückgewonnen. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMUB) und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Mit der Studie liegt erstmals ein Überblick über die vielfältigen Aktivitäten im Auenschutz vor. Nachzulesen sind sie in der Broschüre „Den Flüssen mehr Raum geben – Renaturierung von Auen in Deutschland“. „Die naturnahe Entwicklung von Gewässern und Auen ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Intakte Gewässer und Auen sind nicht nur von großem ökologischen Wert.

„Das Meer ist schön – das Meer ist wichtig – das Meer muss erforscht werden!“ | VON MARTINUS FESQ-MARTIN

Auf der deutschen Hochseeinsel Helgoland wird in den nächsten Jahren ein neues Öffentlichkeitszentrum für Meeresbiologie entstehen, das das überalterte und baufällige Helgoland-Aquarium ersetzen soll. DATZ hatte die Gelegenheit, Prof. Dr. Karen Wiltshire, Vize-Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), sowie Direktorin der Biologischen Station Helgoland und der Wattenmeerstation Sylt, einige Fragen zu stellen.