Im Februar 2015 bin ich mit weiteren zehn Aquarianern in Kamerun unterwegs, um nach Fischen zu suchen. Wir kommen in der Nacht von Samstag auf Sonntag an und mieten drei „gebrauchte“ Toyota Prado mit Allradantrieb. Wagen 3, in dem ich sitze, ist bereits 380.000 Kilometer gelaufen, und der Tacho funktioniert nicht. Das wisse sie, sagt die Vermieterin, der Tacho sei schon seit gut zwei Jahren kaputt, aber das Auto fahre doch. So weit, so gut … Am Sonntag verlassen wir Douala und werden gleich von der Polizei kontrolliert.

Wie reagieren Seegräser und Makroalgen in tropischen Küstengewässern auf Umweltveränderungen, die durch Klimawandel oder Ozeanverschmutzung verursacht werden? Dieser Frage geht Mirta Teichberg, Meeresbiologin am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT), im Rahmen eines Forschungsprojekts nach. Von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wird das SEAMAC*-Projekt mit rund 400.000 Euro für drei Jahre gefördert. Seegräser und Makroalgen spielen eine wichtige Rolle in tropischen Küstenökosystemen. Sie sind ein zentrales Glied in der Nahrungskette und liefern eine Reihe wertvoller Dienstleistungen nicht nur für andere Organismen, die in den flachen Küstengewässern leben, sondern auch für den Menschen und benachbarte Ökosysteme wie Mangroven oder Korallenriffe. Gesunde Seegraswiesen bieten zum einen Küstenschutz vor Erosion und Stürmen, zum anderen Lebensraum für eine Vielzahl von Fischen und Weichtieren. Als sogenannte Kohlenstoffsenken nehmen sie CO2 aus der Atmosphäre auf und haben dadurch einen positiven Einfluss auf den Klimawandel. Allerdings werden diese besonderen Küstenökosysteme durch schädliche Nährstoffe aus Abwässern oder Rückstände aus Aquakulturteichen immer stärker belastet. Das Abholzen von Mangrovenwäldern und die zunehmende Urbanisierung in Küstengebieten machen den Meerespflanzen ebenfalls zu schaffen, da sie zu einem Anstieg von Nährstoffen und Sediment in der Küstenzone führen.

Haben Sie schon einmal von der OFI gehört, der Internationalen Aquarienfisch-Organisation? Selbst wenn das nicht der Fall sein sollte, sind Sie sicher mit der Arbeit und den Leistungen der OFI bereits in Berührung gekommen. | EIN GASTBEITRAG VON SHANE WILLIS

*) OFI-Präsident; Übersetzung aus dem Englischen von Kriton Kunz

Die OFI ist der internationale Dachverband der Aquarienfisch- Branche. Sie wurde am 1. Juni 1980 während eines Kongresses in Rom gegründet, und zwar von einer Gruppierung, die mit dem damaligen Stand der internationalen Aquaristik- Industrie nicht glücklich, ja sogar besorgt darüber war. Seit ihrer Gründung ist die OFI kontinuierlich gewachsen und hat mittlerweile Mitglieder aus 30 der wichtigsten Länder, die Aquarienfische importieren oder exportieren. Dazu zählen Einzelpersonen, Großhändler, Fänger, Züchter, Einzelhändler, Importeure, Exporteure, Berater, Hersteller, Verleger, Pflanzenspezialisten, Spediteure, Fluglinien und Aussteller, selbst ein Hochschul-Fachbereich gehört dazu. Was sie alle gemeinsam haben – ganz unabhängig von ihrem Betriebsumfang oder ihrer Spezialisierung –, ist, dass sie direkt oder indirekt auf irgendeine Weise an der internationalen Aquarienfisch- Branche beteiligt sind.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2016

Die meisten DATZ-Leser werden diesen Ausdruck gar nicht kennen. In der Musiker- Szene hingegen ist er durchaus gebräuchlich. Tonkünstler (Mucker) sind überhaupt nicht begeistert, wenn im Publikum Besserwisser auftauchen. Egal, wie gut gesungen oder gespielt wird, die „Überkritischen“ finden immer ein Haar in der Suppe. Selbstverständlich haben unsere richtigen Ordnungshüter damit nichts zu tun. Gibt es eigentlich so etwas wie eine „Aquarianer- Polizei“? Auf Fischbörsen sind die Aussteller dazu verpflichtet, ihre Nachzuchten auf kleinen Schildchen zu definieren. Gefordert sind Angaben zum wissenschaftlichen Namen, zur erreichbaren Größe, zu den erforderlichen Wasserwerten und wichtige Pflegehinweise. Hier kommt die Aquarianer- Polizei schon einmal zum Einsatz: „Der wissenschaftliche Name ist nicht richtig geschrieben. Der Panzerwels heißt nicht Corydoras octocirris, sondern Corydoras octocirrus, mit ‚u‘!“ Reinhold Wawrzynski

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2016

Seit Bram Stokers „Dracula“ lebt die Angst vor Vampiren, und spätestens seit den Dracula-Filmen weiß jedes Kind, was Vampire angeblich sind und wie man sich ihrer erwehrt. Die amerikanischen Vampirfledermäuse, deren Verbreitung von Texas bis Chile, Argentinien und Uruguay reicht, sind aber weniger bekannt. Es gibt drei Arten, von denen der Gemeine Vampir (Desmodus rotundus) der verbreitetste, bekannteste und für Säuger gefährlichste ist. Sein Körper ist nicht einmal zehn Zentimeter lang, die Flügelspannweite wird mit 35 bis 40 Zentimetern angegeben. Desmodus ernährt sich ausschließlich von Blut, wobei die Blutmenge sehr gering ist und 20 bis 30 Milliliter pro Biss beträgt. Uwe Werner

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2016